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Barcode

Als Barcode werden maschinenlesbare Strichcodes bezeichnet. Geläufig sind uns diese Codes auf Waren und Büchern, die von Lesegeräte in Kassensystemen gelesen werden.

Strichcode, Balkencode oder Streifencode sind ebenfalls geläufige Bezeichnungen, aber auch als EAN und GTIN, also European Article Number und Global Trade Identification Number werden Barcodes oft bezeichnet, obwohl dies nur zwei Varianten möglicher Barcodes sind.

Barcodes bestehen aus sogenannten „Modulen“, als Strichelementen, die entweder weiß oder schwarz sein können. Zudem sind vor und hinter den Barcodes oftmals noch Ruhezonen, also Bereiche, die nicht beschriftet werden dürfen.

Unterschiedliche Codes können unterschiedliche Informationen tragen. Sind das bei EAN, GTIN und ISBN Codes lediglich Zahlen, so können in Code 39, Code 93 oder Code 128 Barcodes auch Buchstaben und Zeichen codiert werden, und so z.B. eine Bezeichnung in den Barcode eingebracht werden.

Je nach Barcode gibt es ein umfangreiches Regelwerk das sicherstellt, dass Barcodes optimal geselesen werden können. So ist es zum Beispiel wichtig, bestimmte Größen nicht zu unterschreiten oder zu überschreiten, und z.B Mindesthöhen für die Codes zu definieren.

Von Discountern werden beispielsweise nachweise einer bestimmten Qualität des Barcodes gefordert. So wollen ALDI und Hofer beispielsweise mindestens eine „3B“ Qualität in allen Prüfdisziplinen des Barcodes auf Verpackungen für ALDI haben. Eine solche Barcode Prüfung können Sie auch in unserem Shop bestellen.

Basisfarbe

Der Begriff Basisfarbe wird meist im Zusammenhang mit dem Pantone Matching System verwendet. Die Pantone Farben – seit dem Jahr 2014 insgesamt 1.755 Stück – werden aus 18 PANTONE Basisfarben in verschiedenen Mischungsverhältnissen angemischt. Den 14 ursprünglichen Basisfarben wurden nach dem Wegfall von PANTONE GOE vier weitere Basisfarben hinzugefügt. Diese Basisfarben sind selbst auch eine PANTONE Farben, aber werden eben auch für das Mischen aller PANTONE Farben verwendet.

Beschnitt

Beschnitt oder Anschnitt bzw die Beschnittzugabe wird im Druck und in der Vorstufe der Bereich bezeichnet, der zwar noch bedruckt wird, aber der außerhalb des eigentlichen Druckes liegt und am Schluß abgeschnitten wird.

Beschnitt ist wichtig, da Papier ja ein Medium ist, das in der Druckmaschine nie ganz exakt zu 100% identisch liegt, und sich diese Schwankungen in jedem Bearbeitungsschritt wie dem Falzen und Heften ja verstärken. Würden also die Daten alleine im „nackten“ Endformat geliefert, wäre häufig am Rand – mal oben, mal unten, mal rechts mal links – ein weißer Rand zu sehen, der durch den Versatz des Druckbildes während des Druckes und der Weiterverarbeitung zustande kommt.

Die meisten Druckereien kommen mit 3mm Beschnitt gut zurecht, Flyeralarm kommt mit leidlichen einem Millimeter auch klar, manchmal liegen die Beschnittangaben  auch dazwischen oder – wie für große Displays und Megaposter – wesentlich höher, da Stoff oder Plane sich noch leichter verzieht.

Werden in InDesign oder anderen Layoutsoftwares oder in Ausschießsoftware Hilfszeichen auf der PDF oder den Druckdaten platziert, dann finden sich auch Beschnittzeichen, die den inneren Bereich, auf den beschnitten wird, und den äußeren Bereich, bis wohin der Beschnitt maximal reicht, kennzeichnen.

Bleedbox

Die Bleedbox ist eine der fünf PDF-Boxen. Sie beschreibt den Teil der PDF, der den Inhalt und den Anschnitt, also das Bluten, den Bleed umfasst. Im Druck wird meist ein Anschnitt von 1 bis 3 mm benötigt. Eine PDF Datei mit einer A4 Seite für den Druck hat also normalerweise eine Trimbox von 210 x 297 mm, also dem beschnittenen Seitenformat. Die Bleedbox hat bei 3 mm Beschnitt ringsum die Größe von 216 x 303 mm. Die Werte der Cropbox sind normalerweise voreingestellt.

bvdm

Bundesverband Druck und Medien: Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Zulieferern.

Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden, in denen die Druck- und Medienunternehmen als Mitglieder organisiert sind.