EAN / GTIN Prüfung z.B. für ALDI 3B Nachweis nach ISO/IEC 15416, ISO/IEC 15420

 

Ab sofort bieten wir unseren Kunden den Service, EAN 8 und EAN 13 Codes messtechnisch zu überprüfen. Das ist beispielsweise wichtig, wenn Sie Artikel für ALDI oder HOFER liefern, für die Sie den Nachweis auf eine Lesbarkeit nach dem sogenannten „3B“-Standard oder besser erbringen müssen. Sie können einen solchen EAN GTIN Barcode Prüfbericht hier bei uns im Shop bestellen.

Proof.de Prüfreport nach ISO/IEC 15416 / ISO/IEC 15420 nach 3B Kriterien z.B. für Barcodes für ALDI und Hofer. Der Prüfreport wird tagesgleich erstellt und Ihnen als PDF oder per Post zugesandt.
Proof.de Prüfreport nach ISO/IEC 15416 / ISO/IEC 15420 nach 3B Kriterien z.B. für Barcodes für ALDI und Hofer. Der Prüfreport wird tagesgleich erstellt und Ihnen als PDF oder per Post zugesandt.

Wir überprüfen dazu Ihren EAN bzw. GTIN Code mit einem modernen REA Check ER Strichcodeprüfgerät und erstellen einen Prüfreport nach ISO/IEC 15416 und ISO/IEC 15420. Für die Auswertung des Barcodes werden unter anderem folgende normative Kriterien geprüft:

  • Symbolkontrast
  • Kantenkontrast
  • Modulation
  • Rmin/Rmax
  • Defekte
  • Dekodierbarkeit
  • Ruhezone Links
  • Ruhezone Rechts
  • Balkenabweichung
  • Codelänge

Auch weitere optionale Parameter werden geprüft:

  • PCS (SC)
  • Hellwert (Rmax)
  • Balken
  • Lücke
  • Mittelwert
  • Z-Modul
  • Größe
  • MF
  • CPI

So erkennen Sie beispielsweise im Feld „Größe“ direkt, ob Ihr Code beispielsweise der von ALDI präferierten Größe SC2 entspricht. Eine beispielhafte Auswertung haben wir Ihnen oben angefügt.

Für die Messungen benötigen wir originale Verpackungen mit Ihren gedruckten EAN / GTIN Codes. Alle Codes werden am Tag ihres Eintreffens bei uns geprüft und die Prüfreports am selben Tag an Sie versendet.

Epson bringt neue Proofdrucker Generation SureColor SC-P9500

 

Ende des Jahres 2019 soll es soweit sein: Epson präsentiert seine neue Proofdrucker Generation: Die Epson SureColor SC-P9500 bzw. SC-P7500 Proofdrucker.

Epson hat viele Verbesserungen in die neue Druckergeneration eingearbeitet. So arbeiten jetzt voll bestückte Druckköpfe in den neuen Druckern, die endlich Photoschwarz, Mattschwarz und die zwei Grautöne LightGray und LightLightGray sowie die Farben Orange, Grün und Violett gleichzeitig in einem Druckkopf bedienen können. Für Cyan und Magnet stehen zudem auch noch die Light-Varianten Light-Cyan und Light-Magenta bereit, so dass neben Yellow, Cyan, Magenta also 12 volle Farben im Druckkopf zur Verfügung stehen. Der Drucker nutzt das neue UltraChrome Pro12-Tintenset, das eventuell zu den klassischen K3 Tinten noch einige Detailverbesserungen bringen könnten, wobei hierzu noch nichts näheres bekannt ist.

Weiterlesen

Proof GmbH vierfach Fogra und Fogra „Spot cert“ zertifiziert

 
Fogra Zertifizierung Proof GmbH 2019 Contract Proof Creation 33246

Auch in diesem Jahr haben wir wieder Proofs für die Fogra-Zertifizierung eingereicht. Wir weisen damit nach, dass wir nicht nur durch interne Qualitätskontrollen und Checks hervorragende Proofqualität liefern, sondern die Qualität unserer Proofs auch von externer Stelle bestätigt wird. Wir haben daher im siebten Jahr in Folge Prüfdrucke zertifizieren lassen.

2019 haben wir zwei Neuerungen in der Fogra Zertifizierung durchgeführt.

  • Wir wurden zum ersten Mal für den neuen Standard Fogra 54 zertifiziert
  • Wir haben für alle vier Druckbedingungen auch eine Zertifizierung für PANTONE-Sonderfarben durchgeführt, die „Spot cert“. Dabei haben wir die Sonderfarben PANTONE 2270 C, PANTONE 151 C und PANTONE Cool Gray 6 C für die Proofstandards ISOCoatedV2, PSOCoatedV3 und PSOsc-b_paper_v3 und PANTONE 2270 U, PANTONE 151 U und PANTONE Cool Gray 6 U für den Standard PSOUncoatedV3 zertifiziert

Die Qualität unserer Drucke und unserer Sonderfarbwiedergabe der PANTONE Farben wurde uns von der Fogra für alle vier Proofstandards bestätigt.

Proof.de Fogra Prüfzertifikat für Fogra Zertifizierung und Spot cert Sonderfarbzertifizierung

Den vollständigen 14-seitigen Prüfbericht der Fogra können Sie hier herunterladen. 

Die neuen Zertifizierungen haben wir auf der aktuellen Softwarerevision Fiery XF 7.1.3 umgesetzt und auf den Papieren EFI Gravure Proof Paper 4245 Semimatt, EFI Proof Paper 8245OBA Semimatt und EFI Proof Paper 8175OBA Matt umgesetzt.

