Schön war’s: Die Mitgliederversammlung 2019 von freieFarbe e.V. in der Schweiz

Nachdem sich der Verein freieFarbe e.V. im letzten Jahr in Tübingen zur jährlichen Mitgliederversammlung getroffen hatte, fanden wir uns in diesem Jahr in einer urigen Hütte im Appenzeller Land zusammen, die Peter Jäger von pre2media und Eric A. Soder von pixsource.com hervorragend gewählt hatten, genau wie das sonnige Wetter, das uns von Freitag bis Sonntag begleiten sollte.

freieFarbe e.V. Mitgliederversammlung 2019: Unsere Unterkunft in den schweizer Bergen
freieFarbe e.V. Mitgliederversammlung 2019: Unsere Unterkunft in den schweizer Bergen

Nach Tübingen reisten bereits am Donnerstag der Vereinsvorsitzende Holger Everding vom DTP Studio Oldenburg und Jan-Peter Homann von Homann Colormanagement aus Berlin an, und wir setzten nach einer ersten langen Nacht voller Gespräche und einem Treffen im Proof.de Büro am Freitag Vormittag gegen Mittag die Reise zu dritt in die Schweiz fort. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Peter Jäger und Eric A. Soder (aus Tübingen hatten wir am Vorabend gemeinsam zubereiteten schwäbischen Kartoffelsalat und meine handgemachten Maultaschen mitgenommen) begann ein Abend voller Planungen und einem Strategie-Workshop für die Aufgaben und Ziele des nächsten Vereinsjahres. Keine Frage, auch an diesem Abend wurde bis spät in die Nacht diskutiert, entwickelt, gelacht und zwischen Flensburger Pils, Schweizer Bergbier und Wein in attraktiven roten und hellgelben Farbnuancen kreativ gearbeitet.

Ausschnitt der Ergebnisse des freieFarbe Kreativworkshops am Freitag Abend mit Gewichtungen (blaue Aufkleber) und Zuständigkeiten (Namenskürzel)
Ausschnitt der Ergebnisse des freieFarbe Kreativworkshops am Freitag Abend mit Gewichtungen (blaue Aufkleber) und Zuständigkeiten (Namenskürzel)

Nach einem Frühstück ging es am Samstag weiter zu swissQprint, wo wir uns über bei dem Vereinsmitglied Guy Flüeli ausführlich über den Stand der Technik in Sachen großformatigem Digitaldruck informieren, die Produktion besichtigen und Drucktests auf der Karibu und anderen Druckmaschinen von SwissQPrint durchführen konnten.

Jahreshauptversammlung freieFarbe e.V. 2019 in der Schweiz
von links nach rechts: Matteo Baschera, Jan-Peter Homann, Matthias Betz, Holger Everding, Eric A. Soder, Martin Spaar, Peter Jäger, Michael Jakobi. Es fehlen: Kai-Uwe Behrmann, Jan Seguda, Guy Flüeli (Foto)
Weiterlesen

PANTONE Farben optimal in CMYK umsetzen. Praktische Aspekte zur neuen alten Diskussion.

Ein sehr häufiges Thema für uns im Bereich Proof ist die optimale Umsetzung von PANTONE Farben in CMYK für den klassischen, preisgünstigen Vierfarbdruck. In den letzten Tagen hat sich hierzu im Adobe Forum und im Farbmanagementforum von hilfdirselbst.ch eine rege Diskussion ergeben, die ich kurz zusammenfassen möchte, da auch unsere Kunden oft mit denselben Punkten kämpfen.

PANTONE und die PANTONE CMYK Werte aus Bridge: Das Problem

Die zentrale Fragestellung ist ja, auf welchen Standard oder auf welches Farbprofil sich ein CMYK Wert einer PANTONE Farbe in Bridge eigentlich bezieht. Konkret fragte ein Anwender für die Umsetzung von PANTONE 116 C, einem Farbton, der im PANTONE Bridge Fächer in CMYK 0/14/100/0 angegeben wird (hier können Sie den originalen Wert bei PANTONE nachvollziehen). Wenn man nun aber den zugrundeliegenden PANTONE-LAB-Farbwert in InDesign oder Photoshop in verschiedene CMYK Profile wandelt, bekommt man unterschiedliche, deutlich abweichende Farbwerte. „Worauf bezieht sich denn nun der PANTONE Bridge CMYK Farbwert?“, so war die ursprüngliche Frage der Diskussion.

Die Ausgangsbasis des PANTONE Bridge Fächers

Im PANTONE Bridge Fächer werden „Entsprechungen“ der PANTONE Sonderfarben auf einer coated und einer uncoated Papiersorte, separiert mit 4 pantoneeigenen Skalenfarben visualisiert und die CMYK Werte dazu angegeben.

Klar ist aber: Ohne genaue Angaben zu Bedruckstoff, Druckdichte, verwendeten Farben etc. haben die dort gemachten Angaben nur begrenzte Aussagekraft. Konvertiert man z.B. den LAB Farbwert von PANTONE 116 C in das in den USA gebräuchliche SWOP Web coated, dann erreicht man im Magenta einen Wert von 20 anstelle von 14 wie im PANTONE Bridge Fächer angegeben.

Vergleich PANTONE LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOUncoatedV3 und PSOCoatedV3

Vergleicht man die originalen PANTONE LAB Werte und die PANTONE Bridge CMYK Werte in europäische Standards wie ISOCoatedV2 oder PSOCoatedV3 für Bilderdruck oder PSOUncoated oder PSOUncoatedV3 für Naturpapier entstehen teilweise gravierende Farbabweichungen. Die PANTONE Cool Gray 2 ist in der CMYK Umsetzung viel zu hell, die PANTONE Cool Gray 11 immer viel zu dunkel. Für die PANTONE 3278 C passt der Bridge CMYK Wert für PSOCoatedV3 recht gut, derselbe Vergleich für Uncoated ist aber spürbar schlechter. Woran liegt das denn?

