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Profile für den Proof einbetten? Ja oder Nein?

Oftmals stellt sich die Frage, ob Farbprofile in den PDF-Dateien für den Proof eingebettet werden sollen.

Um die Frage zu beantworten, muss ein wenig ausgeholt werden: Der Proof soll den späteren Offsetdruck simulieren. Für den Offsetdruck wurden bislang mit wenigen Ausnahmen die Belichter so konfiguriert, daß ein 70% schwarz in der Datei als 70% schwarz auf der Druckplatte wiedergegeben wird, egal was für ein Profil in der Datei angegeben war. Auch ob Bilderdruck oder Naturpapier war egal: 70% in der Datei entsprachen 70% auf der Platte, die Papierauswahl ergab die Farbdarstellung.

Dem hat sich auch der Proof angepasst: Die meisten Proof-Dienstleiter ignorieren eingebettete CMYK Profile und tun es damit ihren Druck-Kollegen gleich. Auch bei Graustufen werden die Profile meist ignoriert und die Graustufe einfach dem CMYK Schwarz zugeordnet. Somit werden alle CMYK und Graustufen Daten einfach so interpretiert, als wären sie im Ausgabefarbraum erstell worden. Wird nach „ISOCoated V2“ geproof, werden alle Bilder als solches behandelt, und wird nach „PSOUncoated“ geprooft, dann sind die CMYK Bilder eben in diesem Farbraum angelegt.

Das tut bei der Großzahl der zu proofenden Dateien hervorragende Dienste. Problematisch sind nur RGB Farben, die in den Daten enthalten sind.
Da der RGB Farbraum erheblich größer ist als die meisten CMYK Farbräume muss hier klar sein, aus welchem Farbraum nach welchen Kriterien in CMYK konvertiert werden soll. Die meisten Proofdienstleister geben hier einen Farbraum vor, aus dem sie standardmäßig konvertieren, sollte kein RGB Farbraum definiert sein. Das kann zu Schwierigkeiten führen: Viele Proof Studios wählen z.B. ECI-RGB als Farbraum, da er groß und auf den Offsetdruck optimiert ist; die meisten Bilder von Digitalkameras kommen allerdings aus sRGB und diese Farbräume unterscheiden sich erheblich. Daher ist es wichtig, daß der RGB Farbraum für einen Proof eingebettet wird, da ansonsten im Normalfall die Proofsoftware einen Farbraum für die Umwandlung in den zu proofenden CMYK Farbraum wählt; und dieser Farbraum ist zumeist nicht derjenige, in dem die Daten erstellt würden.

D50 ist nicht gleich D50: Normlicht und die ISO3664:2009

Seit 2009 stoßen Druckereien und Proofdienstleister vermehrt auf eine neue D50 Lichtnorm: Der ISO 3664:2009. In dieser Norm ist festgelegt, wie das neue D50 Normlicht aussieht, unter dem Proofs und Druckerzeugnisse aufeinander abgestimmt werden. Und eine Neuerung springt bei der Abmusterung direkt ins Auge: Im neuen Normlicht sind UV-Anteile enthalten, die die optischen Aufheller ansprechen, die in den Offset-Papieren häufig verwendet werden.

Das Ergebnis: Im Drucksaal liegt neben einem bläulich-weiß glimmenden Druckbogen ein gelblich-fahler Proof.

Woran liegt das? Die Norm kam recht überraschen und wurde innerhalb der Branche nur schlecht kommuniziert. Alle Proof-Dienstleister erhältlichen Proof-Substrate enthalten keine oder fast keine optischen Aufheller – das war ja auch bislang so gefordert. Und unter dem alten D50 Normlicht – das keine UV-Anteile enthielt- sahen ja auch Proof und Auflagendruck identisch aus, da die optischen Aufheller im Auflagendruck ja nicht angesprochen wurden. Bei allen neuen Druckmaschinen, die bereits mit Lichtröhren der neuen Norm ausgestattet sind, kann man jetzt Proof und Auflagendruck nicht mehr vergleichen: Das sieht völlig anders aus, allein die Unterschiede im Papierweiß schreien zum Himmel.