Schön war’s: Die Mitgliederversammlung 2019 von freieFarbe e.V. in der Schweiz

 

Nachdem sich der Verein freieFarbe e.V. im letzten Jahr in Tübingen zur jährlichen Mitgliederversammlung getroffen hatte, fanden wir uns in diesem Jahr in einer urigen Hütte im Appenzeller Land zusammen, die Peter Jäger von pre2media und Eric A. Soder von pixsource.com hervorragend gewählt hatten, genau wie das sonnige Wetter, das uns von Freitag bis Sonntag begleiten sollte.

freieFarbe e.V. Mitgliederversammlung 2019: Unsere Unterkunft in den schweizer Bergen
freieFarbe e.V. Mitgliederversammlung 2019: Unsere Unterkunft in den schweizer Bergen

Nach Tübingen reisten bereits am Donnerstag der Vereinsvorsitzende Holger Everding vom DTP Studio Oldenburg und Jan-Peter Homann von Homann Colormanagement aus Berlin an, und wir setzten nach einer ersten langen Nacht voller Gespräche und einem Treffen im Proof.de Büro am Freitag Vormittag gegen Mittag die Reise zu dritt in die Schweiz fort. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Peter Jäger und Eric A. Soder (aus Tübingen hatten wir am Vorabend gemeinsam zubereiteten schwäbischen Kartoffelsalat und meine handgemachten Maultaschen mitgenommen) begann ein Abend voller Planungen und einem Strategie-Workshop für die Aufgaben und Ziele des nächsten Vereinsjahres. Keine Frage, auch an diesem Abend wurde bis spät in die Nacht diskutiert, entwickelt, gelacht und zwischen Flensburger Pils, Schweizer Bergbier und Wein in attraktiven roten und hellgelben Farbnuancen kreativ gearbeitet.

Ausschnitt der Ergebnisse des freieFarbe Kreativworkshops am Freitag Abend mit Gewichtungen (blaue Aufkleber) und Zuständigkeiten (Namenskürzel)
Ausschnitt der Ergebnisse des freieFarbe Kreativworkshops am Freitag Abend mit Gewichtungen (blaue Aufkleber) und Zuständigkeiten (Namenskürzel)

Nach einem Frühstück ging es am Samstag weiter zu swissQprint, wo wir uns über bei dem Vereinsmitglied Guy Flüeli ausführlich über den Stand der Technik in Sachen großformatigem Digitaldruck informieren, die Produktion besichtigen und Drucktests auf der Karibu und anderen Druckmaschinen von SwissQPrint durchführen konnten.

Jahreshauptversammlung freieFarbe e.V. 2019 in der Schweiz
von links nach rechts: Matteo Baschera, Jan-Peter Homann, Matthias Betz, Holger Everding, Eric A. Soder, Martin Spaar, Peter Jäger, Michael Jakobi. Es fehlen: Kai-Uwe Behrmann, Jan Seguda, Guy Flüeli (Foto)
Weiterlesen

PANTONE Farben optimal in CMYK umsetzen. Praktische Aspekte zur neuen alten Diskussion.

 

Ein sehr häufiges Thema für uns im Bereich Proof ist die optimale Umsetzung von PANTONE Farben in CMYK für den klassischen, preisgünstigen Vierfarbdruck. In den letzten Tagen hat sich hierzu im Adobe Forum und im Farbmanagementforum von hilfdirselbst.ch eine rege Diskussion ergeben, die ich kurz zusammenfassen möchte, da auch unsere Kunden oft mit denselben Punkten kämpfen.

PANTONE und die PANTONE CMYK Werte aus Bridge: Das Problem

Die zentrale Fragestellung ist ja, auf welchen Standard oder auf welches Farbprofil sich ein CMYK Wert einer PANTONE Farbe in Bridge eigentlich bezieht. Konkret fragte ein Anwender für die Umsetzung von PANTONE 116 C, einem Farbton, der im PANTONE Bridge Fächer in CMYK 0/14/100/0 angegeben wird (hier können Sie den originalen Wert bei PANTONE nachvollziehen). Wenn man nun aber den zugrundeliegenden PANTONE-LAB-Farbwert in InDesign oder Photoshop in verschiedene CMYK Profile wandelt, bekommt man unterschiedliche, deutlich abweichende Farbwerte. „Worauf bezieht sich denn nun der PANTONE Bridge CMYK Farbwert?“, so war die ursprüngliche Frage der Diskussion.

Die Ausgangsbasis des PANTONE Bridge Fächers

Im PANTONE Bridge Fächer werden „Entsprechungen“ der PANTONE Sonderfarben auf einer coated und einer uncoated Papiersorte, separiert mit 4 pantoneeigenen Skalenfarben visualisiert und die CMYK Werte dazu angegeben.

Klar ist aber: Ohne genaue Angaben zu Bedruckstoff, Druckdichte, verwendeten Farben etc. haben die dort gemachten Angaben nur begrenzte Aussagekraft. Konvertiert man z.B. den LAB Farbwert von PANTONE 116 C in das in den USA gebräuchliche SWOP Web coated, dann erreicht man im Magenta einen Wert von 20 anstelle von 14 wie im PANTONE Bridge Fächer angegeben.

Vergleich PANTONE LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOUncoatedV3 und PSOCoatedV3

Vergleicht man die originalen PANTONE LAB Werte und die PANTONE Bridge CMYK Werte in europäische Standards wie ISOCoatedV2 oder PSOCoatedV3 für Bilderdruck oder PSOUncoated oder PSOUncoatedV3 für Naturpapier entstehen teilweise gravierende Farbabweichungen. Die PANTONE Cool Gray 2 ist in der CMYK Umsetzung viel zu hell, die PANTONE Cool Gray 11 immer viel zu dunkel. Für die PANTONE 3278 C passt der Bridge CMYK Wert für PSOCoatedV3 recht gut, derselbe Vergleich für Uncoated ist aber spürbar schlechter. Woran liegt das denn?