Vergleich PANTONE C Solid Coated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOCoatedV3
Vergleich PANTONE C Solid Coated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOCoatedV3
Vergleich PANTONE U Solid Uncoated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOUncoatedV3
Vergleich PANTONE U Solid Uncoated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOUncoatedV3

Die Fragestellung wurde daher noch einmal konkretisiert:

  • Wie kann PANTONE „offizielle“ CMYK-Werte für eine bestimmte Farbe angeben, wenn nicht klar ist, auf welches Papierweiß, Druckdichte, Farbauftrag etc. sich die Werte beziehen?
  • Wie kommt PANTONE auf die angegebenen Farbwerte?
  • Welche ICC Profile liegen möglicherweise zugrunde?
  • Liegen Fehler vor, wenn Programme wie Photoshop oder Affinity Publisher bei Wandlung einer Pantone-Farbe nicht die gleichen Werte zeigen, die von Pantone angegeben werden?

These 1: Warum sollte ein Sonderfarbhersteller perfekte CMYK-Ersetzungswerte für seine Produkte liefern? Das wäre ja geschäftsschädigend.

Klar ist: Systemfehler liegen keine vor. PANTONE weiss, was sie tun. Es verwundert aber schon, dass die Bridge-Werte scheinbar seit vielen Jahren um einige Prozentpunkte schwanken. Möglicherweise ist ein Grund dafür, dass über die Jahre verschiedene Basispigmente verwendet wurden, und daher die Werte abgepasst wurden. Aber wie die Werte zustandekommen, welche Profile oder Logik hinter den Werten stecken könnten, war in keiner Weise herauszufinden. Manche Diskussionsteilnehmer dachten an einen gewollten Systemfehler: „Cui bono? Warum sollte ein Sonderfarbhersteller perfekte CMYK-Ersetzungswerte für seine Produkte liefern? Das wäre ja geschäftsschädigend.

Ein spannender Ansatz, der spätestens auf den zweiten Blick einer gewissen Logik nicht entbehrt. Wenn der Firmenchef nur lange genug schlechte CMYK Umsetzungen seiner PANTONE-Sonderfarbe gesehen hat, dann wird er seufzend jedem Aufpreis für einen fünffarbigen Druck zustimmen, nur um endlich seine Hausfarbe wieder korrekt wiedergegeben zu finden.

Aber auch eine weitere These ist sehr einleuchtend:

These 2: Der Vertrieb legt die CMYK Werte fest

Nehmen wir an, ein PANTONE „Grün1“ entspricht farbmetrisch einem CMYK von 30/0/100/0. Wenn jetzt im Fächer noch zwei gesättigtere Grüntöne („Grün2“ und „Grün3“) abgebildet sind, die also theoretisch mit CMYK 35/0/110/0 und CMYK 40/0/120/0 abgebildet werden müssten, was dann?

Alle drei Grüntöne auf CMYK 30/0/100/0 zu setzen, also den nächsten absolut farbmetrisch erreichbaren CMYK Wert? Das wäre eigentlich der einleuchtendste Weg, zumal es in der Praxis sehr unwahrscheinlich ist, dass jemals zwei nebeneinanderliegende PANTONE Farben in CMYK Umsetzungen verwendet würden. Denn eine Firma hat entweder Grün1 oder Grün2 als Hausfarbe, aber wohl kaum beide gleichzeitig.

Andererseits würden sich die Käufer der PANTONE Bridge Fächer wohl sehr wundern, wenn unterschiedliche PANTONE Farbtöne im Fächer denselben CMYK Wert zugeordnet hätten.

Daher liegt ein psychologisches-vertriebliches Korrekturmoment nahe: Um identische CMYK Werte zu vermeiden, setzen wir den gesättigtsten Grünton auf den nicht passenden CMYK 30/0/100/0, und dann eben die weniger gesättigten Farben auf 25/0/90/0 und 20/0/80/0, also ebenfalls nicht passende CMYK Werte. Jetzt passt zwar gar nichts mehr, aber wenigstens haben alle Farben unterschiedliche CMYK Werte.

Die Praxis zeigt: Eine angepasste Konvertierung über ICC Profile liefert oft einen besseren CMYK Farbwert für die Umsetzung von PANTONE Farben wie der CMYK Wert aus der PANTONE Bridge.

Wir haben die in den oben angeführten Grafiken verwendeten PANTONE Farben auch über ICC Profile teils absolut farbmetrisch und relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensierung (mit einem „r“ hinter dem CMYK Farbwert gekennzeichnet) in die beiden Ausgabefarbräume PSOCoatedV3 und PSOUncoatedV3 konvertiert und jeweils die visuell beste Übereinstimmung abgebildet.


Vergleich PANTONE C LAB Werte (mitte) mit PANTONE Bridge CMYK Werte (rechts) und via ICC Profil 
ermittelten CMYK Werten (links) im Farbraum PSOCoatedV3

Vergleich PANTONE U LAB Werte (mitte) mit PANTONE Bridge CMYK Werte (rechts) und via ICC Profil 
ermittelten CMYK Werten (links) im Farbraum PSOUncoatedV3

In den allermeisten Fällen liefert diese auf den Ausgabefarbraum angepasste Umsetzung die deutlich besseren Ergebnisse. Sehen Sie selbst:

Die beiden oberen Grafiken haben wir auch als PDF mit dem passenden Ausgabefarbraum PSOCoatedV3 und PSOUncoatedV3 für Sie hier zum Download bereit.