Druckereien und Proof Dienstleister sind eigentlich gezwungen, die alten Röhren gegen neue auszutauschen. Das ist jedoch oftmals ein komplexes Thema: Die alten Streuscheiben, die vor den Neonröhren montiert sind, hatten bislang überwiegend noch einmal eine UV-Filterung eingebaut, um ganz sicher zu stellen, daß kein UV-Anteil mehr durchkommt. Wenn also hinter den Streuscheiben neue ISO 2664:2009 Röhren mit UV-Anteil montiert werden, fehlt dummerweise genau dieser Anteil vor den Streuscheiben wieder … Auf die Druckereien kommen da also einige Mehrkosten zu.

Wir sind gespannt, wann auch die ersten Proofpapiere mit Aufhellern auf den Markt kommen, damit im Drucksaal Proof und Auflage wieder sauber miteinander verglichen werden können. Aber ob das dann aufgrund der unterschiedlichen UV-Klassen der Papiere noch möglich ist … das bleibt spannend.

Eine gute Diskussion zu dem Thema findet sich hier. 

Normlicht und Metamerie-Effekt

Ein Proof ist immer nur so gut wie die Beleuchtung, unter der er betrachtet wird. Nur einfach ans Fenster zu gehen, oder bei Dämmerung das Licht anzuschalten bringt nichts: Am Fenster ist zwischen Dezember und Juli, zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends, zwischen wolkig und sonnig ein riesiger Unterschied in der Beleuchtung, der jede Farbbeurteilung unmöglich macht. Und wer das Licht anschaltet, schaltet im Normalfall eine Birne mit 2700 Kelvin ein – oder noch schlimmer: eine Energiesparbirne, die irgendwie in irgendwelchen Spektren leuchtet … eine Katastrophe!

Im Druck liegen die Gründe für Metamerie-Effekte (kurz gesagt: daß zwei Farben zwar unter dem einen Licht identisch, aber unter einem anderen völlig unterschiedlich aussehen) insbesondere an den verschiedenen Drucktechnologien. Farben, die unter einer Glühbirne gleich aussehen, können unter einer Neonröhre plötzlich ganz unterschiedlich aussehen.

In den letzten Jahren haben sich Digitalproofs auf Tintenbasis im Proof Bereich durchgesetzt. Da mit Tinte gedruckt, muss speziell beschichtetes Papier verwendet werden, das dem späteren Auflagendruck in keiner Weise gleicht. Wer einmal versucht hat, auf glänzend gestrichenes Papier mit einem Tintenstrahldrucker zu drucken, der weiß:  die Tinte hält niemals! Daher ist immer Metamerie im Spiel, wenn ein Proof mit einem Offsetdruck verglichen werden soll.

Besonders wichtig dabei ist, unter welchem Licht Proof und Fortdruck betrachtet werden.

Die ISO 3664 regelt die normierte Beleuchtung, die für die Betrachtung von Proofs und Drucken wichtig ist. Dabei ist D50 nicht mehr D50: Die internationale Beleuchtungskommission CIE überarbeitete in den letzten Jahren die ISO 3664 und passte sie den heutigen Umständen an. Wenn früher UV-Anteile streng verboten waren, dann sind sie heute Teil der Norm. Denn früher stand die Übereinstimmung von Dia und Druck im Vordergrund, während heute Monitor, Digitalproof und Offsetdruck wichtig sind. Daher müssen Proofs immer unter D50 Normlich betrachtet werden, damit sie in ihrer Wahrnehmung auch wirklich „farbverbindlich“ sind.

Wer Metamerieeffekte überprüfen möchte, dem sei der UGRA Licht Indikator empfohlen. Mit diesen Streifen können sehr schnell und anschaulich Metamerieeffekte überprüft werden.

Wofür dient der UGRA-Fogra Medienkeil 3.0?

Jede Druckerei in Deutschland hält sich bei ihrer Arbeit an einem vordefinierten Standard, den ProzessStandard Offsetdruck. Dieser Standard definiert Soll- und Toleranzwerte von Druckprodukten. Um nachzuweisen, dass Ihr an die Druckerei gelieferter Proof diese Standards erfüllt bzw. sich innerhalb der Toleranzen befindet, wird im Zweifel – also im Streifall – der Medienkeil ausgemessen und die Werte analysiert. Sind diese gemessenen Werte in Ordnung, ist die Druckerei dazu verpflichtet, diese Werte auch einzuhalten und zu erreichen.