Vergleich PANTONE C Solid Coated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOCoatedV3
Vergleich PANTONE C Solid Coated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOCoatedV3
Vergleich PANTONE U Solid Uncoated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOUncoatedV3
Vergleich PANTONE U Solid Uncoated LAB Werte mit PANTONE Bridge CMYK Werte im Farbraum PSOUncoatedV3

Die Fragestellung wurde daher noch einmal konkretisiert:

  • Wie kann PANTONE „offizielle“ CMYK-Werte für eine bestimmte Farbe angeben, wenn nicht klar ist, auf welches Papierweiß, Druckdichte, Farbauftrag etc. sich die Werte beziehen?
  • Wie kommt PANTONE auf die angegebenen Farbwerte?
  • Welche ICC Profile liegen möglicherweise zugrunde?
  • Liegen Fehler vor, wenn Programme wie Photoshop oder Affinity Publisher bei Wandlung einer Pantone-Farbe nicht die gleichen Werte zeigen, die von Pantone angegeben werden?

These 1: Warum sollte ein Sonderfarbhersteller perfekte CMYK-Ersetzungswerte für seine Produkte liefern? Das wäre ja geschäftsschädigend.

Klar ist: Systemfehler liegen keine vor. PANTONE weiss, was sie tun. Es verwundert aber schon, dass die Bridge-Werte scheinbar seit vielen Jahren um einige Prozentpunkte schwanken. Möglicherweise ist ein Grund dafür, dass über die Jahre verschiedene Basispigmente verwendet wurden, und daher die Werte abgepasst wurden. Aber wie die Werte zustandekommen, welche Profile oder Logik hinter den Werten stecken könnten, war in keiner Weise herauszufinden. Manche Diskussionsteilnehmer dachten an einen gewollten Systemfehler: „Cui bono? Warum sollte ein Sonderfarbhersteller perfekte CMYK-Ersetzungswerte für seine Produkte liefern? Das wäre ja geschäftsschädigend.

Ein spannender Ansatz, der spätestens auf den zweiten Blick einer gewissen Logik nicht entbehrt. Wenn der Firmenchef nur lange genug schlechte CMYK Umsetzungen seiner PANTONE-Sonderfarbe gesehen hat, dann wird er seufzend jedem Aufpreis für einen fünffarbigen Druck zustimmen, nur um endlich seine Hausfarbe wieder korrekt wiedergegeben zu finden.

Aber auch eine weitere These ist sehr einleuchtend:

These 2: Der Vertrieb legt die CMYK Werte fest

Nehmen wir an, ein PANTONE „Grün1“ entspricht farbmetrisch einem CMYK von 30/0/100/0. Wenn jetzt im Fächer noch zwei gesättigtere Grüntöne („Grün2“ und „Grün3“) abgebildet sind, die also theoretisch mit CMYK 35/0/110/0 und CMYK 40/0/120/0 abgebildet werden müssten, was dann?

Alle drei Grüntöne auf CMYK 30/0/100/0 zu setzen, also den nächsten absolut farbmetrisch erreichbaren CMYK Wert? Das wäre eigentlich der einleuchtendste Weg, zumal es in der Praxis sehr unwahrscheinlich ist, dass jemals zwei nebeneinanderliegende PANTONE Farben in CMYK Umsetzungen verwendet würden. Denn eine Firma hat entweder Grün1 oder Grün2 als Hausfarbe, aber wohl kaum beide gleichzeitig.

Andererseits würden sich die Käufer der PANTONE Bridge Fächer wohl sehr wundern, wenn unterschiedliche PANTONE Farbtöne im Fächer denselben CMYK Wert zugeordnet hätten.

Daher liegt ein psychologisches-vertriebliches Korrekturmoment nahe: Um identische CMYK Werte zu vermeiden, setzen wir den gesättigtsten Grünton auf den nicht passenden CMYK 30/0/100/0, und dann eben die weniger gesättigten Farben auf 25/0/90/0 und 20/0/80/0, also ebenfalls nicht passende CMYK Werte. Jetzt passt zwar gar nichts mehr, aber wenigstens haben alle Farben unterschiedliche CMYK Werte.

Die Praxis zeigt: Eine angepasste Konvertierung über ICC Profile liefert oft einen besseren CMYK Farbwert für die Umsetzung von PANTONE Farben wie der CMYK Wert aus der PANTONE Bridge.

Wir haben die in den oben angeführten Grafiken verwendeten PANTONE Farben auch über ICC Profile teils absolut farbmetrisch und relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensierung (mit einem „r“ hinter dem CMYK Farbwert gekennzeichnet) in die beiden Ausgabefarbräume PSOCoatedV3 und PSOUncoatedV3 konvertiert und jeweils die visuell beste Übereinstimmung abgebildet.


Vergleich PANTONE C LAB Werte (mitte) mit PANTONE Bridge CMYK Werte (rechts) und via ICC Profil 
ermittelten CMYK Werten (links) im Farbraum PSOCoatedV3

Vergleich PANTONE U LAB Werte (mitte) mit PANTONE Bridge CMYK Werte (rechts) und via ICC Profil 
ermittelten CMYK Werten (links) im Farbraum PSOUncoatedV3

In den allermeisten Fällen liefert diese auf den Ausgabefarbraum angepasste Umsetzung die deutlich besseren Ergebnisse. Sehen Sie selbst:

Die beiden oberen Grafiken haben wir auch als PDF mit dem passenden Ausgabefarbraum PSOCoatedV3 und PSOUncoatedV3 für Sie hier zum Download bereit.