Vergleich PANTONE C LAB mit Bridge CMYK und PSOCoatedV3 ICC CMYK

Vergleich PANTONE U LAB mit Bridge CMYK und PSOUncoatedV3 ICC CMYK

Bitte beachten Sie: Die PDF Daten wirken farblich nur so wie oben, wenn Sie sie in einer Software wie Adobe Acrobat Pro oder PDF Toolbox öffnen, das die ICC Ausgabefarbräume korrekt interpretieren kann. In Acrobat Reader oder Foxit Reader etc. wird die Farbigkeit teilweise deutlich abweichen.

Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung optimaler CMYK Umsetzungen für Ihre PANTONE Hausfarben

Wenn Sie eine möglichst optimale Umsetzung einer oder mehrerer PANTONE Farben nach CMYK brauchen, dann unterstützen wir Sie gerne mit unseren Know-How und unserer Messtechnik und Prooftechnik bei Ihrem Vorhaben. Wir ermitteln und vergleichen unterschiedliche Abbildungsvarianten einer PANTONE Farbe in CMYK und zeigen Ihnen die besten ermittelten Umsetzungen in CMYK mit messtechnischen Auswertungen in Delta-E00.

Weitere Beiträge zum Thema

Neue Telefonanlage, schnellere Internetverbindung


Fb-Button

Zugegeben: Die Umstellung war nicht ganz reibungslos, aber jetzt läuft unsere neue Telefonanlage. Nach mehr als Jahren wurde es aber auch Zeit, unsere bisherige VOIP Technik durch eine neue Starface Anlage abzulösen. Ein wichtiger Vorteil für Sie: Die spürbar bessere Sprachqualität.

Bis jetzt hingen wir immernoch an einem ISDN-Anlagenanschluss der Telekom, und hatten eine VOIP-Telefonanlage auf Asterisk-Basis dahintergeschaltet. Das war komfortabel und hat sich viele Jahre bestens bewährt, aber zum einen hat uns die Telekom – wie allen Kunden – den alten Anlagenanschluss gekündigt, zum anderen war der Hersteller unserer alten Telefonanlage schon vor vielen Jahren in die Insolvenz gegangen, und so fürchteten wir zunehmend den Hardwareausfall der Anlage. Wir hatten zwar eine zweite Anlage als Backup stehen, aber auch die war natürlich nicht mehr taufrisch. So fiel letzlich die Entscheidung dann doch leicht, die Telefonie auf eine Starface-Anlage umzustellen.

Im gleichen Zuge haben wir auch unseren Internetanschluss umgebaut: Unser bisheriger Backup-Anschluss über die Telekom wurde aufgerüstet zum Hauptanschluss, und unser bisheriger Unitymedia-Hauptanschluss funktioniert jetzt als Backup für Internet und Telefonie. Das bringt uns unterm Strich einen zwei- bis fünffach schnelleren Download und Upload, was bei der Übertragung von großen Datenmengen wichtig ist.

Alles in allem sind wir jetzt technisch wieder auf neuestem Stand und haben spürbar an Komfort und Skalierbarkeit und hörbar an Sprachqualität gewonnen.

Weitere Beiträge zum Thema

Papierweiß von Arctic Paper, Surbalin von Peyer und mehr hinzugefügt


Fb-Button

Wir haben 140 weitere Papierweiß-Werte von Arctic Paper, Peyer, Igepa, Antalis und Mondi hinzugefügt. Damit stehen jetzt insgesamt fast 1400 Papierweißtöne in unserer Datenbank bereit.

Von der Firma Peyer haben wir die Farbtöne der Surbalin Produktpalette hinzugefügt, wobei wir hier nicht alle Oberflächen einzeln erfasst haben. Aber auch andere Peyer Produkte wie Peytan, Peydur, Peyprint und Comet haben wir jetzt in der Papierweiß-Datenbank erfasst.

Sie finden die Papierweiss-Datenbank auf shop.proof.de:

https://shop.proof.de/de/info/papierweiss.html

Papierweiß von Arctic Papier, Igepa, Mundi und mehr

Weitere Beiträge zum Thema

Auflagenpapier, Proofstandard und die Proofpräzision von Sonderfarben abstimmen.


Fb-Button

Heute rief ein Kunde an, der einen Proof von mehreren HKS N Sonderfarben auf einem Naturpapier in Auftrag geben wollte. „Was für ein Proofprofil soll ich denn wählen? Und wie genau können Sie im Proof denn dann meine Sonderfarben treffen? Ich muss vermutlich mehrere HKS N Rottöne im Vergleich proofen. Gedruckt werden soll übrigens auf einem Werkdruckpapier, Fly Cream, als ein etwas gelbliches Papier.“

Wie ist das Papierweiß des Auflagenpapieres?

Als erstes suchte ich mit dem Kunden nach dem Auflagenpapier in unserer Papierweiß-Datenbank. Ein schneller Blick per Volltextsuche ergab: Fly Cream von Papier Union haben wir vermessen:

Fly Cream enthält gemäß unseren Messungen keine optischen Aufheller, also "keine OBA". Das LAB Papierweiss liegt bei allen drei Messungen bei rund  LAB 95 / 0,7 / 9,2
Fly Cream enthält gemäß unseren Messungen keine optischen Aufheller, also „keine OBA“. Das LAB Papierweiss liegt bei allen drei Messungen bei rund LAB 95 / 0,7 / 9,2

Mit einem B-Wert in LAB von 9,2 ist Fly Cream also wirklich nicht nur etwas gelblich, wie der Kunde meinte, sondern deutlich gelblich, chamois, cremefarben … wie man das auch immer nennen mag. Die Idee lag also nahe, das Proofprofil „ISOUncoatedYellowish“, Fogra 30 zu prüfen, in wieweit hier das Papierweiss übereinstimmen könnte.

Wie ist das Papierweiß des möglichen Proofstandards?

