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CAT

CAT steht für Cromatic Adaptation Transform, die chromatische Adaption.

Die Chromatische Adaption bedeutet, dass das Auge des Menschen einen automatisierten Weißabgleich vornimmt. Farbe wird damit recht unabhängig von der Farbtemperatur wahrgenommen.  Die CAT Algorithmen basieren auf Erkenntnissen der Wissenschaft über die Chromatische Adaption bei verschiedenen Licht- und Farbkombinationen.

CGATS

engl.:  Committee for Graphic Arts Technologies Standards
Eine Standardisierungsgruppe, die verschiedene Standards für die US Druckindustrie entwickelt. Die Standards beziehen sich u.a. auf den Druck, die Farbkonvertierung und vieles mehr.

Chromokarton

Chromokarton bezeichnet eine mehrlagige Kartonstorte mit einer gestrichenen, meist weißen Vorderseite und einer ungestrichenen Rückseite. Er ist sehr biege-, spalt- und rupffest, und lässt sich gut ritzen, stanzen oder rillen.

Bei der Herstellung wird die Vorderseite mehrmals bestrichen, wobei die Deckschicht aus Kreide, Pigmenten und Bindemitteln für eine glatte, glänzende, hervorragend bedruckbare Oberfläche sorgt.
Die meist ungestrichene Rückseite hingegen besteht aus Altpapierstoff oder gebleichtem Holzstoff, wodurch sie zwar weniger gut beruckbar, dafür sehr gut beschreibbar ist.

Verwendet wird Chromokarton vor allem für den Verpackungsdruck (Schachteln, Buch- und Broschüreneinbände, etc.) aber auch für Postkarten, Flyer oder Mappen.
Auch für die Archivierung kann Chromokarton eingesetzt werden, da er, bei einer säurefreien Produktion, sehr licht- und alterungsbeständig ist.

 

 

Chromopapier

Einseitig gestrichenes Papier mit einer sehr guten Bedruckbarkeit.

Es wird mit einer wasserfesten, hochwertigen Strichdispersion beschichtet, wobei die Oberfläche sowohl matt als auch hochglänzend sein kann.

Verwendet wird Chromopapier bevorzugt als Bezugspapier auf Puzzles, Postern, Displays oder edle Verpackungen, aber auch für Etiketten oder Bucheinbände und Broschüren.

CIELAB

Das CIELAB-Farbmodell wurde 1976 von der Commission Internationale de l’Eclairage definiert und beschreibt alle wahrnehmbaren Farben. Es ist ein mathematisches Farbmodell, bei dem die spektralen Eigenschaften eines Objektes und die Wahrnehmungseigenschaften unseres Sehapparats miteinander verrechnet werden. CIELAB oder kurz: LAB hat sich bis heute überall durchgesetzt, wo es um exakte Farbberechnung geht, sei es in der Farbmessung, -rezeptur oder in den gängigen Betriebssystemen: Das Farbmanagement funktioniert üblicherweise über CIELAB.

CMYK

CMYK steht für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und „Key“ (Schwarz bzw. Schwarzanteil). Diese vier Druckfarben bilden die Basis für den Vierfarbdruck. Für den Druck von bunten Fotos werden mindestens diese vier Druckfarben benötigt.

CMYK-Farbräume sind abhängig vom jeweiligen Drucker und dem verwendeten Papier und benötigen daher Farbprofile, um die Farbtöne genau zu beschreiben.

Die wichtigsten CMYK-Farbräume sind:

Colorimeter

Ein Farbmessgerät zum Messen/Vergleichen von Farben.
Es wird häufig zur Kalibrierung von Monitoren oder in der Biologie/Chemie zur Analyse genutzt. Hochwertigere Geräte, wie das Spektralphotometer, können Farben spektral messen und werden auch unter anderem für den Proof zur Verifizierung oder Einmessung der Drucker eingesetzt.

Contract Proof

Ein Contract Proof (deutsch.: Kontrakt Proof) ist ein farbverbindlicher und rechtsverbindlicher Proof nach ISO 12647-7. Der Contract Proof ist der derzeit höchste Proof Standard mit den engsten Toleranzen und gilt daher als „Kontrakt“, also als Vertrag zwischen dem Proofersteller und der Druckerei.

Die Qualität und Leistungsfähigkeit eines Proofsystemes kann z.B. von der Fogra durch das Zertifikat „Contract Proof Creation“ überprüft und erteilt werden. Unternehmen, die für die Erstellung von Contract Proofs durch die Fogra zertifiziert sind, dürften das FograCert Logo führen. Anhand der Zertifizierungsnummer kann auf der Website der Fogra einfach nachgeprüft werden, für welchen Proof Standard das Zertifikat erteilt wurde und ob es gültig ist.

Da das Zertifikat mit hohen Kosten verbunden ist und nach nur einem Jahr abläuft und rezertifiziert werden muss, scheuen zahlreiche Unternehmen die Kosten und werben leider mit viele Jahre alten Zertifikaten.

Corporate Identity

kurz: CI; ist die Gesamtheit der Kennzeichnungsmerkmale eines Unternehmens, seine Selbstwahrnehmung.

Die CI setzt sich zusammen aus:

  • Corporate Behaviour
  • Corporate Communication
  • Corporate Culture
  • Corporate Design
  • Corporate Language
  • Corporate Philosophy
  • Corporate Soul

 

Im Gegensatz dazu steht das Corporate Image, was das Fremdbild eines Unternehmens, d.h. wie es von Außenstehenden wahrgenommen wird, bezeichnet.