Vergleich PANTONE C LAB mit Bridge CMYK und PSOCoatedV3 ICC CMYK

Vergleich PANTONE U LAB mit Bridge CMYK und PSOUncoatedV3 ICC CMYK

Bitte beachten Sie: Die PDF Daten wirken farblich nur so wie oben, wenn Sie sie in einer Software wie Adobe Acrobat Pro oder PDF Toolbox öffnen, das die ICC Ausgabefarbräume korrekt interpretieren kann. In Acrobat Reader oder Foxit Reader etc. wird die Farbigkeit teilweise deutlich abweichen.

Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung optimaler CMYK Umsetzungen für Ihre PANTONE Hausfarben

Wenn Sie eine möglichst optimale Umsetzung einer oder mehrerer PANTONE Farben nach CMYK brauchen, dann unterstützen wir Sie gerne mit unseren Know-How und unserer Messtechnik und Prooftechnik bei Ihrem Vorhaben. Wir ermitteln und vergleichen unterschiedliche Abbildungsvarianten einer PANTONE Farbe in CMYK und zeigen Ihnen die besten ermittelten Umsetzungen in CMYK mit messtechnischen Auswertungen in Delta-E00.

Neue Telefonanlage, schnellere Internetverbindung

 

Zugegeben: Die Umstellung war nicht ganz reibungslos, aber jetzt läuft unsere neue Telefonanlage. Nach mehr als Jahren wurde es aber auch Zeit, unsere bisherige VOIP Technik durch eine neue Starface Anlage abzulösen. Ein wichtiger Vorteil für Sie: Die spürbar bessere Sprachqualität.

Bis jetzt hingen wir immernoch an einem ISDN-Anlagenanschluss der Telekom, und hatten eine VOIP-Telefonanlage auf Asterisk-Basis dahintergeschaltet. Das war komfortabel und hat sich viele Jahre bestens bewährt, aber zum einen hat uns die Telekom – wie allen Kunden – den alten Anlagenanschluss gekündigt, zum anderen war der Hersteller unserer alten Telefonanlage schon vor vielen Jahren in die Insolvenz gegangen, und so fürchteten wir zunehmend den Hardwareausfall der Anlage. Wir hatten zwar eine zweite Anlage als Backup stehen, aber auch die war natürlich nicht mehr taufrisch. So fiel letzlich die Entscheidung dann doch leicht, die Telefonie auf eine Starface-Anlage umzustellen.

Im gleichen Zuge haben wir auch unseren Internetanschluss umgebaut: Unser bisheriger Backup-Anschluss über die Telekom wurde aufgerüstet zum Hauptanschluss, und unser bisheriger Unitymedia-Hauptanschluss funktioniert jetzt als Backup für Internet und Telefonie. Das bringt uns unterm Strich einen zwei- bis fünffach schnelleren Download und Upload, was bei der Übertragung von großen Datenmengen wichtig ist.

Alles in allem sind wir jetzt technisch wieder auf neuestem Stand und haben spürbar an Komfort und Skalierbarkeit und hörbar an Sprachqualität gewonnen.

Papierweiß von Arctic Paper, Surbalin von Peyer und mehr hinzugefügt

 

Wir haben 140 weitere Papierweiß-Werte von Arctic Paper, Peyer, Igepa, Antalis und Mondi hinzugefügt. Damit stehen jetzt insgesamt fast 1400 Papierweißtöne in unserer Datenbank bereit.

Von der Firma Peyer haben wir die Farbtöne der Surbalin Produktpalette hinzugefügt, wobei wir hier nicht alle Oberflächen einzeln erfasst haben. Aber auch andere Peyer Produkte wie Peytan, Peydur, Peyprint und Comet haben wir jetzt in der Papierweiß-Datenbank erfasst.

Sie finden die Papierweiss-Datenbank auf shop.proof.de:

https://shop.proof.de/de/info/papierweiss.html

Papierweiß von Arctic Papier, Igepa, Mundi und mehr

Auflagenpapier, Proofstandard und die Proofpräzision von Sonderfarben abstimmen.

 

Heute rief ein Kunde an, der einen Proof von mehreren HKS N Sonderfarben auf einem Naturpapier in Auftrag geben wollte. „Was für ein Proofprofil soll ich denn wählen? Und wie genau können Sie im Proof denn dann meine Sonderfarben treffen? Ich muss vermutlich mehrere HKS N Rottöne im Vergleich proofen. Gedruckt werden soll übrigens auf einem Werkdruckpapier, Fly Cream, als ein etwas gelbliches Papier.“

Wie ist das Papierweiß des Auflagenpapieres?

Als erstes suchte ich mit dem Kunden nach dem Auflagenpapier in unserer Papierweiß-Datenbank. Ein schneller Blick per Volltextsuche ergab: Fly Cream von Papier Union haben wir vermessen:

Fly Cream enthält gemäß unseren Messungen keine optischen Aufheller, also "keine OBA". Das LAB Papierweiss liegt bei allen drei Messungen bei rund  LAB 95 / 0,7 / 9,2
Fly Cream enthält gemäß unseren Messungen keine optischen Aufheller, also „keine OBA“. Das LAB Papierweiss liegt bei allen drei Messungen bei rund LAB 95 / 0,7 / 9,2

Mit einem B-Wert in LAB von 9,2 ist Fly Cream also wirklich nicht nur etwas gelblich, wie der Kunde meinte, sondern deutlich gelblich, chamois, cremefarben … wie man das auch immer nennen mag. Die Idee lag also nahe, das Proofprofil „ISOUncoatedYellowish“, Fogra 30 zu prüfen, in wieweit hier das Papierweiss übereinstimmen könnte.

Wie ist das Papierweiß des möglichen Proofstandards?