Gemeinsam mit dem Kunden schauten wir in unserer „Papierweiss von Proofprofilen“ Tabelle nach:

Das Papierweiss des Proofstandards Fogra30, ISOUncoatedYellowish
Das Papierweiss des Proofstandards Fogra30, ISOUncoatedYellowish in LAB:95,93 / -0,77 / 3,85

Das Papierweiss von ISOUncoatedYellowish ist entgegen der Erwartung des Kunden nicht einmal so gelblich wie das Papierweiß des Auflagenpapieres Fly cream, das um mehr als 5 Schritte auf der B-Achse gelblicher ist. Damit war klar: PSOUncoated als aufhellerfreier Naturpapier-Proofstandard fällt aus, das ist deutlich zu weiß, ISOUncoatedYellowish ist da deutlich besser geeignet.

Auf was für einem Proofpapier wird dieser Proofstandard gedruckt?

Weiterlesen

eciCMYK Profil für den Proof verfügbar


Fb-Button

Wir haben heute den Austauschfarbraum eciCMYK, Fogra53 für den Proof freigeschaltet und in Online-Shop von proof.de zur Bestellung integriert.

eciCMYK ist der Farbraum für die CMYK Druckproduktion und ergänzt die anderen Fogra Farbräume, bildet aber im Gegensatz zu diesen keinen bestimmten Druckprozess ab, sondern ist quasi „neutral CMYK“. Durch den großen Gamut von eciCMYK können alle klassischen Druckprozesse dargestellt werden, er lässt sich problemlos auf modernen Proofsystemen proofen und enspricht in seiner Charakteristik typischen CMYK Druckfarbräumen.

Proofs in eciCMYK / Fogra 53 können ab sofort ganz einfach bei uns im Proof Shop bestellt werden, Sie können das Profil bei der Bestellung direkt auswählen.

Weitere Informationen zu Fogra 53 finden Sie auch auf den Seiten der European Color Initiative ECI. Andreas Kraushaar von der Fogra hat darüber hinaus den Farbraum in der Fogra aktuell Ausgabe 201 vorgestellt, die Sie kostenlos herunterladen können.

Weitere Beiträge zum Thema

PANTONE und HKS Farbabweichungen für den Proof aktualisiert


Fb-Button
PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern
PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern haben wir in den vergangenen Monaten aktualisiert. https://shop.proof.de/info/Pantone-und-HKS-Proof.html

Aktuelle Proofsysteme können Sonderfarben wie HKS oder Pantone sehr gut wiedergeben. Mit der Fiery XF 6.5.2 Proofsoftware und dem Epson SureColor-P9000V Spectro Proofdrucker haben wir ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E00 die verschiedenen PANTONE- und HKS-Farben geprooft werden können. Auf shop.proof.de stehen die Tabellen nun nach Fächern geordnet für alle wichtigen PANTONE und HKS Farbsysteme zur Verfügung.

Unterschieden wird dabei zwischen den Proofpapieren, die wir verwenden, da die Oberflächenbeschaffenheit und das Papierweiß auch Einfluss auf die Darstellbarkeit der Farben haben. Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis möglich. Es zeigt sich aber, dass fast alle Sonderfarben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden können. Je kleiner der ∆E00-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der Sonderfarb-Referenz zur geprooften Farbe. Höhere ∆E Werte zeigen, welche Farben im Proof schlechter wiedergegeben werden können.
Als grober Anhaltspunkt gilt: Ab ∆E00 > 1 ist ein Farbunterschied mit dem menschlichen Auge sichtbar, darunter kann er nur gemessen, aber nicht gesehen werden.

PANTONE Solid Coated Farbabweichungen im Proof für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller

Weitere Beiträge zum Thema

Papierweiß von Papierherstellern und Onlinedruckereien vermessen


Fb-Button
Papierweiss-Tabelle auf proof.de für Papierweiss Werte aller wichtigen Papierhersteller und Online-Druckereien

Wir haben den Papierweißton und den Anteil der optischen Aufheller von über 1.000 Papieren der wichtigsten Papierhersteller wie Berberich und Papier Union sowie Onlinedruckereien wie Flyeralarm und wir-machen-druck.de spektral vermessen.

Proof.de - Papierweiss Messung von Antalis Conqueror CX 22 weiss. Vergleich der spektralen Messdaten für die Messmodi M0 und M1
Beispiel: Spektraldatenvergleich von Antalis Coqueror CX 22 weiß für die Messstandards M0 und M1. Unten sehen Sie auch die Farbabweichung in Delta-E00 von 1,97 sowie die beiden Papierweiß-Werte in LAB und LCH.

Nur wenige Papierhersteller veröffentlichen derzeit Daten zur Papierweisse und zum Anteil von optischen Aufhellern ihrer Papiere, sondern lediglich technische Kennzahlen wie Weisse nach ISO 2470-2 oder CIE ISO 11475. Mit diesen Werten können Gestalter allerdings kaum den Papierweißton erfassen. Zudem kann aus diesen Daten nicht herausgelesen werden, ob und welchen Anteil von optischen Aufhellern das Papier hat.

Wir haben daher die wichtigsten Papiere und Färbungen aller zentralen Papierproduzenten und Papiervertriebe sowie Onlinedruckereien in den drei Messstandards M0, M1 und M2 vermessen. Aus dem Unterschied in der Papierweisse der beiden Messungen M2 (UV-Cut ohne UV-Anteil) und M1 (ISO 3664:2009 mit spürbarem UV Anteil) haben wir den Farbabstand auf der Gelb-Blau-Achse von LAB in Delta-b bestimmt und davon ableitend den Anteil an optischen Aufhellern nach Delta-B gemäß ISO 15397 bestimmt und diesen bewertet.

