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Anaglyph

Ein Anaglyphenbild ist ein gedrucktes oder am Bildschirm angezeigtes 3D Bild, das mit einer speziellen Anaglyphen-Brille in 3D betrachtet werden kann. Diese Brillen sind mit einer roten und einer cyanfarbenen bzw. blauen Folie vor den Augen ausgestattet, die Bilder sind meist in schwarzweiß, teilweise auch in bunt gehalten, wobei das Bild für das linke Auge cyan und das Bild für das rechte Auge rot gefärbt ist, also genau entgegengesetzt zur Farbe der Brillenfolien. Die Bilder werden überlagernd auf einer Seite gedruckt.

Da jeweils ein Bild vor jedem Auge durch die Farbfilter verschwindet, entsteht so ein dreidimensionales Bild.

Weitere Informationen finden Sie bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Anaglyph_3D

Andruck

Ein Andruck wird im Gegensatz zum Proof mittels Filmen oder CTP Druckplatten an speziellen Andruckmaschinen mit denselben Farben und Parametern wie der spätere Fortdruck erstellt.

Ein Andruckt ist farblich sehr präzise und auch durch das verwendete Auflagenpapier optisch und haptisch nahezu identisch zum späteren Druck. Im Vergleich zum klassischen Proof aber ist ein Andruck meist um das vielfache teurer und kostet schnell einige hundert Euro. Außerdem benötigt ein Andruck wesentlich mehr Zeit für der Herstellung.  Er ist daher aus wirtschaftlichen Gründen heute kaum mehr relevant und wird nur noch für sehr heikle Drucke mit hohen Auflagen eingesetzt.

Aniva

Aniva ist eine hochpigmentierte Druckfarbe aus dem Hause Epple, die im CMYK Modus deutlich höhere Buntheit erreicht, als klassische Druckfarben. Sie können identisch zu klassischen Druckfarben verarbeitet werden, sind aber wesentlich farbiger und lebendiger als klassische Farben, haben also einen spürbar erweiterten Farbraum.

Für den Proof liegen Aniva ICC Profile von Epple vor, die wir auf Wunsch für den Proof einsetzen können.

Anschnitt

Beschnitt oder Anschnitt bzw die Beschnittzugabe wird im Druck und in der Vorstufe der Bereich bezeichnet, der zwar noch bedruckt wird, aber der außerhalb des eigentlichen Druckes liegt und am Schluß abgeschnitten wird.

Beschnitt ist wichtig, da Papier ja ein Medium ist, das in der Druckmaschine nie ganz exakt zu 100% identisch liegt, und sich diese Schwankungen in jedem Bearbeitungsschritt wie dem Falzen und Heften ja verstärken. Würden also die Daten alleine im „nackten“ Endformat geliefert, wäre häufig am Rand – mal oben, mal unten, mal rechts mal links – ein weißer Rand zu sehen, der durch den Versatz des Druckbildes während des Druckes und der Weiterverarbeitung zustande kommt.

Die meisten Druckereien kommen mit 3mm Beschnitt gut zurecht, Flyeralarm kommt mit leidlichen einem Millimeter auch klar, manchmal liegen die Beschnittangaben  auch dazwischen oder – wie für große Displays und Megaposter – wesentlich höher, da Stoff oder Plane sich noch leichter verzieht.

Werden in InDesign oder anderen Layoutsoftwares oder in Ausschießsoftware Hilfszeichen auf der PDF oder den Druckdaten platziert, dann finden sich auch Beschnittzeichen, die den inneren Bereich, auf den beschnitten wird, und den äußeren Bereich, bis wohin der Beschnitt maximal reicht, kennzeichnen.

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