Gemeinsam mit dem Kunden schauten wir in unserer „Papierweiss von Proofprofilen“ Tabelle nach:

Das Papierweiss des Proofstandards Fogra30, ISOUncoatedYellowish
Das Papierweiss des Proofstandards Fogra30, ISOUncoatedYellowish in LAB:95,93 / -0,77 / 3,85

Das Papierweiss von ISOUncoatedYellowish ist entgegen der Erwartung des Kunden nicht einmal so gelblich wie das Papierweiß des Auflagenpapieres Fly cream, das um mehr als 5 Schritte auf der B-Achse gelblicher ist. Damit war klar: PSOUncoated als aufhellerfreier Naturpapier-Proofstandard fällt aus, das ist deutlich zu weiß, ISOUncoatedYellowish ist da deutlich besser geeignet.

Auf was für einem Proofpapier wird dieser Proofstandard gedruckt?

Weiterlesen

Welches Proofprofil für Hohlkammerplakate und Wahlplakate?

 

Irgendwelche Wahlen stehen ja bekanntlich immer vor der Türe, und der Trend zu immer größeren und zahlreicheren Wahlplakaten ist ungebrochen. Machte früher nur Mutter Natur im Frühjahr die Landschaften bunt, schafft das heute spielend jede Kommunalwahl, Landtags-, Bundestags- und Europawahl. Jeder Kandidat, jede große oder kleine Partei hat heute die technischen und finanziellen Möglichkeiten, ganze Straßenzüge in ein buntes Meer aus Botschaften und Gesichtern zu verwandeln. Hat der Fotograf nun im Studio die Wahlkandidaten gut abgelichtet, gehen die Bilder ab zur Retusche und dann zum Layout.

Bis vor wenigen Jahren wurden Wahlplakate meist im klassischen Offsetdruck produziert und dann mit Kleister auf Hartfaserplatten aufgeklebt, diese dann gebohrt oder auf Dachlattenständer aufgeschraubt und so mit Draht an Straßenlaternen befestigt. Und falls die Wahl im Sommer stattfand, wurden die Plakate in doppelter Auflage gedruckt, damit im Notfall die verblichenen Drucke nach einem Monat für den Endspurt noch einmal mit neuen übergekleistert und aufgefrischt werden konnten.

Doch heute wird mehr und mehr das Hohlkammerplakat bevorzugt, das bereits fix und fertig mit Bohrungen geliefert wird, mehrere Monate farbstabil bleibt, und mit Kabelbindern ganz fix an Straßenlaternen angebracht werden kann. Wie aber sollen dafür Druckdaten erstellt, und wie dafür Daten aufbereitet und geprooft werden?

Alle uns bekannten Hersteller von Hohlkammerplakaten und Wahlplakaten wollen Proofs in ISOCoatedV2 bzw. ISOCoatedV2 300%

Hohlkammerplakate werden auf unterschiedlichsten Systemen produziert. Mal wird mit vier Farben, mal mit sechs, mal mit mehr Farben gedruckt. Daher gibt es für die meisten so produzierten Digitaldruckprodukte keine speziell dafür verbindlichen Proofstandards.

Stattdessen funktioniert es andersherum: Da die meisten dieser Digitaldrucksysteme mindestens über den Farbraum von Offsetdruck auf Bilderdruckpapier besitzen, orientieren sich diese Drucksysteme an der etablierten Farbigkeit von ISOCoatedV2.

So schreibt beispielsweise Printpartner-XXL: „Bei farbkritischen Motiven empfehlen wir deshalb einen Andruck auf Originalmaterial oder um Lieferung eines farbverbindlichen Proofs (mit Prüfkeil und Datum). Daten, die ohne Farbinformationen angeliefert werden, werden mit dem Standard-Profil „ISO Coated v2 “ versehen und produziert.
Eine Reklamation der Farbe kann in so einem Fall nicht anerkannt werden.

Aus unserer Sicht fordern die meisten Druckspezialisten ISOCoatedV2, manche wir flyeralarm und wir-machen-druck ISOCoatedV2 300%. Manche wollen Schwarz ausschließlich als Reinschwarz, manche ausschließlich als Buntschwarz mit CMYK 50/50/50/100 … und manche machen keinerlei Angaben zu geforderten Farbprofilen … aber wer nichts vorgibt, hält sich eben vermutlich auch an nichts … wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte sich an einen Anbieter mit funktionierendem Farbmanagement und Vorgaben zu Farbprofilen halten.

eciCMYK Profil für den Proof verfügbar

 

Wir haben heute den Austauschfarbraum eciCMYK, Fogra53 für den Proof freigeschaltet und in Online-Shop von proof.de zur Bestellung integriert.

eciCMYK ist der Farbraum für die CMYK Druckproduktion und ergänzt die anderen Fogra Farbräume, bildet aber im Gegensatz zu diesen keinen bestimmten Druckprozess ab, sondern ist quasi „neutral CMYK“. Durch den großen Gamut von eciCMYK können alle klassischen Druckprozesse dargestellt werden, er lässt sich problemlos auf modernen Proofsystemen proofen und enspricht in seiner Charakteristik typischen CMYK Druckfarbräumen.

Proofs in eciCMYK / Fogra 53 können ab sofort ganz einfach bei uns im Proof Shop bestellt werden, Sie können das Profil bei der Bestellung direkt auswählen.

Weitere Informationen zu Fogra 53 finden Sie auch auf den Seiten der European Color Initiative ECI. Andreas Kraushaar von der Fogra hat darüber hinaus den Farbraum in der Fogra aktuell Ausgabe 201 vorgestellt, die Sie kostenlos herunterladen können.

PANTONE und HKS Farbabweichungen für den Proof aktualisiert

 
PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern
PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern haben wir in den vergangenen Monaten aktualisiert. https://shop.proof.de/info/Pantone-und-HKS-Proof.html

Aktuelle Proofsysteme können Sonderfarben wie HKS oder Pantone sehr gut wiedergeben. Mit der Fiery XF 6.5.2 Proofsoftware und dem Epson SureColor-P9000V Spectro Proofdrucker haben wir ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E00 die verschiedenen PANTONE- und HKS-Farben geprooft werden können. Auf shop.proof.de stehen die Tabellen nun nach Fächern geordnet für alle wichtigen PANTONE und HKS Farbsysteme zur Verfügung.