Delta-B Umrechnung: OBA-Anteil in den Papieren

Delta-B < 1 = keine OBA
Delta-B < 4 = wenig OBA
Delta-B < 8 = geringe OBA
Delta-B < 14 = moderate OBA
Delta-B > 14 = OBA Anteil hoch

Spektraldaten aller vermessenen Papiere zum Download

CGATS.17 Daten für die Messbedingungen M1 und M0 für das Papier Antalis Conqueror CX 22 weiß

Parallel zu den Bildern der Spektren haben wir auch für die Messmodi M0, M1 und M2 Spektraldaten im Format CGATS bereitgestellt, die zu jedem Papier heruntergeladen werden können. Diese Werte können beispielsweise in Proofsoftware verwendet werden, um eine Papierweiß-Simulation für ein bestimmtes Auflagenpapier zu berechnen.

Weitere Beiträge zum Thema

Neu: Live-Chat auf shop.proof.de werktags von 9-18 Uhr


Fb-Button

Wir haben vor rund 14 Tagen auf unserem Proof.de Shop einen Live-Chat aufgeschaltet, der an allen Werktagen von 9 bis 18 Uhr aktiv ist. Unsere Proof.de Mitarbeiter sind während dieser Zeit mit dem Chat verbunden. Wenn Sie eine schnelle Frage haben, dann können Sie uns gerne jederzeit über den Chat ansprechen.

Datenschutz auf höchstem Niveau

Aus Datenschutzgründen haben wir uns für die in Deutschland entwickelte Chatsoftware Livezilla entschieden, die im Gegensatz zu vielen Cloud-Lösungen lokal installiert werden kann. Das bietet für Sie in Sachen Datenschutz zahlreiche Vorteile:

  • Unser Proof.de Chat wird auf unserem eigenen Server gehostet
  • Er ist natürlich SSL verschlüsselt
  • Die Chatsoftware setzt keinerlei Cookies
  • Die letzten sechs Stellen Ihrer IP Adresse werden anonymisiert
  • Sämtliche Chat-Protokolle, Tickets etc. werden nach vier bis spätestens 30 Tagen komplett gelöscht
  • Ein Chat ist jederzeit ohne Angabe von Name, Email oder ähnlichen Daten möglich
  • Sie können direkt einen Chat starten und bleiben uns gegenüber vollständig anonym.
  • Sie können direkt im Chat auf Wunsch Dateien senden und empfangen

Ist das Büro geschlossen, können Sie eine Nachricht hinterlassen

In den Zeiten, in denen wir nicht im Büro sind, können Sie uns über das Chatfenster eine Nachricht hinterlassen, die per Email an uns übertragen wird. Um Ihnen antworten zu können, sollten wir hier natürlich eine Emailadresse von Ihnen bekommen. Sobald ein Mitarbeiter wieder online ist, sieht er Ihre Anfrage und wird Ihnen schnellstmöglich antworten. Das ist zwar nicht schneller als eine normale Anfrage über Email auch, aber vielleicht in manchen Fällen bequemer.

In den ersten Wochen haben wir mit dem Chat gute Erfahrungen gemacht. Wir konnten via Chat Probleme lösen, Tipps geben, Details klären und vieles mehr. Und auch der im Chat integrierte optionale Datentransfer wurde in beide Richtungen gerne genutzt: So schickten uns Kunden im Chat PDF Daten zur Veranschaulichung und Kontrolle, und wir konnten Screenshots und Anleitungen an unsere Chatpartner schicken.

Sie sehen: Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir unseren Support und unsere Kundenfreundlichkeit noch einen Schritt weiter optimieren können.

Weitere Beiträge zum Thema

Ein Proof für Recyclingpapier. Ist das möglich?


Fb-Button

Proofs für klassische weiße Naturpapiere erstellen wir ja täglich, aber häufig taucht die Frage auf, welchen Proof-Standard man denn für einen Druck auf Recyclingpapier verwenden könnte.

Generell ist bei Proof das Papierweiß im Proofstandard exakt definiert, und wird ja auch in jedem Prüfprotokoll dezidiert ausgemessen.

Für PSOUncoated liegt es in CIELAB bei 95.00 / 0.00 / -2.00 und für PSOUncoatedV3 bei 93.50 / 2.50 / -10.00, also etwas dunkler (93.50 statt 95.00 für die Helligkeit L) und deutlich bläulicher (-10.00 statt -2.00 auf der B-Achse, also der Blau-Gelb Achse in Richtung Blau).

Recyclingpapiere weichen im Bereich des Papierweißes nicht nur sehr stark von Sorte zu Sorte voneinander ab, sondern selbst von Charge zu Charge. Wenn also eine Druckerei im Januar und im Februar dasselbe Recycling Papier bestellt, dann kann durchaus ein leicht unterschiedlicher Weißwert des Papieres von der Papierfabrik geliefert werden, da beim Recycling natürlich das Papierweiß stark von den zur Herstellung verwendeten recycleten Papierqualitäten abhängt.

Eine farbverbindlicher Proof für Recyclingpapier ist daher nicht möglich, da aufgrund der unterschiedlichen Papierqualitäten und Weißtönen nie ein Standard ausgearbeitet wurde.

Es empfiehtl sich für den Proof, einen klassischen Proofstandard wie PSOUncoated / Fogra 47 zu wählen, der ein recht neutrales, nicht aufgehelltes Papierweiß im Proof zeigt. Neben den Proof legen Sie eine Seite des Recycling-Auflagenpapieres, und übertragen jetzt gedanklich die Farbigkeit des Proofs auf den Weißton Ihres Recyclingpapieres. So können Sie sich das spätere Druckergebnis schon einmal recht gut vorstellen.

Weitere Beiträge zum Thema

Video zum Crossmedialen Publishing mit dem freieFarbe CIELAB HLC Farbatlas


Fb-Button

Peter Jäger von com2publish in der Schweiz hat ein Erklärvideo zum crossmedialen Publishing verfasst und zeigt dort anschaulich, wie man Farben in unterschiedlichen Farbräume wie sRGB, PSOCoatedV3 etc. und in unterschiedlichen Farbsystemen und Farbfächern miteinander vergleichen und aufeinander abgleichen kann. Auch der Nutzen des bei uns hergestellten freieFarbe CIELAB HLC Farbatlas wird hier anschaulich erklärt.

