Abschlussprüfung Mediengestalter: Farbverbindliche Proofs sind Pflicht

Seit 2010 wird für die Abschlussprüfung Mediengestalter Digital und Print, Fachrichtung Gestaltung und Technik, Print in der Aufgabenstellung der ZFA (Zentraler Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien) ein Proof gefordert. Als einheitliches Kontrollmittel liegt ein UGRA/Fogra Medienkeil 2.0 den Prüflingen auf der Aufgaben-CD bei und kann im Proof neben die Prüfungsaufgabe gestellt werden.

Bislang hatte die ZFA lediglich einen Proof oder einen farbrichtigen Ausdruck gefordert. Konkret schrieb sie, der Prüfling müsse „sich vor der Ausgabe seiner Prüfungsarbeit von der korrekten gerätespezifischen Kalibrierung des Ausgabegerätes überzeugen. Dies kann z.B. durch Ausmessen mit Hilfe eines Densitometers und der anschließenden Profilanpassung erfolgen.“

In der Praxis war dies einem Prüfling jedoch kaum möglich. Daher hat die ZFA jetzt die Anforderung vereinheitlicht und schreibt jetzt farbverbindliche Proofs mit Medienkeilen vor: „In der praktischen Abschlussprüfung sollen farbverbindliche Digitalproofs zur Beurteilung der Prüfungsaufgaben abgegeben werden. Falls Ihrem Proofsystem kein Ugra/Fogra-Medienkeil zur Verfügung steht, ist der aus der CD-ROM befindliche Ugra/Fogra_Medienkeil V2.0 (MEDIENKEIL_ZFA.PDF) zu verwenden.“

http://www.zfamedien.de/aktuelles/mg_ap_frgt.php

Die Kosten für diese Proofs müssen vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden, da die Proofs Teil der Abschlussprüfung sind. In der Abschlussprüfung Mediengestalter 2014 müssen die Prüflinge mindestens 2 A3+ Proofs und 3 A4 Proofs erstellen lassen; bei Proof.de fallen hierbei Kosten von 62 Euro netto für die Proofs mit Versand an. Da teilweise die Fristen so eng sind, daß die Proofs per Express versendet werden müssen, können sich hier noch Zuschläge von 15 Euro für Express vor 12 Uhr oder 35 Euro für Express vor 9 Uhr hinzu. Die Kosten für den Ausbildungsbetrieb sind also nicht gering.

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Zehn Punkte, die Sie beim Proof unbedingt beachten sollten.

Proofs erstellen zu lassen ist eigentlich ganz einfach. Erfahrungsgemäß stolpern zahlreiche Kunden aber über die immer gleichen Fehler. Wir haben Ihnen die wichtigsten sieben Punkte für einen erfolgreichen Proofjob zusammengestellt:

1.: Proofen Sie so spät wie möglich im Produktionsprozess
2.: Wählen Sie das richtige Proof Profil für Ihre Zwecke aus
3.: Wandeln Sie RGB oder LAB Bilder nach CMYK um
4.: Benennen Sie Pantone und HKS Farben korrekt
5.: Proofen Sie Ihre Daten im Verhältnis 1:1 und nicht kleinskaliert
6.: Proofen Sie stets mit UGRA/Fogra Medienkeil 3.0
7.: Achten Sie auf ein korrektes Job-Ticket
8.: Achten Sie bei Ihrem Dienstleister auf aktuelle Proof Software und Hardware
9.: Akzeptieren Sie nur echte „Kontrakt-Proofs“ nach ISO 12647-7
10.: Achten Sie auf gültige Zertifizierungen Ihres Proof-Dienstleisters

im Folgenden möchten wir Ihnen diese einzelnen Punkte etwas ausführlicher vorstellen.