Unterschieden wird dabei zwischen den Proofpapieren, die wir verwenden, da die Oberflächenbeschaffenheit und das Papierweiß auch Einfluss auf die Darstellbarkeit der Farben haben. Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis möglich. Es zeigt sich aber, dass fast alle Sonderfarben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden können. Je kleiner der ∆E00-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der Sonderfarb-Referenz zur geprooften Farbe. Höhere ∆E Werte zeigen, welche Farben im Proof schlechter wiedergegeben werden können.
Als grober Anhaltspunkt gilt: Ab ∆E00 > 1 ist ein Farbunterschied mit dem menschlichen Auge sichtbar, darunter kann er nur gemessen, aber nicht gesehen werden.

PANTONE Solid Coated Farbabweichungen im Proof für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller

Papierweiß von Papierherstellern und Onlinedruckereien vermessen

 
Papierweiss-Tabelle auf proof.de für Papierweiss Werte aller wichtigen Papierhersteller und Online-Druckereien

Wir haben den Papierweißton und den Anteil der optischen Aufheller von über 1.000 Papieren der wichtigsten Papierhersteller wie Berberich und Papier Union sowie Onlinedruckereien wie Flyeralarm und wir-machen-druck.de spektral vermessen.

Proof.de - Papierweiss Messung von Antalis Conqueror CX 22 weiss. Vergleich der spektralen Messdaten für die Messmodi M0 und M1
Beispiel: Spektraldatenvergleich von Antalis Coqueror CX 22 weiß für die Messstandards M0 und M1. Unten sehen Sie auch die Farbabweichung in Delta-E00 von 1,97 sowie die beiden Papierweiß-Werte in LAB und LCH.

Nur wenige Papierhersteller veröffentlichen derzeit Daten zur Papierweisse und zum Anteil von optischen Aufhellern ihrer Papiere, sondern lediglich technische Kennzahlen wie Weisse nach ISO 2470-2 oder CIE ISO 11475. Mit diesen Werten können Gestalter allerdings kaum den Papierweißton erfassen. Zudem kann aus diesen Daten nicht herausgelesen werden, ob und welchen Anteil von optischen Aufhellern das Papier hat.

Wir haben daher die wichtigsten Papiere und Färbungen aller zentralen Papierproduzenten und Papiervertriebe sowie Onlinedruckereien in den drei Messstandards M0, M1 und M2 vermessen. Aus dem Unterschied in der Papierweisse der beiden Messungen M2 (UV-Cut ohne UV-Anteil) und M1 (ISO 3664:2009 mit spürbarem UV Anteil) haben wir den Farbabstand auf der Gelb-Blau-Achse von LAB in Delta-b bestimmt und davon ableitend den Anteil an optischen Aufhellern nach Delta-B gemäß ISO 15397 bestimmt und diesen bewertet.

Delta-B Umrechnung: OBA-Anteil in den Papieren

Delta-B < 1 = keine OBA
Delta-B < 4 = wenig OBA
Delta-B < 8 = geringe OBA
Delta-B < 14 = moderate OBA
Delta-B > 14 = OBA Anteil hoch

Spektraldaten aller vermessenen Papiere zum Download

CGATS.17 Daten für die Messbedingungen M1 und M0 für das Papier Antalis Conqueror CX 22 weiß

Parallel zu den Bildern der Spektren haben wir auch für die Messmodi M0, M1 und M2 Spektraldaten im Format CGATS bereitgestellt, die zu jedem Papier heruntergeladen werden können. Diese Werte können beispielsweise in Proofsoftware verwendet werden, um eine Papierweiß-Simulation für ein bestimmtes Auflagenpapier zu berechnen.

Neu: Live-Chat auf shop.proof.de werktags von 9-18 Uhr

 

Wir haben vor rund 14 Tagen auf unserem Proof.de Shop einen Live-Chat aufgeschaltet, der an allen Werktagen von 9 bis 18 Uhr aktiv ist. Unsere Proof.de Mitarbeiter sind während dieser Zeit mit dem Chat verbunden. Wenn Sie eine schnelle Frage haben, dann können Sie uns gerne jederzeit über den Chat ansprechen.

Datenschutz auf höchstem Niveau

Aus Datenschutzgründen haben wir uns für die in Deutschland entwickelte Chatsoftware Livezilla entschieden, die im Gegensatz zu vielen Cloud-Lösungen lokal installiert werden kann. Das bietet für Sie in Sachen Datenschutz zahlreiche Vorteile:

  • Unser Proof.de Chat wird auf unserem eigenen Server gehostet
  • Er ist natürlich SSL verschlüsselt
  • Die Chatsoftware setzt keinerlei Cookies
  • Die letzten sechs Stellen Ihrer IP Adresse werden anonymisiert
  • Sämtliche Chat-Protokolle, Tickets etc. werden nach vier bis spätestens 30 Tagen komplett gelöscht
  • Ein Chat ist jederzeit ohne Angabe von Name, Email oder ähnlichen Daten möglich
  • Sie können direkt einen Chat starten und bleiben uns gegenüber vollständig anonym.
  • Sie können direkt im Chat auf Wunsch Dateien senden und empfangen

Ist das Büro geschlossen, können Sie eine Nachricht hinterlassen

In den Zeiten, in denen wir nicht im Büro sind, können Sie uns über das Chatfenster eine Nachricht hinterlassen, die per Email an uns übertragen wird. Um Ihnen antworten zu können, sollten wir hier natürlich eine Emailadresse von Ihnen bekommen. Sobald ein Mitarbeiter wieder online ist, sieht er Ihre Anfrage und wird Ihnen schnellstmöglich antworten. Das ist zwar nicht schneller als eine normale Anfrage über Email auch, aber vielleicht in manchen Fällen bequemer.