Weitere Beiträge zum Thema

Weitere Beiträge zum Thema

Proof GmbH: Registrierung nach § 9 VerpackG


Fb-Button

Die Proof GmbH hat sich unter der Registernummer DE2623803272440 Hersteller von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen angemeldet.

Was bedeutet das für Sie? Seit dem 1.1.2019 gilt das neue VerpackG, nach dem Unternehmen, die Verpackungen für Endverbraucher in Umlauf bringen, sich zwingend an einem Rücknahme- und Verwertungssystem beteiligen. Das gilt zwar nicht für B2B Verpackungen, aber da wir auch an Freiberufler liefern, die ihre Versandverpackungen der Proof GmbH (Kartonagen und Polyetylen Schutzhüllen für die Proofs) ggf. über den Hausmüll entsorgen könnten, haben wir unsere Versandmengen angemeldet und über das duale System Veolia lizensiert.

Damit stellen wir sicher, dass unsere Umwelt- und ressourcenschonenden Verpackungen korrekt entsorgt und wiederverwertet werden können.

Weitere Beiträge zum Thema

freieFarbe: CIELAB HLC Colour Atlas XL erschienen und bei proof.de bestellbar


Fb-Button

Nach fast einem Jahr Arbeit ist es endlich soweit. Der CIELAB HLC Colour Atlas XL hat das Licht der Welt erblickt. Der neue HLC Colour Atlas XL ist die Basis für alle Stufen der professionellen Farbkommunikation – vom Design bis zum fertigen Produkt. Die Standard-Version enthält 2040, die neue XL-Version sogar 13283 mathematisch-systematisch abgestufte CIELAB-Farbtöne. auf 74 Seiten.

Sie können den CIELAB HLC Farbatlas hier bei uns im Shop bestellen

Das kostenlose Dateipaket beinhaltet die Ebenen-PDF-Version mit mehreren Gamuts für für die Analyse und recherche von Farben, sowie die Spektraldaten (380–730 nm) aller Farbtöne für Rezeptursoftware, eine Excel-Tabelle mit den Messwerten und Spektren sowie Farbwertetabellen für alle gängigen CMYK Farbräume und sRGB.

Alle Dateien stehen unter einer CC-Lizenz zum kostenlosen Download zur Verfügung. Nur der durch die Proof GmbH gedruckte HLC Farbatlas XL ist kostenpflichtig, da die Produktion sehr arbeits- und kostenintensiv ist. Bis Ende März 2019 gilt der Einführungspreis von EUR 399,-, ab April EUR 599,– zzgl. MwSt. und Versandkosten.

Wir von freieFarbe e.V. und der Proof GmbH sehen im „CIELAB HLC Colour Atlas XL“ eine echte, transparente und hochpräzise Alternative zu den hunderten proprietären Farbsystemen, die eine schneller und präzise, crossmediale Kommunikation in Design und Produktion oft sehr schwierig machen.


Weiterlesen

DIN SPEC 16699 „Offene Farbkommunikation“ erschienen


Fb-Button

Vor wenigen Tagen ist unsere DIN SPEC 16699 „Offene Farbkommunikation“ erschienen und steht nun im Beuth-Verlag bei der DIN zum kostenlosen Download bereit.

Matthias Betz von der Proof GmbH, Holger Everding vom DTP Studio Oldenburg, Jan-Peter Homann von Homann Colormanagement aus Berlin und Eric. A Soder von Pixsource aus der Schweiz, allesamt Mitglieder im Verein freieFarbe e.V., haben in der zweisprachigen DIN Spezifikation einen Weg zur Erstellung von hochpräzisen Farbmustern Weiterlesen

Adobe Farbwähler 2019: Nachkommastellen in InDesign und Illustrator möglich


Fb-Button

Adobe hat in der 2019er Version seinen Farbwähler aktualisiert. Insbesondere in Adobe InDesign 2019 sind jetzt für LAB und CMYK Nachkommastellen bei der Farbeingabe möglich, was insbesondere im HighEnd Farbbereich ein schon lange gewünschtes Feature darstellt. Bislang war zwar in Adobe InDesign schon möglich, Farbwerte z.B. in CMYK mit Nachkommastellen einzugeben und diese auch beim PDF Export in die PDF zu schreiben, angezeigt wurden aber immer nur ganzzahlige Werte.

In Adobe InDesign 2019 können jetzt bei LAB und CMYK drei Nachkommastellen eingegeben und auch wieder ausgelesen werden. Bei der automatischen Beschriftung der Farbfelder werden diese Werte jedoch nicht übernommen, wobei diese ja auch immer manuell angepasst werden kann.

In Adobe InDesign 2019 können jetzt bei CMYK und LAB Werte mit bis zu 3 Nachkommastellen eingegeben werden.

In Adobe InDesign 2019 können jetzt bei CMYK und LAB Werte mit bis zu 3 Nachkommastellen eingegeben werden.

Auch in Adobe Illustrator 2019 sind jetzt CMYK Eingaben mit Nachkommastellen möglich, wobei hier nur zwei Nachkommastellen möglich sind. Bei LAB ist nach wie vor nur eine ganzzahlige Angabe möglich.

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler CMYK Eingabe mit zwei Nachkommastellen

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler CMYK Eingabe mit zwei Nachkommastellen


Adobe Illustrator 2019 Farbwähler LAB Eingabe nur ohne Nachkommastellen möglich

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler LAB Eingabe nur ohne Nachkommastellen möglich

Lediglich bei Adobe Photoshop sind nach wie vor keinerlei Dezimalstellen, sondern nur ganzzahlige Eingaben erlaubt, dabei spielt es keine Rolle, ob die Datei in 8Bit oder 16Bit angelegt ist. Das gilt, für LAB, RGB, CMYK und Graustufen gleichermassen: In keinem Farbsystem ist eine Angabe mit Nachkommastellen erlaubt. Weiterlesen

Warum ist das Einbetten von RGB Profilen eigentlich wichtig?


