Die Druckplatte ist ein wichtiges Element in der Drucktechnik und wird vor allem im Flachdruck wie dem Offsetdruck, verwendet. Sie enthält druckende und nicht druckende Bereiche und überträgt die Druckinformationen auf das Bedruckmaterial. In der Regel geschieht das indirekt, also in der Regel über einen Gummituchzylinder. Das Druckmotiv ist auf der Druckplatte seitenrichtig, auf dem Gummituch seitenverkehrt, und auf dem Papier wieder seitenrichtig.
Moderne Druckplatten bestehen in der Regel aus eloxiertem Aluminium mit einer lichtempfindlichen Beschichtung. Diese Beschichtung wird im sogenannten Computer-to-Plate-Verfahren (CTP) direkt mit einem Laser beschossen und belichtet. Dabei wird die Bildinformation aus digitalen Daten präzise auf die Platte übertragen. Filme und analogen Kopierverfahren gibt es heute fast nicht mehr, nur noch für den Siebdruck werden Filme verwendet (z.B. von filmbelichtung24.de) Nach der Belichtung wird die Platte entweder chemisch entwickelt oder bei prozessfreien Systemen direkt für den Druck vorbereitet.
Entscheidende Eigenschaften einer Druckplatte sind gute Farbannahme, hohe Maßhaltigkeit und Registergenauigkeit. Zudem muss sie ausreichend Stabilität bieten, um auch bei hohen Druckauflagen immer ein gutes Druckbild zu gewährleisten. Ihre Lebensdauer hängt nicht nur vom Material, sondern auch vom verwendeten Feuchtmittel, den Druckfarben und der Maschinenführung ab.
Digimarc ist ein digitales Wasserzeichen, mit dem Informationen in Bilder, Videos oder andere Medien eingebettet werden können. Digimarc Wasserzeichen sind für das menschliche Auge unsichtbar, bleiben aber für spezielle Software oder Geräte erkennbar. Insbesondere im Verpackungsbereich wird Digimarc zunehmend stärker, da mit dieser Technologie die Ziffern des EAN Barcodes und mehr unsichtbar auf allen Bereichen der Verpackung aufgebracht werden können. Digimarc und EAN Barcode an der Supermarktkasse Beim Scannen an der Kasse muss das Kassenpersonal dadurch nicht zuerst auf der Verpackung den EAN Code suchen um diesen über den Scannerweiterlesen
Eine neue Generation von Farbmessgeräten drängt auf den Markt: Im Gegensatz zu den klassischen Messgeräten, die als vollständig gekapseltes System entweder als Colorimeter oder als Spektralphotometer erhältlich sind, und dann über eine Schnittstelle oder App die Daten an einen Computer liefern oder direkt anzeigen, bestehen die neue Generation von Farbmessgeräten nur noch aus einer Beleuchtung und Software, als Sensor wird die Optik eines zeitgemäßen iPhones von Apple verwendet. Bislang gab es ja zwei Messgeräte-Kategorien am Markt: Zum einen die Präzisionsgeräte, also Spektralphotometer von den Branchengrößen wie X-Rite oder KonicaMinolta, undweiterlesen
In den letzten Monaten haben wir bei Proof.de überlegt, unsere bereits sehr gute Farbmesstechnik in Sachen Geschwindigkeit und Messpräzision weiter zu verbessern. Relativ schnell war klar, daß dafür nur zwei Geräte in Frage kommen: Das KonicaMinolta MYIRO-9, der Nachfolger des früheren FD-9 oder das X-Rite ISIS 2 XL. Der Ausgangspunkt: Da wir bei der Proof GmbH über 5 Proofgeräte verfügen, ist für uns das Einmessen von Targets zur Profiloptimierung ein zeitkritisches Unterfangen. Daher hatten wir uns in den letzten Monaten nach einem Upgrade unseres bisherigen X-Rite i1-iO-Tisches umgetan, denn hier hattenweiterlesen
Wie Eddy Hagen in diesem Post auf LinkedIn schrieb, gibt es größere Farbabweichungen zwischen den ganz neuen 2023er PANTONE Solid Coated Farbfächern und der vorhergehenden Version, insbesondere bei der Farbe PANTONE 2635 C. Also habe ich die gleichen Farben im neuen PANTONE Color Bridge Coated Fächer von 2023 einmal nachgemessen und mit der vorherigen Version verglichen. Ich hatte die beiden von Eddy Hagen fotografierten Farben bei mir im Fächer nachgemessen und kam auf ein beeindruckendes DeltaE00 von 8,15 in M2/D50/2° Schon auf den ersten Blick war klar, dass es nicht nur beiweiterlesen