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Proofs bestellen: shop.proof.de ist online

shop_proof

Ab sofort können sie bei proofs.de bequem Proofs bestellen:

Unter shop.proof.de steht Ihnen unter shop.proof.de ein komfortabler Online Shop mit zahlreichen Vorzügen zur Verfügung:

  • Bequemer Datenupload: Zu jedem Artikel können jetzt eine oder mehrere Dateien hochgeladen werden. So können Sie Ihre Daten direkt den einzelnen Proofs zuordnen.
  • Zahlung per Paypal, Lastschrift, Rechnung etc.: Ihnen stehen auf shop.proof.de mit Paypal und Lastschrift mehr Zahlungsarten zur Verfügung. Natürlich können Sie auch weiterhin bequem Proofs auf Rechnung bestellen.
  • Vorherige Bestellungen, Rechnungen, Datenuploads einsehen: Sie können jederzeit Ihre vorherigen Bestellungen überprüfen, die Rechnungen dazu aufrufen und die hochgeladenen Daten dazu nachvollziehen.
Natürlich können Sie auch weiter wie gewohnt über farbproofs.de bestellen. Zwei Shops, ein Ergebnis: Hervorragende Proofs

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Kann man Sonderfarben proofen?

Da viele Drucksachen Sonderfarben wie Pantone oder HKS enthalten, stellt sich häufig die Frage, ob diese Farben überhaupt geprooft werden können. Die Antwort lautet „nein“. Es ist lediglich eine annähernde Simulation dieser Farben möglich.
Der Grund: Jede Sonderfarbe ist eine eigens angemischte, „echte“ Farbe und wird daher nicht aus den 4 Druckfarben (Cyan, Magenta, Yellow und Black) zu mischen sein.

Moderne Proofgeräte verfügen heute über bis zu 12 unterschiedliche Druckfarben, und haben neben den klassichen Primärfarben auch z.B. Orange und Grün als echte Farben im Gerät. Proofdrucker wie z.B. der Epson 7900 oder 9900 sind daher in der Lage, deutlich größere Farbräume als beispielsweise ISOCoatedV2 darzustellen. Die Sonderfarbsimulation in diesen Geräten ist daher bei der Ansteuerung über einen Contone Treiber, der auf den gesamten Farbraum des Proofdruckers zugreifen kann, teilweise sehr gut. Epson selbst spricht beispielsweise davon, daß „98% aller Pantone Farben“ wiedergegen werden können. Das darf zwar stark angezweifelt werden, aber eine Zahl von über 80% aller Pantone Farben ist aus unserer Sicht durchaus realistisch.

Früher wurden Pantone und HKS Farben von den Proofsystemen einfach nach CMYK umgewandelt und dann im Standard-Farbraum, also zumeist ISOCoatedV2 simuliert. Die Darstellung der Farben ist hier zumeist völlig unzureichend. Für die Wiedergabe von Pantone und HKS Farben in einem Proof ist es daher immens wichtig, einen modernen Proofdrucker mit vielen Farben und einem hohen Farbraum zu haben und eine moderne Proofsoftware, die auch in der Lage ist, den Farbraum präzise anzusteuern.

Unterschiede in der Qualität der Simulation von Sonderfarben sieht man den unterschiedlichen Drucksystemen schnell an: Druckt der Proofdienstleister mit einem älteren 6-Farben oder 8-Farben System (Cyan, Light Cyan, Magenta, Light Magenta, Yellow und Black bzw. Light-Black), werden Sonderfarben schlechter simuliert als z.B. mit einem modernen 11-farbigen System mit Cyan, Light Cyan, Orange, Yellow, Magenta, Light Magenta, Photo Black, Matte Black, Light Black, Light light Black und Grün.

Die höhere Simulationsqualität der Sonderfarben wird dadurch erzeugt, dass etwa Orange bereits als eigene Farbe vorhanden ist und nicht schon vor der Sonderfarbsimulation aus Magenta und Yellow gemischt werden muss.

Dabei muss natürlich gesagt werden, daß insbesondere im Bereich von Metallic oder Leuchtfarben Grenzen gesetzt sind; diese Farbtöne sind derzeit im Proof nicht reproduzierbar.

Kritisch ist auch die Vollton-Simulation von Abstufungen

In den Proofsysteme sind überwiegend nur die 100% Werte einer Pantone- oder HKS Farbe hinterlegt. Soll also z.B. ein Schrift-Logo mit 100% Farbauftrag einer Pantone-Farbe simuliert werden, ist das präzise und wird in den meisten Proof-Systemen gut dargestellt.

Schwieriger wird es aber schon, wenn das Logo neben 100% Flächen auch eine 30% Pantone Farbfläche enthält, da diese nicht im Proofsystem definiert ist, sondern vom Proofsystem simuliert wird. Dabei sind teilweise erhebliche Abweichungen von z.B. von HKS Rasterfächern festzustellen.