Cromalin

Cromalin ist ein von DuPont in den 70er Jahren vorgestelltes Prüfdruckverfahren. Die Herstellung eines Cromalin-Proofs erfolgt durch schichtweise nacheinanderfolgende Belichtungen auf Film, der dann auf Spezialpapier auflaminiert wird.

Heute spielt ein Cromalin bei der Prooferstellung keine Rolle mehr, es wurde vollständig vom preiswerteren und schnelleren Digitalproof verdrängt.

Cropbox

Die Cropbox ist die zweitgrößte Box einer PDF-Datei. Sie beschreibt den Bereich einer PDF-Datei, der auf einem Drucker oder Bildschirm ausgegeben werden soll. Sie ist oft identisch mit der Mediabox.

cross-medial

kommt aus dem englischen „cross-media“ und bedeutet so viel wie „medienübergreifend“.
So werden Inhalte bezeichnet, die sich auf verschiedenen Kommunikationskanälen und Medien (Print, Online, Mobile, etc) darstellen lassen, welche häufig miteinander verknüpft sind.
Für eine überzeugende Corporate Identity ist dabei wichtig, dass die Aussenwirkung auf allen Kanälen/Medien einheitlich bleibt.

Ein Beispiel: Das Logo einer Firma, das auf Flyern, in einer Zeitungsanzeige, auf der Webseite und auf Firmenwägen abgebildet wird.

crossmedial

kommt aus dem englischen „cross-media“ und bedeutet so viel wie „medienübergreifend“.
So werden Inhalte bezeichnet, die sich auf verschiedenen Kommunikationskanälen und Medien (Print, Online, Mobile, etc) darstellen lassen, welche häufig miteinander verknüpft sind.
Für eine überzeugende Corporate Identity ist dabei wichtig, dass die Aussenwirkung auf allen Kanälen/Medien einheitlich bleibt.

Ein Beispiel: Das Logo einer Firma, das auf Flyern, in einer Zeitungsanzeige, auf der Webseite und auf Firmenwägen abgebildet wird.

CRPC

CRPC kommt aus dem amerikanischen Bereich und steht für „Characterized Reference Printing Conditions“.

GRACoL und SWOP sind die bekanntesten G7-basierten Referenzdruckbedingungen. Diese beiden Datensätze repräsentieren aber nicht die gesamte Palette der Druckfarben, die in der Branche genutzt werden. Die amerikanische IDEAlliance hat eine Reihe von G7-Charakterisierungsdatensätzen erarbeitet, die den G7-Druck über eine Auswahl an gängigen Bedruckstoffen zeigen. Als Ergebnis dieser Bemühungen, wurde 2013 ein neuer Standard eingeführt.
CGATS 21 bietet eine Reihe von G7-basierten Referenzen Druck-Charakterisierungen, die die sieben häufigsten Druckbedingungen darstellen:

  • CRPC1: gamut size and substrate of Coldset News.
  • CRPC2: gamut size and substrate of commercial newsprint, flexo on porous substrate.
  • CRPC3: gamut size and substrate uncoated offset— substrates with OBA.
  • CRPC4: gamut size of substrate SCA, offset, gravure and uncoated corrugated.
  • CRPC5: gamut size of and substrate of SWOP, publication gravure and wide web flexo.
  • CRPC6: gamut size and substrate of GRACoL, narrow web fl exo, commercial gravure, typical screen and digital.
  • CRPC7: gamut size of premium processes, offset, flexo, digital.

CTF

Das CTF Verfahren ist das „Computer-to-film“ Verfahren, bei dem die Druckplatten nicht direkt belichtet werden, sondern zuerst ein Offsetfilm als Zwischenprodukt belichtet wird, der dann erst die finale Druckplatte belichtet.

Im Vergleich zur CTP „Computer-to-plate“ Plattenbelichtung ist CTF preiswerter, aber auch langsamer und durch die analoge Belichtung auf die Druckplatte nicht so präzise wie CTP.

CTP

Das CTP Verfahren ist das „Computer-to-plate“ Verfahren, bei dem die Druckplatten direkt ohne Zuhilfenahme von Filmen in einem CTP-Belichter hergestellt werden.

Im Vergleich zur klassischen Filmbelichtung mit Übertrag auf die Druckplatte ist es schneller, präziser und hat weniger Verzug durch den Wegfall eines analogen Transfers. Es ist aber auch teurer, und im Gegensatz zu den Filmen können die CTP Druckplatten nicht für einen späteren Nachdruck aufbewahrt werden.

CxF

CxF steht für „Color Exchange Format“, einem offenen XML-Format zum Austausch von Farbinformationen, das zunehmend von Softwareherstellern implementiert wird, um beispielsweise Informationen zum Farbverhalten und Überdruckenverhalten von Sonderfarben an PDF-Dateien anzuhängen. Diese Informationen können dann von Proofsoftware ausgelesen und interpretiert werden, um die Farbwiedergabe im Proof optimiert darzustellen.

Die CxF/X-Datei beschreibt dann optimalerweise die spektralen Messungen der Spotfarben (auf Papierweiß und, zur Ermittlung der Transparenz, auf Schwarz) und dient der Farbkommunikation und dem Datenaustausch zwischen Kunde, Designer, Agentur und Druckerei.

Für den freieFarbe e.V. CIELAB HLC Colour Atlas werden die erreichten spektralen Werte aller Farbfelder als CxF3-Datei für die Nutzung z.B. für Farbenhersteller und Software wie InkFormulation von X-Rite veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.xrite.com/de/categories/digital-color-standards/color-exchange-format-cxf

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