Die Praxis zeigt generell folgendes: Wollen Sie eine 4-seitige Imagebroschüre proofen und drucken lassen, so ist es meist ausreichend, einen einzigen Medienkeil unter die 4 Seiten drucken zu lassen. Ist der Medienkeil zusätzlich mit einem Prüfprotokoll versehen, ist die Farbverbindlichkeit für die Druckerei als Richtlinie direkt .
Wollen Sie jedoch auf Nummer sicher gehen, lassen Sie unter jede der 4 Seiten Ihrer Broschüre einen separaten Medienkeil (inkl. Prüfprotokoll) drucken.

Wie farbverbindlich sind Proofs?

Ein Proof wird nach der aktuell gültigen ISO-Norm 12647-7 erstellt und ist mit einem UGRA-Fogra Medienkeil und Prüfprotokoll farbverbindlich und rechtsverbindlich.

Wie funktioniert diese Überprüfung?

Benötigen Sie einen Proof mit UGRA/Fogra Medienkeil CMYK V3.0, gibt es zwei Möglichkeiten, wie das Prüfprotokoll unter Ihre Daten kommt.

  1. Bei Proofgeräten, in die ein Messgerät integriert ist, wird direkt unter die Proofdaten der Medienkeil mit 3×24 standardisierten Farbfeldern gedruckt. Dieser Medienkeil wird direkt im Proofgerät an eine Art „Föhn“ im Messgerät gefahren und dort getrocknet. Nach einigen Minuten Trocknung fährt der Medienkeil weiter und wird direkt im Proofer vermessen. Dies dauert einige Minuten. Die so ermittelten Messwerte werden an den Proofserver zurück geliefert und dort ausgewertet. Sind die Farbwerte korrekt und liegen innerhalb der Toleranzen der strengen ISO-Norm, wird anschließend direkt unter den Medienkeil ein Prüfprotokoll der Messung gedruckt, das Ihnen die Farbverbindlichkeit gemäß des ProzessStandard Offsetdruck garantiert.
  2. Bei Proofgeräten ohne integriertes Messgerät, wird lediglich der standardisierte Medienkeil unter die Proofdaten gedruckt. Eine Überprüfung findet nachträglich und außerhalb des Proofdruckers statt. So wird dann mit einem externen Messgerät der Medienkeil  vermessen und die Soll- und Toleranzwerte per Labeldrucker ausgegeben. Dieses Label wird anschließend direkt unter den Medienkeil geklebt.

Welchen Vorteil hat die automatisierte Erstellung und Prüfung des Medienkeiles direkt im Proofgerät?

  • Die Messung erfolgt automatisiert direkt nach dem Proofdruck, Messfehler durch manuelle Fehlbedienungen sind ausgeschlossen. Da das Prüfprotokoll nicht nachträglich „aufgeklebt“ wird, wie häufig noch üblich, sind Manipulationen ausgeschlossen.

Weitere Informationen zum Prüfprotokoll, dem Medienkeil sowie zur Arbeit und der Verantwortlichkeit der UGRA/Fogra finden Sie unter www.ugra.ch und www.fogra.org.

Aktuelle Proofstandards 2021

Proof Profile Offsetdruck und Zeitung

ISO Coated v2 (ECI) / ISOCoated V2 300% (ECI)
Profil: ISOcoated_v2_eci.icc / ISOCoated_v2_300_eci.icc
Standard für glänzend und matt gestrichenes Bilderdruckpapier
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA39L

ISOUncoated
Profil: ISOUncoated.icc
Standard für ungestrichenes weißes Naturpapier
Papier: Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA29L

PSOCoatedV3 / Fogra 51
Profil: PSOcoated_v3.icc
Der Nachfolger von ISOCoatedV2 für glänzend und matt gestrichenes Bilderdruckpapier mit moderaten optischen Aufhellern
Papier: Papiertyp 1, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck mit moderaten Aufhellern (8-14 DeltaB gemäß ISO 15397)
Tonwertzunahmekurven A (CMYK) aus ISO 12647-2:2013
Papierweiß: CIELAB=95;1,5;-6
Charakterisierungsdaten: Fogra51 / Fogra 51 Spectral (M1)