Noch schwieriger wird es, wenn z.B. auf einer 100% HKS Fläche ein Graustufen TIFF liegt und überdruckt. Für den grafischen Profi ist sofort nachvollziehbar, daß die HKS Fläche durch ein überdruckendes 30% Schwarz einfach an dieser Stelle dementsprechend dunkler werden muss. Die Proofsoftware muss diesen Effekt allerdings korrekt erkennen, korrekt berechnen und dann auch noch mit den vom Proofdrucker zur Verfügung stehenden 11 Farben korrekt simulieren. Daß hierbei unzählige Fehler entstehen können, ist schnell nachvollziehbar. Und die Königsdisziplin: 7-farbige Pantone-Dateien mit jeder Menge überlagernden und überdruckenden Pantone-Farben oder HKS-Farben mit überdruckenden CMYK-Elementen kann selbst von modernsten Proofsystemen bestenfalls gut geraten werden, aber keinesfalls farbverbindlich simuliert werden.

Die schlechte Nachricht ist also: Ein Proof mit Sonderfarben ist daher nach heutigem Stand der Technik niemals farbverbindlich und fällt je nach Proofsystem äußerst unterschiedlich aus.

Die gute Nachricht ist aber auch: Sonderfarben, insbesondere im Vollton, können heute von modernen Proofsystemen sehr gut simuliert werden. Ein modernes Proofsystem bietet daher auch die Möglichkeit, zu einem Bruchteil der Kosten eines Andrucks einen realistischen Eindruck von Sonderfarb-Drucken zu bekommen.

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Schriften einbetten, in Pfade umwandeln oder rastern?

Um zwischen Kunden und Proofdienstleister einen sicheren Datenaustausch zu gewährleisten, müssen Schriften eingebettet, in Pfade umgewandelt oder gerastert sein. Dies stellt sicher, dass es exakt die gleiche Schriftart und exakt der gleiche Schriftschnitt ist und bleibt.

Wie mache ich das?

  • Bei InDesign und QuarkXPress wählen Sie beim Export der Daten den Standard PDF/X-3.
  • Bei Illustrator und Freehand markieren Sie die Schrift und wählen im Menü „Schrift in Pfade umwandeln“.
  • Bei Photoshop wählen Sie die Textebene, klicken rechts auf diese und wählen „Text rastern“.

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Wofür dient der UGRA-Fogra Medienkeil 3.0?

Jede Druckerei in Deutschland hält sich bei ihrer Arbeit an einem vordefinierten Standard, den ProzessStandard Offsetdruck. Dieser Standard definiert Soll- und Toleranzwerte von Druckprodukten. Um nachzuweisen, dass Ihr an die Druckerei gelieferter Proof diese Standards erfüllt bzw. sich innerhalb der Toleranzen befindet, wird im Zweifel – also im Streifall – der Medienkeil ausgemessen und die Werte analysiert. Sind diese gemessenen Werte in Ordnung, ist die Druckerei dazu verpflichtet, diese Werte auch einzuhalten und zu erreichen.

Die Praxis zeigt generell folgendes: Wollen Sie eine 4-seitige Imagebroschüre proofen und drucken lassen, so ist es meist ausreichend, einen einzigen Medienkeil unter die 4 Seiten drucken zu lassen. Ist der Medienkeil zusätzlich mit einem Prüfprotokoll versehen, ist die Farbverbindlichkeit für die Druckerei als Richtlinie direkt bestätigt.
Wollen Sie jedoch auf Nummer sicher gehen, lassen Sie unter jede der 4 Seiten Ihrer Broschüre einen separaten Medienkeil (inkl. Prüfprotokoll) drucken.

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Wie farbverbindlich sind Proofs?

Ein Proof wird nach der aktuell gültigen ISO-Norm 12647-7 erstellt und ist mit einem UGRA-Fogra Medienkeil und Prüfprotokoll farbverbindlich und rechtsverbindlich.

Wie funktioniert diese Überprüfung?

Benötigen Sie einen Proof mit UGRA/Fogra Medienkeil CMYK V3.0, gibt es zwei Möglichkeiten, wie das Prüfprotokoll unter Ihre Daten kommt.