In den ersten Wochen haben wir mit dem Chat gute Erfahrungen gemacht. Wir konnten via Chat Probleme lösen, Tipps geben, Details klären und vieles mehr. Und auch der im Chat integrierte optionale Datentransfer wurde in beide Richtungen gerne genutzt: So schickten uns Kunden im Chat PDF Daten zur Veranschaulichung und Kontrolle, und wir konnten Screenshots und Anleitungen an unsere Chatpartner schicken.

Sie sehen: Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir unseren Support und unsere Kundenfreundlichkeit noch einen Schritt weiter optimieren können.

Ein Proof für Recyclingpapier. Ist das möglich?

 

Proofs für klassische weiße Naturpapiere erstellen wir ja täglich, aber häufig taucht die Frage auf, welchen Proof-Standard man denn für einen Druck auf Recyclingpapier verwenden könnte.

Generell ist bei Proof das Papierweiß im Proofstandard exakt definiert, und wird ja auch in jedem Prüfprotokoll dezidiert ausgemessen.

Für PSOUncoated liegt es in CIELAB bei 95.00 / 0.00 / -2.00 und für PSOUncoatedV3 bei 93.50 / 2.50 / -10.00, also etwas dunkler (93.50 statt 95.00 für die Helligkeit L) und deutlich bläulicher (-10.00 statt -2.00 auf der B-Achse, also der Blau-Gelb Achse in Richtung Blau).

Recyclingpapiere weichen im Bereich des Papierweißes nicht nur sehr stark von Sorte zu Sorte voneinander ab, sondern selbst von Charge zu Charge. Wenn also eine Druckerei im Januar und im Februar dasselbe Recycling Papier bestellt, dann kann durchaus ein leicht unterschiedlicher Weißwert des Papieres von der Papierfabrik geliefert werden, da beim Recycling natürlich das Papierweiß stark von den zur Herstellung verwendeten recycleten Papierqualitäten abhängt.

Eine farbverbindlicher Proof für Recyclingpapier ist daher nicht möglich, da aufgrund der unterschiedlichen Papierqualitäten und Weißtönen nie ein Standard ausgearbeitet wurde.

Es empfiehtl sich für den Proof, einen klassischen Proofstandard wie PSOUncoated / Fogra 47 zu wählen, der ein recht neutrales, nicht aufgehelltes Papierweiß im Proof zeigt. Neben den Proof legen Sie eine Seite des Recycling-Auflagenpapieres, und übertragen jetzt gedanklich die Farbigkeit des Proofs auf den Weißton Ihres Recyclingpapieres. So können Sie sich das spätere Druckergebnis schon einmal recht gut vorstellen.

Video zum Crossmedialen Publishing mit dem freieFarbe CIELAB HLC Farbatlas

 

Peter Jäger von com2publish in der Schweiz hat ein Erklärvideo zum crossmedialen Publishing verfasst und zeigt dort anschaulich, wie man Farben in unterschiedlichen Farbräume wie sRGB, PSOCoatedV3 etc. und in unterschiedlichen Farbsystemen und Farbfächern miteinander vergleichen und aufeinander abgleichen kann. Auch der Nutzen des bei uns hergestellten freieFarbe CIELAB HLC Farbatlas wird hier anschaulich erklärt.

Proof GmbH: Registrierung nach § 9 VerpackG

 

Die Proof GmbH hat sich unter der Registernummer DE2623803272440 Hersteller von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen angemeldet.

Was bedeutet das für Sie? Seit dem 1.1.2019 gilt das neue VerpackG, nach dem Unternehmen, die Verpackungen für Endverbraucher in Umlauf bringen, sich zwingend an einem Rücknahme- und Verwertungssystem beteiligen. Das gilt zwar nicht für B2B Verpackungen, aber da wir auch an Freiberufler liefern, die ihre Versandverpackungen der Proof GmbH (Kartonagen und Polyetylen Schutzhüllen für die Proofs) ggf. über den Hausmüll entsorgen könnten, haben wir unsere Versandmengen angemeldet und über das duale System Veolia lizensiert.

Damit stellen wir sicher, dass unsere Umwelt- und ressourcenschonenden Verpackungen korrekt entsorgt und wiederverwertet werden können.

freieFarbe: CIELAB HLC Colour Atlas XL erschienen und bei proof.de bestellbar


Fb-Button
 

Nach fast einem Jahr Arbeit ist es endlich soweit. Der CIELAB HLC Colour Atlas XL hat das Licht der Welt erblickt. Der neue HLC Colour Atlas XL ist die Basis für alle Stufen der professionellen Farbkommunikation – vom Design bis zum fertigen Produkt. Die Standard-Version enthält 2040, die neue XL-Version sogar 13283 mathematisch-systematisch abgestufte CIELAB-Farbtöne. auf 74 Seiten.

Sie können den CIELAB HLC Farbatlas hier bei uns im Shop bestellen

Das kostenlose Dateipaket beinhaltet die Ebenen-PDF-Version mit mehreren Gamuts für für die Analyse und recherche von Farben, sowie die Spektraldaten (380–730 nm) aller Farbtöne für Rezeptursoftware, eine Excel-Tabelle mit den Messwerten und Spektren sowie Farbwertetabellen für alle gängigen CMYK Farbräume und sRGB.

Alle Dateien stehen unter einer CC-Lizenz zum kostenlosen Download zur Verfügung. Nur der durch die Proof GmbH gedruckte HLC Farbatlas XL ist kostenpflichtig, da die Produktion sehr arbeits- und kostenintensiv ist. Bis Ende März 2019 gilt der Einführungspreis von EUR 399,-, ab April EUR 599,– zzgl. MwSt. und Versandkosten.