Fb-Button

 Vor einigen Tagen rief uns ein Kunde aus dem Bereich Design an, der für eine aufwändige CD-Produktion auf Anraten des produzierenden Unternehmens („Die Druckerei hat noch eine Vorstufe, die dann Ihre Daten optimal aufbereiten kann…“) offene Adobe InDesign Daten in ISOCoatedV2 300% mit enthaltenen RGB Bildern an die Produktionsfirma gesendet hat. Das Ergebnis der fertig gedruckten CD Booklets und Inlays entsprach überhaupt nicht dem kalibrierten Monitorbild unseres Kunden, auch der Auftraggeber war unglücklich und forderte zur Fehlersuche die Druckdaten über die Produktionsfirma von der Druckerei an, die den Druck zu verantworten hatte. Es kamen Daten im Farbraum „US Web Coated“ mit einer Farbdeckung von 350% von der Druckerei zurück. Zur Fehlersuche liess der Kunde dann einen Proof von seinen Daten bei uns erstellen, hatte aber beim Schreiben der Proof-PDF wie gewohnt die Einstellungen „In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten)“ gewählt; wir erhielten also vollständig in CMYK aufgebaute Daten, von denen wir einen Proof nach ISOCoatedV2 300% fertigten, der den Erwartungen unseres Kunden vollkommen entsprach. Es scheint also, als hätte der Designer die Daten korrekt erstellt und die Druckerei falsch gedruckt.

Bei näherer Betrachtung des Sachverhalts zeigte unsere Fehleranalyse hier zwei gravierende Schwachstellen auf:

  • Zum einen die offensichtlich falsche Profilkonvertierung der Druckerei mit InDesign CS2 nach „US Web Coated“, einem vollkommen veralteten und in Europa nie eingesetzten Profil, das eben mit frühen Creative Suite Versionen ausgeliefert wurde und wohl mangels Kompetenz aut Seiten der Druckerei nie angepasst wurde.
  • Zum anderen aber waren in der offenen InDesign Datei unseres Kunden, die er an das Produktionsunternehmen gesendet hatte RGB Bilder ohne Profil enthalten (also DeviceRGB), die nicht sicher interpretiert werden können.

Eine Reklamation des Designers bei der Druckerei wird in diesem Falle natürlich schwierig, da zum einen nicht profilierte RGB Daten an die Produktionsfirma gesendet wurden, und zum anderen keine vom Datenersteller erzeugte Druck-PDF im korrekten Ausgabefarbraum ISOCoatedV2 300% mitgeliefert wurde. Weiterlesen

Proof GmbH auch 2018 erneut Fogra zertifiziert


Fb-Button

Auch in diesem Jahr haben wir wieder Proofs für die Fogra-Zertifizierung eingereicht. Wir wollen damit nachweisen, dass wir nicht nur durch unsere internen Qualitätskontrollen und Checks hervorragende Proofqualität liefern, sondern die Qualität unserer Proofs auch von externer Stelle bestätigt wird. Wir haben daher im sechsten Jahr Prüfdrucke zertifizieren lassen. Die Qualität unserer Drucke wurde uns von der Fogra erneut bestätigt.

 

 

 

 

Den vollständigen 12-seitigen Prüfbericht der Fogra können Sie hier herunterladen. 

Wie im Prüfbericht gesehen werden kann, haben wir vor rund 6 Wochen unser Proofsystem Fiery XF auf die neue Version 7.0 umgestellt, was mit einem höheren Aufwand verbunden war, da in der neuen Softwareversion zahlreiche grundsätzliche Veränderungen in der Struktur und Verbindung von Druckern, Medien, Workflows, Proofprofilen, LAB-Optimierungen und vielem mehr umgesetzt wurden. Wir haben jetzt die Gelegenheit genutzt, die neue Fogra Zertifizierung der Proof GmbH auch direkt auf dem neuen Fiery XF 7 durchzuführen.

Da wir parallel ja auch unsere Proofer um einen EPSON SureColor P7000V Spectro ergänzt haben, nutzten wir die Gelegenheit, alle Medien und Workflows neu einzumessen und neu zu konfigurieren. Wir werden diesen Prozess in der nächsten Woche abschließen. Zudem haben wir auch in unserem RIP Server eine schnellere SSD für das Betriebssystem verbaut, die einen erhöhten Durchsatz und damit die Fiery-Berechnungszeiten etwas nach unten bringt.

Auch in Sachen Hardware haben wir eine Erweiterungen vorgenommen: Ein aktuelles I1Pro2 ergänzt unser bisheriges i1Pro2 Gerät in unserem X-Rite iO Tisch. Damit sind wir jetzt in der Lage, selbst unsere Kontrollemessungen noch einmal kontrollieren können. Klingt ein wenig pedantisch? Das stimmt vielleicht, aber wir gewinnen eben noch ein Quantum mehr Messsicherheit dazu. Zusammen mit unserer Fogra-Zertifizierung haben also vier Messgeräte die Korrektheit unserer Proofs bestätigt: Ein im Proofdrucker  verbautes X-Rite ILS-30 hat die Linearisierung und Kalibrierung erstellt, ein externes i1Pro2 hat die Profiloptimierung erstellt, die von einem weiteren externen i1Pro2 überprüft und vom eingebauten ILS-30 bei jedem Proof bestätigt wird. Und zudem hat die Fogra noch mit ihren Messgeräten unsere Proofs verifiziert.

Weitere Beiträge zum Thema

 

Neuer EPSON SureColor-P7000-Violet-Spectro für Proofs im Einsatz


Fb-Button

Wir haben unsere Proofdrucker um einen neuen EPSON SureColor P7000V Spectro ergänzt, den wir heute in Betrieb genommen haben.