  1. Bei Proofgeräten, in die ein Messgerät integriert ist, wird direkt unter die Proofdaten der Medienkeil mit 3×24 standardisierten Farbfeldern gedruckt. Dieser Medienkeil wird direkt im Proofgerät an eine Art „Föhn“ im Messgerät gefahren und dort getrocknet. Nach einigen Minuten Trocknung fährt der Medienkeil weiter und wird direkt im Proofer vermessen. Dies dauert einige Minuten. Die so ermittelten Messwerte werden an den Proofserver zurück geliefert und dort ausgewertet. Sind die Farbwerte korrekt und liegen innerhalb der Toleranzen der strengen ISO-Norm, wird anschließend direkt unter den Medienkeil ein Prüfprotokoll der Messung gedruckt, das Ihnen die Farbverbindlichkeit gemäß des ProzessStandard Offsetdruck garantiert.
  2. Bei Proofgeräten ohne integriertes Messgerät, wird lediglich der standardisierte Medienkeil unter die Proofdaten gedruckt. Eine Überprüfung findet nachträglich und außerhalb des Proofdruckers statt. So wird dann mit einem externen Messgerät der Medienkeil  vermessen und die Soll- und Toleranzwerte per Labeldrucker ausgegeben. Dieses Label wird anschließend direkt unter den Medienkeil geklebt.

Welchen Vorteil hat die automatisierte Erstellung und Prüfung des Medienkeiles direkt im Proofgerät?

  • Die Messung erfolgt automatisiert direkt nach dem Proofdruck, Messfehler durch manuelle Fehlbedienungen sind ausgeschlossen. Da das Prüfprotokoll nicht nachträglich „aufgeklebt“ wird, wie häufig noch üblich, sind Manipulationen ausgeschlossen.

Weitere Informationen zum Prüfprotokoll, dem Medienkeil sowie zur Arbeit und der Verantwortlichkeit der UGRA/Fogra finden Sie unter www.ugra.ch und www.fogra.org.

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Aktuelle Proofstandards 2016

PSOCoatedV3 / Fogra 51
Der Nachfolger von ISOCoatedV2 für glänzend und matt gestrichenes Bilderdruckpapier mit moderaten optischen Aufhellern
Profil: PSOcoated_v3.icc
Papier: Papiertyp 1, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck mit moderaten Aufhellern (8-14 DeltaB gemäß ISO 15397), Tonwertzunahmekurven A (CMYK) aus ISO 12647-2:2013, Papierweiß: CIELAB=95;1,5;-6
Charakterisierungsdaten: Fogra51 / Fogra 51 Spectral (M1)

PSOuncoated_v3 / Fogra 52
Der Nachfolger von PSOUncoated für ungestrichenes, holzfreies Naturpapier mit vielen optischen Aufhellern
Profil: PSOuncoated_v3_FOGRA52.icc
Papier: Papiertyp 5, ungestrichenes Naturpapier (wood-free uncoated), mit vielen Aufhellern ( mehr als 14 DeltaB gemäß ISO 15397), Tonwertzunahmekurven C (CMYK) aus ISO 12647-2:2013, Papierweiß: CIELAB=93.5;2.5;-10
Charakterisierungsdaten: Fogra52 (M1)

ISO Coated v2 (ECI) / ISOCoated V2 300% (ECI)
aktueller Standard für glänzend und matt gestrichenes Bilderdruckpapier.
Profil: ISOcoated_v2_eci.icc / ISOCoated_v2_300_eci.icc
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA39L

ISOUncoated
Ungestrichenes weisses Naturpapier (alt)
Profil: ISOUncoated.icc
Papier: Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA29L

PSO Uncoated ISO12647 (ECI) Neu 2009
Der Standard für ungestrichenes, weißes Naturpapier
Profil: PSO_Uncoated_ISO12647_eci.icc
Papier: Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA47L

PSO LWC Improved (ECI) Neu 2009
LWC-Papier aufgebessert, glänzend gestrichen, Nachfolger von ISO Web Coated
Profil: PSO_LWC_Improved_eci.icc
Papier: Papiertyp 3, aufgebessert glänzend gestrichen (LWC), Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA45L

PSO LWC Standard (ECI) Neu 2009
LWC-Papier standard, glänzend gestrichen
Profil: PSO_LWC_Standard_eci.icc
Papier: Papiertyp 3, Standard glänzend gestrichen (LWC), Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA46L

ISO Web Coated
LWC-Papier standard, glänzend gestrichen
Profil: ISOwebcoated.icc
Papier: Papiertyp 3, Standard glänzend gestrichen (LWC), Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA28L

