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Heaven 42

Heaven 42 ist ein hochweisses (CIE = 157), gestrichenes Bilderdruckpapier der Papierfabrik Scheufelen in Lenningen in Baden-Württemberg. Heaven 42 eignet sich speziell für technische Motive (Grautöne, Silbertöne aus 4c, starke Hell-Dunkelkontraste). Diese wirken auf Heaven 42 besonders brillant und neutral. Bei warmen Tönen (z. B. Hauttöne) sind Farbanpassungen aber auf jeden Fall empfehlenswert.

Farbanpassungen für Heaven 42

Bei intensiven Druckversuchen wurde festgestellt, dass das auf www.heaven42.com zur Verfügung gestellte ICC-Profil Verwendung finden kann. Dieses Profil können wir auch im Proof abbilden.

Die absolut weiße Papierfärbung von heaven 42 hat sowohl auf den Druck Auswirkungen – als auch auf die Druckvorstufe. Bei unveränderter Separation (z.B. mit dem ICC-Profil „IsoCoated_v2“), wirkt das Druckbild bei gleicher Färbung und Tonwertzunahme erheblich kälter.

Diese Eigenschaft ist für die Umsetzung technischer Motive gut. Bei Abbildungen von Personen und Hauttönen führt der hohe Weissgrad allerdings zu einem spürbaren Blaustich. Daher ist eine Anpassung der Farben auf die gewünschte Farbanmutung erforderlich.

Die Proof GmbH ist in der Lage, Proofs des Scheufelen Farbprofiles für Heaven 42 anzufertigen. Die Proofs werden auf aufhellerhaltigem Papier gedruckt und im M1 Standard unter Berücksichtigung der optischen Aufheller vermessen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf www.heaven42.com

HKS

HKS ist ein deutsches Farbsystem, das von den Firmen Horstmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schmincke und Co. entwickelt wurde, daher auch der Name: HKS. Es ist in Deutschland recht verbreitet, spielt international aber keine Rolle und wird zunehmend von Pantone als weltweites Farbsystem an den Rand gedrängt.

Er gibt vier unterschiedliche Farbfächer:

  • HKS K für Kunstdruckpapier, also Bilderdruck
  • HKS N für Naturpapier
  • HKS Z für Zeitungspapier
  • HKS E für Endlospapier

Die ursprünglich 88 Farben wurden vor wenigen Jahren mit den neuen Fächern HKS 3000+ auf 3520 Farbtöne erweitert, die im Gegensatz zu Pantone nicht wirklich unterschiedliche Farben sind, sondern durch Überdrucken der eigentlichen Grundfarben entstehen. Dadurch werden 39 Nuancen pro Farbe erzeugt.

Weblink: www.hks-farben.de

HLC

HLC ist eine gut verständliche Darstellungsweise des CIELAB Farbraums. Das CIELAB-Farbmodell wurde 1976 von der Commission Internationale de l’Eclairage definiert. Es ist ein mathematisches Farbmodell, bei dem die spektralen Eigenschaften eines Objektes und die Wahrnehmungseigenschaften unseres Sehapparats miteinander verrechnet werden.

CIELAB (auch: Lab-Farben) hat sich bis heute überall durchgesetzt, wo es um exakte Farbberechnung geht, sei es in der Farbmessung, -rezeptur oder in den gängigen Betriebssystemen: Das Farbmanagement funktioniert üblicherweise über CIELAB.

Anstelle der rechtwinkligen Koordinaten für L, a und b können auch die CIELAB-Polarkoordinaten HLC verwendet.

Die vertikale L-Achse ist hierbei identisch.

Die horizontale Lage eines Farbortes wird hier bestimmt durch den Winkel H zur positiven a-Achse (im Gegenuhrzeigersinn und in der Einheit Grad) und den Radius C, den Abstand zur L-Achse.

HLC, auch LCh oder LCH(ab), steht für
• Hue (Farbton[-winkel])
• Lightness (Helligkeit)
• Chroma (Sättigung)

und ist viel leichter nachzuvollziehen als die abstrakten a- und b-Koordinaten, zu denen sich kaum jemand die entsprechende Farbe vorstellen kann.

Dieser Text stammt aus dem freieFarbe e.V. CIELAB HLC Colour Atlas, den Sie hier kostenlos herunterladen können.