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Farbmanagement

Mit Farbmanagement will man erreichen, dass Farben über die unterschiedlichen Geräte wie Kameras, Scanner, Monitore, Laser-, Inkjet, Offsetdrucker und vieles mehr möglichst ähnlich wiedergegeben werden.

Für ein funktionierendes Farbmanagement müssen daher geräteabhängige Farbräume wie z.B. der Farbumfang des eigenen Monitores und Druckers und geräteunabhängige Farbräume wie z.B. AdobeRGB 1998 oder LAB auf einem Computer vorliegen. Mit diesem Wissen kann der Computer die Bilddarstellung auf einem Monitor verstehen und ein farbtreues Bild auf dem angeschlossenen Inkjet Drucker ausgeben.

Moderne Farbmanagementsysteme bestehen aus Messgeräten wie z.B. dem X-Rite i1 Pro 2 und dazugehöriger Farbmanagementsoftware, die die durch Messung ermittelten Farbprofile erstellt und verwaltet und den Anwendungsprogrammen wie z.B. der Adobe Produktpalette zur Verfügung stellt.

Farbproof

Ein Farbproof (korrekt: Kontrakt Proof oder englisch Contract Proof) ist ein ISO zertifiziertes Prüfmittel für die grafische Industrie. Ein Farbproof simuliert die Farbigkeit des Offsetdrucks oder Tiefdrucks farb- und rechtsverbindlich innerhalb der engen Toleranzen der ISO 12647-7. Er wird heute nahezu ausschließlich über ein RIP berechnet und dann mit Tintenstrahldruckern auf speziellen Proof Papieren hergestellt.

Die Farbproof Daten werden in Separationen umgewandelt, dann wieder zu einem Composite Bild zusammengefügt, um auch das Überdrucken und Überfüllen korrekt zu simulieren, wobei manche PDF/X-4 basierte Workflows auch ohne solche Separationsvorschauen auskommen. Dann werden die Daten wiederum als neu erzeugtes Composite an einen meist mehr als 8-farbigen Tintenstrahldrucker übergeben, der die Daten druckt. Neben den Druckdaten muss ein Farbproof auch einen UGRA/Fogra Medienkeil tragen, um farbverbindlich und rechtsverbindlich zu sein. Die Druckerei ist dank des standardisierten Keiles in der Lage, den Proof auf Korrektheit zu überprüfen. Da viele Druckereien diese Messtechnik nicht parat haben, wird oft der Farbproof direkt mit einem Prüfprotokoll versehen, das die Korrektheit der gemessenen Werte des Medienkeiles direkt auf dem Proof wiedergibt.

Frühere Verfahren wie Chromalin etc. sind heute im Markt nicht mehr anzutreffen.

Neben dem Begriff „Farbproof“ sind auch noch Begriffe wie Proof oder Digitalproof gebräuchlich.

In der ISO 12647 ist neben dem höchsten Standard des Kontrakt Proofs, kurz „Proof“ (ISO 12647-7) auch noch der Begriff des „Validation Prints“ (ISO 12647-8) definiert. Der Validation Print zeichnet sich dadurch aus, dass er zwar farblich weniger genau ist, aber auch auf Laserdruckern hergestellt werden kann. Im Vergleich zum Kontrakt Proof nimmt er aber deutlich höhere Farbabweichungen in Kauf und ist nur nach Absprache mit der Druckerei farb- und rechtsverbindlich. Ein echter „Farbproof“, also ein echter Kontrakt Proof nach ISO 12647-7 ist derzeit nicht nur farblich die mit Abstand beste Variante, sondern auch der einzige rechtsverbindliche Proof.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Proof_(Druck)

Farbproofs

Farbproofs (korrekt: Kontrakt Proofs oder englisch Contract Proofs) sind ein ISO zertifiziertes Prüfmittel für die grafische Industrie. Farbproofs simuliert die Farbigkeit des Offsetdrucks oder Tiefdrucks farb- und rechtsverbindlich innerhalb der engen Toleranzen der ISO 12647-7. Sie werden heute nahezu ausschließlich über ein RIP berechnet und dann mit Tintenstrahldruckern auf speziellen Proof Papieren hergestellt.