ISO Uncoated Yellowish
Ungestrichenes Naturpapier leicht gelblich (chamois)
Profil: ISOuncoatedyellowish.icc
Papier: Papiertyp 5, ungestrichen leicht gelblich Offset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA30L

SC Paper (ECI)
Super calandered Papier, satiniert
Profil: SC_paper_eci.icc
Papier: Papiertyp SC, Super-Calandered, satiniert, Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA40L

PSO MFC Paper (ECI)
Machine finished Coating Papier
Profil: PSO_MFC_paper_eci.icc
Papier: Papiertyp MFC, Machine Finished Coating, Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA41L

PSO SNP Paper (ECI)
Zeitungspapier
Profil: PSO_SNP_paper_eci.icc
Papier: Papiertyp SNP, Standard Newsprint, Heatset Rollenoffset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA42L

WAN-IFRAnewspaper 26v5
Farbraum: Primär- und Sekundärfarben aus ISO 12647-3:2013
Profil: WAN-IFRAnewspaper26v5.icc
Tonwertzunahme: 26%
Maximaler Farbauftrag: 220%
Maximum GCR: Langes Schwarz mit einem frühen Schwarzstart

ISONewspaper 26v4
Zeitungspapier
Profil: ISONewspaper26v4.icc
Papier: Papiertyp SNP, Standard Newsprint, Heatset Rollenoffset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: IFRA26

PSO Coated NPscreen ISO12647 (ECI)
glänzendes und matt gestrichenes Bilderdruckpapier, FM-Raster
Profil: PSO_Coated_NPscreen_ISO12647_eci.icc
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, nicht periodischer Raster (NPscreen), 20 µm, Tonwertzunahmekurve F (CMYK) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA43L

PSO Coated 300% NPscreen ISO12647 (ECI)
ungestrichenes weißes Naturpapier, FM-Raster
Profil: PSO_Coated_300_NPscreen_ISO12647_eci.icc
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, nicht periodischer Raster (NPscreen), 20 µm, Tonwertzunahmekurve F (CMYK) aus ISO 12647-2:2004 Charakterisierungsdaten: FOGRA43L

PSO Uncoated NPscreen ISO12647 (ECI)
ungestrichenes weißes Naturpapier, FM-Raster
Profil: PSO_Uncoated_NPscreen_ISO12647_eci.icc
Papier: Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset, nicht periodischer Raster (NPscreen),30 µm, Tonwertzunahmekurve F (CMYK) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA44L

Improved Newsprint, INP
Akzidenzoffset, aufgebessertes Zeitungspapier (INP, Improved News Print), Positivkopie,Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K), weiße Messunterlage.
Profil: PSO_INP_Paper_eci.icc
Papier: Aufgebessertes Zeitungspapier
Charakterisierungsdaten: FOGRA48L.txt

PSO Coated v2 300% Glossy laminate (ECI)
Akzidenzoffsetdruck, Papiertyp 1 und 2, glänzend oder matt gestrichen Bilderdruck, Positivkopie, AM-Raster mit 60–80 Linien/cm, Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K), mit anschließender Glanzfolienkaschierung (typische OPP Glanzfolie 12–15 μm), weiße Messunterlage. Das Profil ist konsistent mit den alten Profilen ISOcoated_v2_eci.icc und ISOcoated_v2_300_eci.icc und zeigt das dazu passende glanzveredelte Ergebnis.
Profil:  PSO_Coated_v2_300_Glossy_laminate_eci.icc
Papier: Papiertyp 1 und 2,glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA49L.txt

PSO Coated v2 300% Matte laminate (ECI)
Akzidenzoffsetdruck, Papiertyp 1 und 2, glänzend oder matt gestrichen Bilderdruck, Positivkopie, AM-Raster mit 60–80 Linien/cm, Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K), mit anschließender Mattfolienkaschierung (typische OPP Mattfolie 15 μm mit mittlerer Opazität ~70%, d. h. Aufhellung ΔL* = 6 auf schwarzem Vollton nach Veredelung), weiße Messunterlage. Das Profil ist konsistent mit den alten Profilen ISOcoated_v2_eci.icc und ISOcoated_v2_300_eci.icc und zeigt das dazu passende mattveredelte Ergebnis.
Profil:  PSO_Coated_v2_300_Matte_laminate_eci.icc
Papier: Papiertyp 1 und 2,glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA50L.txt