PSOuncoated_v3 / Fogra 52
Profil: PSOuncoated_v3_FOGRA52.icc
Der Nachfolger von PSOUncoated für ungestrichenes, holzfreies Naturpapier mit vielen optischen Aufhellern
Papier: Papiertyp 5, ungestrichenes Naturpapier (wood-free uncoated), mit vielen Aufhellern ( mehr als 14 DeltaB gemäß ISO 15397) Tonwertzunahmekurven C (CMYK) aus ISO 12647-2:2013
Papierweiß: CIELAB=93.5;2.5;-10
Charakterisierungsdaten: Fogra52 (M1)

PSO Uncoated ISO12647 (ECI)
Profil: PSO_Uncoated_ISO12647_eci.icc
Der Nachfolger von ISOUncoated
Papier: Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset
Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA47L

PSO LWC Improved (ECI)
Profil: PSO_LWC_Improved_eci.icc
LWC-Papier aufgebessert, glänzend gestrichen, Nachfolger von ISO Web Coated
Papier: Papiertyp 3, aufgebessert glänzend gestrichen (LWC), Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA45L

PSO LWC Standard (ECI)
Profil: PSO_LWC_Standard_eci.icc
LWC-Papier Standard, glänzend gestrichen
Papier: Papiertyp 3, Standard glänzend gestrichen (LWC)
Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA46L

ISO Web Coated
Profil: ISOwebcoated.icc
LWC-Papier standard, glänzend gestrichen
Papier: Papiertyp 3, Standard glänzend gestrichen (LWC)
Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA28L

ISO Uncoated Yellowish
Profil: ISOuncoatedyellowish.icc
Ungestrichenes Naturpapier leicht gelblich (chamois)
Papier: Papiertyp 5, ungestrichen leicht gelblich Offset
Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA30L

SC Paper (ECI)
Profil: SC_paper_eci.icc
Papier: SC, Super-Calandered, satiniert
Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA40L

PSO SC-B Paper v3
Profil:  PSOsc-b_paper_v3_FOGRA54.icc
SC-B Papier, Super calandered Papier, satiniert
Papier: Akzidenzoffset, SC-B Papier (super-kalandriert, satiniert), Druckbedingung PC6
Tonwertzunahmekurve 2013-B, weiße Messunterlage.
Charakterisierungsdaten: FOGRA54

PSO MFC Paper (ECI)
Profil: PSO_MFC_paper_eci.icc
Papier: MFC, Machine Finished Coating
Tonwertzunahmekurven B (CMY) und C (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA41L

PSO SNP Paper (ECI)
Profil: PSO_SNP_paper_eci.icc
Zeitungspapier
Papier: SNP, Standard Newsprint, Heatset Rollenoffset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA42L

WAN-IFRAnewspaper 26v5
Profil: WAN-IFRAnewspaper26v5.icc
Farbraum: Primär- und Sekundärfarben aus ISO 12647-3:2013
Tonwertzunahme: 26%
Maximaler Farbauftrag: 220%
Maximum GCR: Langes Schwarz mit einem frühen Schwarzstart

ISONewspaper 26v4
Profil: ISONewspaper26v4.icc
Zeitungspapier
Papier: Papiertyp SNP, Standard Newsprint, Heatset Rollenoffset, Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: IFRA26

PSO Coated NPscreen ISO12647 (ECI)
Profil: PSO_Coated_NPscreen_ISO12647_eci.icc
glänzendes und matt gestrichenes Bilderdruckpapier, FM-Raster
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, nicht periodischer Raster (NPscreen), 20 µm, Tonwertzunahmekurve F (CMYK) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA43L

PSO Coated 300% NPscreen ISO12647 (ECI)
Profil: PSO_Coated_300_NPscreen_ISO12647_eci.icc
glänzendes und matt gestrichenes Bilderdruckpapier, FM-Raster
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, nicht periodischer Raster (NPscreen), 20 µm
Tonwertzunahmekurve F (CMYK) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA43L

PSO Uncoated NPscreen ISO12647 (ECI)
Profil: PSO_Uncoated_NPscreen_ISO12647_eci.icc
Ungestrichenes weißes Naturpapier, FM-Raster
Papier: Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset
nicht periodischer Raster (NPscreen),30 µm
Tonwertzunahmekurve F (CMYK) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA44L