EPSON SureColor P7000-Violet Spectroproofer

Neu bei Proof.de: Der EPSON SureColor P7000-Violet Spectroproofer. Bild © EPSON

Laut EPSON besitzt dieser Drucker, wie auch unser bis auf die Druckbreite identisches Modell EPSON SureColor P9000V Spectro „die präziseste Farbwiedergabe des gesamten Druckermarktes1

Mit dem UltraChrome HDX Pigment-Tintenset mit 10 Farben und violetter Tinte anstelle von Light Light Black druckt der SureColor SC-P7000 Violet Spectro 99 % der Pantone®-zertifizierten2 Farben und stellt helle und lebendige Farben in höchster Qualität und Genauigkeit sicher. Der Drucker kann auch die schwierigsten Schmuckfarben wiedergeben und bietet so besonders beim High-End-Proofing und in der Verpackungsbranche erhebliche Vorteile.“

Bei Proof.de setzen wir diese neueste Generation von Proofdruckern nicht nur für Proofs und unsere PANTONE Roll-Ups ein, sondern produzieren mit den EPSON HDX Tinten auch den freieFarbe CIELAB HLC Colour Atlas.

Weiterlesen

freieFarbe e.V. – Rückblick Mitgliederversammlung und Vorschau


Fb-Button

Am letzten Wochenende im September fand die Mitgliederversammlung des Vereins freieFarbe e.V. in Tübingen statt. Von Freitag bis Sonntag wurde gearbeitet, diskutiert, konzipiert und, wie auf dem Bild zu sehen, bei bestem Wetter auf dem Neckar in und mit neuen Produkten und Ideen „gestochert“.

freieFarbe e.V. Mitgliederversammlung 2018: Gemeinsames Stochern auf dem Neckar nach der Mitgliederversammlung bei der Proof GmbH in Tübingen. Foto: Peter Jäger

Nach einem Treffen mit den Farbmanagementspezialisten von GMG am Freitag, die den Verein mit Software und Proofmedien unterstützen, wurde am Nachmittag am neuen CIELAB  HLC Farbatlas weitergearbeitet, um den Tag bei Flammkuchen und Wein im Haus von Matthias Betz ausklingen zu lassen.

Am Samstag folgte am Lorettoplatz bei der Proof GmbH die Mitgliederversammlung, in der das vergangene Jahr beleuchtet und das kommende Jahr angerissen wurde. Mit dem CIELAB HLC Farbatlas und der DIN SPEC 16699 Offene Farbkommunikation wurde vieles erreicht und geleistet, aber zahlreiche Ideen wollen bewertet, gewichtet, finanziert und bearbeitet sein.

Anwesend waren: Aus Deutschland Matthias Betz von der Proof GmbH als diesjähriger Gastgeber, Jan-Peter Homann von Homann Colormanagement aus Berlin, Holger Everding vom DTP Studio in Oldenburg und die Schweizer Peter Jäger von pre2media aus Hombrechtikon, Eric A. Soder von pixsource aus Uster und Matteo Baschera von galledia aus Zürich.  Weiterlesen

Mitgliederversammlung freieFarbe e.V. am 29.9.2018 in Tübingen


Fb-Button

Die Proof GmbH richtet in diesem Jahr die Mitgliederversammlung des Vereins freieFarbe e.V. in Tübingen aus. Da einige Vereinsmitglieder schon am Freitag anreisen, wird ein Rahmenprogramm vor und nach der eigentlichen Mitgliederversammlung am Samstag geboten.

Die Mitgliederversammlung findet am Samstag von 10.30 Uhr bis voraussichtlich rund 15 Uhr in der Gölzstraße 17 in Tübingen statt. Als Themen stehen neben Formalien wie den Wahlen des Vorstandes und dem Kassenbericht auch die Weiterentwicklungen am freieFarbe HLC Colour Atlas, der DIN SPEC 16699 „Offene Farbkommunikation“ und vielem mehr, was wir im nächsten Jahr entwickeln und bewegen möchten.

Bild von pixabay / Fotograf: maxmann

Alle Vereinsmitglieder sind herzlich nach Tübingen eingeladen. Falls Sie eine Übernachtung benötigen, wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden Holger Everding (info@freiefarbe.de) oder Matthias Betz von der Proof GmbH (info@proof.de).

Tübingen mit jedem Verkehrsmittel gut zu erreichen. Vom Flughafen Stuttgart aus verkehrt werktags halbstündlich ein Bus an den Tübinger Hauptbahnhof. Auch per Bahn und Fernbus ist die Anreise nach Tübingen gut möglich. Die Proof GmbH als Ort der Mitgliederversammlung ist nur wenige Meter von der Bundesstrasse B27 entfernt, ein Parkhaus steht direkt hinter dem Gebäude zur Verfügung. Der Fußweg vom Hauptbahnhof dauert rund 10 Minuten.

"Almost Alive" Kunsthalle TübingenWeltkulturerbe Eiszeitkunst Tübingen

Das Rahmenprogramm mit guten Gesprächen, Socherkahnfahren auf dem Neckar, schwäbischen Genüssen, Stadtführung und vielem mehr ist auch für mitreisende PartnerInnen interessant. Mit den Ausstellungen „ALMOST ALIVE“ in der Kunsthalle Tübingen und der Ausstellung zum UNESCO Weltkulturerbe der ersten Kunstwerke der Menschheit im Tübinger Schloss können zwei kulturelle Highlights in Tübingen genossen werden.

Fer Verein freieFarbe e.V. und die Proof GmbH freuen sich sehr auf Ihre Anwesenheit.

Weitere Informationen über den Verein und die Ziele von freieFarbe e.V. finden Sie hier.

Weitere Beiträge zum Thema