Tiefdruck Standards:
ECI Tiefdruckprofile aus 2009 für den Process Standard Rotogravure (PSR)

LWC Plus
Der Nachfolger von PSR HWC (PSRgravureHWC.icc, Prüfprofil: PSRgravureHWC_ECI2002.txt)
Profil: PSR_LWC_PLUS_V2_PT.icc
Papier: Aufgebessertes LWC (light weight coated) Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_LWC_PLUS_V2.txt

LWC Standard
Profil: PSR_LWC_STD_V2_PT.icc
(ersetzt: PSR LWC, PSRgravureLWC.icc mit dem Prüfprofil PSRgravureLWC_ECI2002.txt)
Papier: LWC (light weight coated) Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_LWC_STD_V2.txt

SC Plus
Profil: PSR_SC_Plus_V2.icc whiter super calandered Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_SC_Plus_V2.txt

SC Standard
Der Nachfolger von PSR SC (PSRgravureSC.icc, Prüfprofil: PSRgravureSC_ECI2002.txt)
Profil: PSR_SC_STD_V2.icc
Papier: super calandered Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_SC_STD_V2.txt

News Plus
Die 2004 herausgegebene Druckbedingung PSRgravureMF wird jetzt als News Plus
bezeichnet
Profil: PSRgravureMF.icc
Papier: News Plus Papier
Charakterisierungsdaten: PSRgravureMF_ECI2002.txt

GRACoL2006_Coated1v2
GRACoL Interpretation der ISO 12647-2. Wenn Sie bei einer klassischen Bogenoffsetdruckerei in den USA drucken lassen, benötigen Sie diesen Proof. Dieser Proof ist synonym – wenn auch nicht technisch exakt identisch – mit G7.
Profil: GRACoL2006_Coated1v2.icc
Adobe Profilname: CoatedGRACoL2006
Papier: Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, NPDC Tonwertzunahmekurven (Neutral Print Density Curves)
Charakterisierungsdaten: GRACoL2006_Coated1.txt, eine Ableitung aus Fogra 39

SWOP2006_Coated3v2
SWOP Interpretation der ISO12647-2 für Rollenoffsetdruck auf dünnem gestrichenen Papier. Wenn Sie einen SWOP Proof benötigen ist dies vermutlich der Standard, den Sie suchen. Er bezieht sich auf High-End Publikationen wie Magazine.
Profil: SWOP2006_Coated3v2
Adobe Profilname: WebCoatedSWOP2006Grade3
Papier: Dünnes, gestrichenes Papier, NPDC Tonwertzunahmekurven (Neutral Print Density Curves)
Charakterisierungsdaten: SWOP2006_Coated3.txt, eine Ableitung von Adobe USWebCoated v2

SWOP2006_Coated5v2
Andere SWOP Interpretation der ISO12647-2 für Rollenoffsetdruck auf sehr einfachem, dünnem gestrichenen Papier, im Branchenjargon „groundwood“ genannt. Dieser Proofstandard wird nur empfohlen, wenn die Druckerei spezifisch dieses Profil angefragt hat.
Profil: SWOP2006_Coated5v2
Adobe Profilname: WebCoatedSWOP2006Grade5Paper
Papier: Dünnes, gestrichenes Papier mit einem etwas unterschiedlichen Weisston zu SWOP2006_Coated3V2, NPDC Tonwertzunahmekurven (Neutral Print Density Curves)
Charakterisierungsdaten: SWOP2006_Coated5.txt, eine Ableitung von Adobe USWebCoated v2

JapanColor2011Coated
Der neue Standard der Japan Printing Machinery Association (JPMA).
Profil: JapanColor2011Coated.icc
Referenzdaten: JapanColor.it8

PaC.Space
PaC.Space ist der erste einheitliche Farbstandard für den Verpackungstiefdruck, der eine Schnittstelle von gelieferten Prepress-Daten zu prozess- oder druckspezifischen Anpassungen ermöglicht.
Profil: PaC.Space_CMYK_gravure_V1a.icc
Papier: Gestrichene Substrate und Folien im Verpackungstiefdruck
Charakterisierungsdaten: FOGRA_PaCSpace_MKCheck11.it8

Proofstandards für Papiere mit optischen Aufhellern (OBA)

SWOP 2013 C3
Profil: SWOP2013_CRPC5.icc oder SWOP2013C3-CPRC5.icc
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.
Maximaler Farbautrag: 260%
GCR: Medium+
Maximales Schwarz: 100%
Tonwertzunahme: CMY 16%, K19%

Papier: Grade #3 paper
Charakterisierungsdaten: CGATS21-2-CRPC5

SWOP 2013 C5
Profil: SWOP2013C5.icc
Basiert auf CGATS-21-2 CRPC5, mit Anpassung (SCCA) auf US Grade5 gestrichenes Papier. Papierweiss in LAB: 90/0/-4
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.