Improved Newsprint, INP
Profil: PSO_INP_Paper_eci.icc
Akzidenzoffset, aufgebessertes Zeitungspapier (INP, Improved News Print), Positivkopie
Tonwertzunahmekurven C (CMY) und D (K), weiße Messunterlage.
Papier: Aufgebessertes Zeitungspapier
Charakterisierungsdaten: FOGRA48L

PSO Coated v3 300% Matte laminate (ECI)
Profil: PSO_Coated_v2_300_Matte_laminate_eci.icc
Akzidenzoffsetdruck, Positivkopie, AM-Raster mit 60–80 Linien/cm, mit anschließender Mattfolienkaschierung (typische OPP Mattfolie 15 μm mit mittlerer Opazität ~70%, d. h. Aufhellung ΔL* = 6 auf schwarzem Vollton nach Veredelung), weiße Messunterlage.
Das Profil ist konsistent mit den alten Profilen ISOcoated_v2_eci.icc und ISOcoated_v2_300_eci.icc und zeigt das dazu passende mattveredelte Ergebnis.
Papier: Papiertyp 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck
Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA49L

PSO Coated v2 300% Glossy laminate (ECI)
Profil: PSO_Coated_v2_300_Glossy_laminate_eci.icc
Akzidenzoffsetdruck, Positivkopie, AM-Raster mit 60–80 Linien/cm, mit anschließender Glanzfolienkaschierung (typische OPP Glanzfolie 12–15 μm), weiße Messunterlage.
Das Profil ist konsistent mit den alten Profilen ISOcoated_v2_eci.icc und ISOcoated_v2_300_eci.icc und zeigt das dazu passende glanzveredelte Ergebnis.
Papier: Papiertyp 1 und 2,glänzend und matt gestrichen Bilderdruck, Tonwertzunahmekurven A (CMY) und B (K) aus ISO 12647-2:2004
Charakterisierungsdaten: FOGRA50L

PSO Coated v3 Matte laminate (ECI) Neu 2020
Profil: PSO_Coated_v3_Matte_laminate.icc
Das ECI-Offsetprofil PSO_Coated_v3_Matte_laminate.icc basiert auf der Charakterisierungsdatei „FOGRA56.txt“ und gilt für die folgenden Druckbedingungen gemäß internationalem Standard ISO12647-2:2013: Akzidenzoffset, premium gestrichenes Papier (Premium coated), Tonwertzunahmekurve 2013-A, mit anschließender Mattfolienkaschierung (typische OPP Mattfolie 15 μm mit mittlerer Opazität ~70%, d. h. Aufhellung ΔL* = 6 auf schwarzem Vollton nach Veredelung), weiße Messunterlage. Das Profil ist konsistent mit dem Profil PSOcoated_v3.icc und zeigt das dazu passende glanzveredelte Ergebnis. Die Profilberechnung erfolgte mit dem Heidelberg ColorToolbox 2019 mit den folgenden Einstellungen: Schwarz-Länge 9 (Einsatzpunkt 10%), Schwarz-Breite 10, max. Flächendeckung 300%, max. Schwarz 96%.
Charakterisierungsdaten: FOGRA56.txt

PSO Coated v3 Glossy laminate (ECI) Neu 2020
Profil: PSO_Coated_v3_Glossy_laminate.icc
Das ECI-Offsetprofil PSO_Coated_v3_Glossy_laminate.icc basiert auf der Charakterisierungsdatei „FOGRA57.txt“ und gilt für die folgenden Druckbedingungen gemäß internationalem Standard ISO12647-2:2013: Akzidenzoffset, premium gestrichenes Papier (Premium coated), Tonwertzunahmekurve 2013-A, mit anschließender Glanzfolienkaschierung (typische OPP Glanzfolie 12–15 μm), weiße Messunterlage. Das Profil ist konsistent mit dem Profil PSOcoated_v3.icc und zeigt das dazu passende glanzveredelte Ergebnis. Die Profilberechnung erfolgte mit dem Heidelberg ColorToolbox 2019 mit den folgenden Einstellungen: Schwarz-Länge 9 (Einsatzpunkt 10%), Schwarz-Breite 10, max. Flächendeckung 300%, max. Schwarz 96%.
Charakterisierungsdaten: FOGRA57.txt

eciCMYK (Fogra 53) – CMYK Austauschfarbraum
Profil: eciCMYK.icc
FOGRA53 ist ein CMYK-Austauschfarbraum und dient der Farbkommunikation für die Druckproduktion.

eciCMYK_v2 (Fogra 59) – CMYK Austauschfarbraum Neu 2020
Profil: eciCMYK_v2.icc
eciCMYK_v2 (Fogra 59) ist der Nachfolger von eciCMYK (Fogra 53).