Die Farbproof Daten werden in Separationen umgewandelt, dann wieder zu einem Composite Bild zusammengefügt, um auch das Überdrucken und Überfüllen korrekt zu simulieren, wobei manche PDF/X-4 basierte Workflows auch ohne solche Separationsvorschauen auskommen. Dann werden die Daten wiederum als neu erzeugtes Composite an einen meist mehr als 8-farbigen Tintenstrahldrucker übergeben, der die Daten druckt. Neben den Druckdaten müssen Farbproofs auch einen UGRA/Fogra Medienkeil tragen, um farbverbindlich und rechtsverbindlich zu sein. Die Druckerei ist dank des standardisierten Keiles in der Lage, die Farbproofs auf Korrektheit zu überprüfen. Da viele Druckereien diese Messtechnik nicht parat haben, werden oft die Farbproofs direkt mit einem Prüfprotokoll versehen, das die Korrektheit der gemessenen Werte des Medienkeiles direkt auf den Proofs wiedergibt.

Frühere Verfahren wie Chromalin etc. sind heute im Markt nicht mehr anzutreffen.

Neben dem Begriff „Farbproofs“ sind auch noch Begriffe wie Proofs oder Digitalproofs gebräuchlich.

In der ISO 12647 ist neben dem höchsten Standard des Kontrakt Proofs, kurz „Proof“ (ISO 12647-7) auch noch der Begriff des „Validation Prints“ (ISO 12647-8) definiert. Der Validation Print zeichnet sich dadurch aus, dass er zwar farblich weniger genau ist, aber auch auf Laserdruckern hergestellt werden kann. Im Vergleich zum Kontrakt Proof nimmt er aber deutlich höhere Farbabweichungen in Kauf und ist nur nach Absprache mit der Druckerei farb- und rechtsverbindlich. Echte „Farbproofs“, also echte Kontrakt Proofs nach ISO 12647-7 sind derzeit nicht nur farblich die mit Abstand beste Variante, sondern auch die einzig rechtsverbindlichen Proofs.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Proof_(Druck)

Fiery

Fiery ist eine Produktreihe der Firma EFI – Electronics for Imaging. Während man früher den Namen Fiery nur von Controllern für Drucker kannte, werden unter dem Namen Fiery heute auch Proof und Produktionssysteme vertrieben.

Die beliebte Proofsoftware „EFI Colorproof XF“ wurde 2013 in „Fiery XF“ umbenannt.

Fogra

Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. mit Sitz in München versteht sich als Dienstleister der Druckindustrie. Sie hat vier Arbeitsfelder:

  • Forschung und Entwicklung
  • Beratung, Prüfung und Kontrollmittel
  • Gremienarbeit und Standardisierung
  • Wissenstransfer und Weiterbildung

Die Fogra zählt rund 800 Mitglieder aus dem Druckgewerbe und der Zulieferindustrie und rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Ingenieure, Chemiker und Physiker.

Für den Proof relevant ist die Fogra an mehreren Stellen:

  • Der UGRA/Fogra Medienkeil CMYK V3.0 wird als Kontrollmittel zur Verifizierung von Proofs eingesetzt
  • Dabei werden die Prüfdatensätze der Fogra angewendet (z.B. Fogra 39 für Proofs nach ISOCoatedV2
  • Die Fogra zertifiziert Betriebe für die Herstellung von Kontrakt Proofs, aber auch Proof-Papiere und mehr. So ist z.B. die Proof GmbH für die Erstellung von Proofs nach Fogra 39 durch die Fogra zertifiziert, und unser Papier EFI Gravure Proof Papier 4245 ebenfalls als Proofsubstrat Fogra zertifiziert.

Weblink: www.fogra.de