Papier: Grade #5 paper
Charakterisierungsdaten: SWOP2015C5

GRACoL 2013 Uncoated
Profil: GRACoL2013UNC_CRPC3.icc
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.
Maximaler Farbautrag: 260%
GCR: Medium+
Maximales Schwarz: 100%
Tonwertzunahme: CMY 16%, K19%

Papier: N.N.
Charakterisierungsdaten: CGATS21-2-CRPC3

GRACoL 2013
Profil: GRACoL2013_CRPC6.icc
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.
Maximaler Farbautrag: 320%
GCR: Medium+
Maximales Schwarz: 100%
Tonwertzunahme: CMY 16%, K19,1%

Papier: N.N.
Charakterisierungsdaten: CGATS21-2-CRPC6

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Was ist ein Proof? Wofür benötigt man einen Proof?

Ganz einfach: Ein Proof ist die Simulation eines späteren Druckes, entweder als Softproof am Monitor oder als Contract Proof, Validation Print oder als Form Proof auf Papier.

Softproof: Ein Softproof ist die farbverbindliche Darstellung des Druckes an einem Monitor. Das kann sowohl in der Agentur erfolgen, als auch z.B. direkt an der Druckmaschine, damit der Drucker den Auflagendruck mit dem Softproof abstimmen kann.

Kontrakt Proof (engl: Contract Proof): Die „höchste“ Stufe in Sachen Proof: Ein Kontrakt Proof ist eine sehr hochwertige Simulation des späteren Druckergebnisses, und wird heutzutage eigentlich immer mit speziellen Tintenstrahldruckern auf speziellem Papier mit spezieller Software erzeugt. Durch den Aufdruck UGRA/Fogra Medienkeiles wird der Proof „farb- und rechtsverbindlich“. Im optimalen Fall wird der Medienkeil direkt bei der Prooferstellung mit einem Messgerät geprüft und ein Prüfprotokoll aufgeklebt oder aufgedruckt, das die Einhaltung der Toleranzen bestätigt.

Validation Print: Ein Validation Print hat höhere Toleranzen was die Farbabweichungen von der vorgegebenen Norm angeht, als ein Kontrakt Proof. Er ist daher nicht „farb- und rechtsverbindlich“, dient also nicht als Kontrakt oder „Vertrag“ zwischen Designer und Druckerei, es sei denn, beide Parteien haben sich darauf geeinigt, daß der Validation Print als Farbreferenz dienen kann. Validation Prints werden häufig im Abstimmungsprozess in Agenturen oder als schnelle Vorlage mit guter Farbabstimmung verwendet, da sie auch auf aktuellen Laser- und LED- oder anderen Digitaldruckern produziert werden können. Im Vergleich zum Inkjet-Druck sind diese Drucksysteme um ein vielfaches schneller und preisgünstiger.

Form Proof: Ein Form Proof begegnet einem häufig in Druckereien; große Blätter Papier, auf dem die fertig ausgeschossenen Bögen z.B. eines Magazines ausgedruckt sind. Form Proofs sind mit preiswerten Inkjet-Plottern auf preiswertem Papier gedruckt und sehen meist schrecklich grob und pixelig aus, auch die Farben sind fürchterlich. Die Daten für den Form Proof durchlaufen aber den gleichen Workflow, mit dem später auch die Druckplatten produziert werden. Das bedeutet: Was auf dem Form Proof zu sehen ist, ist später auch auf der Druckplatte zu sehen. Damit können also optimal die finalen Druckformen noch einmal kontrolliert werden, ob auch alle Schriften, Bilder und eingebetten Grafiken korrekt dargestellt werden. Farbverbindlich ist ein Form Proof aber keinesfalls.

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