Heaven42
Mit heaven 42 wurde von der Firma Scheufelen ein hochweißes Papier entwickelt, das einen neuen Farbraum erschließt. Speziell technische Motive (Grautöne, Silbertöne aus 4c, starke Hell-Dunkelkontraste) wirken darauf besonders brillant und neutral. Bei unveränderter Separation (z.B. mit dem ICC-Profil „IsoCoated_v2“), wirkt das Druckbild bei gleicher Färbung und Tonwertzunahme erheblich kälter. Bei warmen Tönen (z. B. Hauttöne) sind daher Farbanpassungen empfehlenswert.

Wir proofen Heaven42 auf Proofpapier mit optischen Aufhellern und messen den Proof im M1 Standard unter Berücksichtung dieser Aufheller aus. Bitte beachten Sie: Unsere Heaven42 Proofs stellen eine gute Simulation des Originalen Heaven42 ICC Profiles dar, sind aber nicht – wie z.B. ein ISOCoatedV2 Proof – farbverbindlich und rechtsverbindlich.

Scheufelen stellt zwei ICC-Profile zum Download zur Verfügung, wir proofen das Profil von Heidelberger Druck („_HD“).
Profil: Heaven42_AM_U280_K98_G80_HD.icc (Heidelberger Druck)
Flächendeckung: ~280 % (U)
Schwarzaufbau: GCR , 80 % (G)
Max. Schwarz: 98 % (K)
Proofpapier: EFI Proof Paper 8245 OBA Semimatt
Charakterisierungsdaten: Erzeugt aus Referenzdaten
Messmethode: M1 mit Berücksichtigung von optischen Aufhellern

PaC.Space
Profil: PaC.Space_CMYK_gravure_V1a.icc
PaC.Space ist der erste einheitliche Farbstandard für den Verpackungstiefdruck, der eine Schnittstelle von gelieferten Prepress-Daten zu prozess- oder druckspezifischen Anpassungen ermöglicht.
Papier: Gestrichene Substrate und Folien im Verpackungstiefdruck
Charakterisierungsdaten: FOGRA_PaCSpace_MKCheck11

 

Tiefdruck

PSR LWC Plus V2 M1 v2 (2019)
Profil: PSR_LWC_PLUS_V2_M1_v2.icc
Der Nachfolger von PSR LWC Plus V2 (PSR_LWC_PLUS_V2_PT.icc)
Papier: Rollentiefdruck, Papiertyp LWCplus glänzend gestrichen, Messunterlage: unbedrucktes LWCplus-Papier
Charakterisierungsdaten: PSR_LWC_PLUS_V2_M1

PSR LWC Plus V2 (2009)
Profil: PSR_LWC_PLUS_V2_PT.icc
Der Nachfolger von HWC
Papier: Aufgebessertes LWC (light weight coated) Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_LWC_PLUS_V2

PSR LWC Standard V2 M1 (2019)
Profil: PSR_LWC_STD_V2_M1.icc
Der Nachfolger von PSR LWC Standard V2
Papier: Rollentiefdruck, LWC
Messunterlage: unbedrucktes LWC-Papier (self backing)
Charakterisierungsdaten: SR_LWC_STD_V2_M1

PSR LWC Standard V2 (2009)
Profil: PSR_LWC_STD_V2_PT.icc
Papier: LWC (light weight coated) Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_LWC_STD_V2

PSR SC Plus V2 M1 (2019)
Profil: PSR_SC_PLUS_V2_M1.icc
Der Nachfolger von PSR SC Plus V2
Papier: Rollentiefdruck, SC Plus
Messunterlage: unbedrucktes SC Plus-Papier
Charakterisierungsdaten: PSR_SC_Plus_V2_M1

PSR SC Plus V2 (2009)
Profil: PSR_SC_PLUS_V2_PT.icc
Papier: whiter super calandered Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_SC_Plus_V2

PSR SC Standard V2 M1 (2019)
Profil: PSR_SC_STD_V2_M1.icc
Der Nachfolger von PSR SC Standard V2
Papier: Rollentiefdruck, SC-Papier
Messunterlage: Unbedrucktes SC-Papier
Charakterisierungsdaten: PSR_SC_STD_V2_M1

PSR SC Standard V2 (2009)
Profil: PSR_SC_STD_V2_PT.icc
Papier: super calandered Papier
Charakterisierungsdaten: ECI_PSR_SC_STD_V2

PSR MF V2 M1 (2019)
Profil: PSR_MF_V2_M1.icc
Papier: Rollentiefdruck, Papiertyp MF bzw. INP, 55 g/m2
Messunterlage: unbedrucktes MF- bzw. INPPapier
Charakterisierungsdaten: PSR_MF_V2_M1

PSR News Plus
Profil: PSRgravureMF.icc
PSRgravureMF (2004) wird jetzt als News Plus bezeichnet
Papier: News Plus Papier
Charakterisierungsdaten: PSRgravureMF_ECI2002

 

Weitere Internationale Proof Profile

GRACoL2006_Coated1v2
Profil: GRACoL2006_Coated1v2.icc
GRACoL Interpretation der ISO 12647-2.
Papier: Typ 1 und 2, glänzend und matt gestrichen Bilderdruck
Tonwertzunahmekurven: NPDC (Neutral Print Density Curves)
Charakterisierungsdaten: GRACoL2006_Coated1, eine Ableitung aus Fogra 39

SWOP2006_Coated3v2
Profil: SWOP2006_Coated3v2
SWOP Interpretation der ISO12647-2 für Rollenoffsetdruck auf dünnem gestrichenen Papier.
Papier: Dünnes, gestrichenes Papier
Tonwertzunahmekurven: NPDC (Neutral Print Density Curves)
Charakterisierungsdaten: SWOP2006_Coated3, eine Ableitung von Adobe USWebCoated v2

SWOP2006_Coated5v2
Profil: SWOP2006_Coated5v2
Andere SWOP Interpretation der ISO12647-2 für Rollenoffsetdruck auf dünnem gestrichenen Papier.
Papier: Dünnes, gestrichenes Papier mit einem etwas unterschiedlichen Weißton zu SWOP2006_Coated3V2
Tonwertzunahmekurven: NPDC (Neutral Print Density Curves)
Charakterisierungsdaten: SWOP2006_Coated5, eine Ableitung von Adobe USWebCoated v2

Japan Color 2011 Coated
Profil: JapanColor2011Coated.icc
Der neue Standard der Japan Printing Machinery Association (JPMA).
Charakterisierungsdaten: JapanColor

Japan Color 2001 Coated
Profil: JapanColor2001Coated.icc
Druckprozessdefinition: ISO 12647-2:1996, Bogenoffsetdruck, Positivplatten
Papier: Typ 1, (gestrichen, 105 g/m²), Rasterweite 69/cm

SWOP 2013 C3
Profil: SWOP2013_CRPC5.icc oder SWOP2013C3-CPRC5.icc
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.
Maximaler Farbautrag: 260%
GCR: Medium+
Maximales Schwarz: 100%
Tonwertzunahme: CMY 16%, K19%
Papier: Grade #3 paper
Charakterisierungsdaten: CGATS21-2-CRPC5


GRACoL 2013 Uncoated

Profil: GRACoL2013UNC_CRPC3.icc
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.
Maximaler Farbautrag: 260%
GCR: Medium+
Maximales Schwarz: 100%
Tonwertzunahme: CMY 16%, K19%
Papier: N.N.
Charakterisierungsdaten: CGATS21-2-CRPC3

GRACoL 2013
Profil: GRACoL2013_CRPC6.icc
Das Profil wird im M1 Modus unter Berücksichtigung von optischen Aufhellern vermessen und muss auf Proofpapieren mit optischen Aufhellern gedruckt werden.
Maximaler Farbautrag: 320%
GCR: Medium+
Maximales Schwarz: 100%
Tonwertzunahme: CMY 16%, K19,1%
Papier: N.N.
Charakterisierungsdaten: CGATS21-2-CRPC6

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