Wir von freieFarbe e.V. und der Proof GmbH sehen im „CIELAB HLC Colour Atlas XL“ eine echte, transparente und hochpräzise Alternative zu den hunderten proprietären Farbsystemen, die eine schneller und präzise, crossmediale Kommunikation in Design und Produktion oft sehr schwierig machen.


Weiterlesen

DIN SPEC 16699 „Offene Farbkommunikation“ erschienen


Fb-Button
 

Vor wenigen Tagen ist unsere DIN SPEC 16699 „Offene Farbkommunikation“ erschienen und steht nun im Beuth-Verlag bei der DIN zum kostenlosen Download bereit.

Matthias Betz von der Proof GmbH, Holger Everding vom DTP Studio Oldenburg, Jan-Peter Homann von Homann Colormanagement aus Berlin und Eric. A Soder von Pixsource aus der Schweiz, allesamt Mitglieder im Verein freieFarbe e.V., haben in der zweisprachigen DIN Spezifikation einen Weg zur Erstellung von hochpräzisen Farbmustern Weiterlesen

Adobe Farbwähler 2019: Nachkommastellen in InDesign und Illustrator möglich


Fb-Button
 

Adobe hat in der 2019er Version seinen Farbwähler aktualisiert. Insbesondere in Adobe InDesign 2019 sind jetzt für LAB und CMYK Nachkommastellen bei der Farbeingabe möglich, was insbesondere im HighEnd Farbbereich ein schon lange gewünschtes Feature darstellt. Bislang war zwar in Adobe InDesign schon möglich, Farbwerte z.B. in CMYK mit Nachkommastellen einzugeben und diese auch beim PDF Export in die PDF zu schreiben, angezeigt wurden aber immer nur ganzzahlige Werte.

In Adobe InDesign 2019 können jetzt bei LAB und CMYK drei Nachkommastellen eingegeben und auch wieder ausgelesen werden. Bei der automatischen Beschriftung der Farbfelder werden diese Werte jedoch nicht übernommen, wobei diese ja auch immer manuell angepasst werden kann.

In Adobe InDesign 2019 können jetzt bei CMYK und LAB Werte mit bis zu 3 Nachkommastellen eingegeben werden.

In Adobe InDesign 2019 können jetzt bei CMYK und LAB Werte mit bis zu 3 Nachkommastellen eingegeben werden.

Auch in Adobe Illustrator 2019 sind jetzt CMYK Eingaben mit Nachkommastellen möglich, wobei hier nur zwei Nachkommastellen möglich sind. Bei LAB ist nach wie vor nur eine ganzzahlige Angabe möglich.

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler CMYK Eingabe mit zwei Nachkommastellen

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler CMYK Eingabe mit zwei Nachkommastellen

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler LAB Eingabe nur ohne Nachkommastellen möglich

Adobe Illustrator 2019 Farbwähler LAB Eingabe nur ohne Nachkommastellen möglich

Lediglich bei Adobe Photoshop sind nach wie vor keinerlei Dezimalstellen, sondern nur ganzzahlige Eingaben erlaubt, dabei spielt es keine Rolle, ob die Datei in 8Bit oder 16Bit angelegt ist. Das gilt, für LAB, RGB, CMYK und Graustufen gleichermassen: In keinem Farbsystem ist eine Angabe mit Nachkommastellen erlaubt. Weiterlesen

Warum ist das Einbetten von RGB Profilen eigentlich wichtig?


Fb-Button
 

 Vor einigen Tagen rief uns ein Kunde aus dem Bereich Design an, der für eine aufwändige CD-Produktion auf Anraten des produzierenden Unternehmens („Die Druckerei hat noch eine Vorstufe, die dann Ihre Daten optimal aufbereiten kann…“) offene Adobe InDesign Daten in ISOCoatedV2 300% mit enthaltenen RGB Bildern an die Produktionsfirma gesendet hat. Das Ergebnis der fertig gedruckten CD Booklets und Inlays entsprach überhaupt nicht dem kalibrierten Monitorbild unseres Kunden, auch der Auftraggeber war unglücklich und forderte zur Fehlersuche die Druckdaten über die Produktionsfirma von der Druckerei an, die den Druck zu verantworten hatte. Es kamen Daten im Farbraum „US Web Coated“ mit einer Farbdeckung von 350% von der Druckerei zurück. Zur Fehlersuche liess der Kunde dann einen Proof von seinen Daten bei uns erstellen, hatte aber beim Schreiben der Proof-PDF wie gewohnt die Einstellungen „In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten)“ gewählt; wir erhielten also vollständig in CMYK aufgebaute Daten, von denen wir einen Proof nach ISOCoatedV2 300% fertigten, der den Erwartungen unseres Kunden vollkommen entsprach. Es scheint also, als hätte der Designer die Daten korrekt erstellt und die Druckerei falsch gedruckt.

Bei näherer Betrachtung des Sachverhalts zeigte unsere Fehleranalyse hier zwei gravierende Schwachstellen auf:

  • Zum einen die offensichtlich falsche Profilkonvertierung der Druckerei mit InDesign CS2 nach „US Web Coated“, einem vollkommen veralteten und in Europa nie eingesetzten Profil, das eben mit frühen Creative Suite Versionen ausgeliefert wurde und wohl mangels Kompetenz aut Seiten der Druckerei nie angepasst wurde.
  • Zum anderen aber waren in der offenen InDesign Datei unseres Kunden, die er an das Produktionsunternehmen gesendet hatte RGB Bilder ohne Profil enthalten (also DeviceRGB), die nicht sicher interpretiert werden können.

Eine Reklamation des Designers bei der Druckerei wird in diesem Falle natürlich schwierig, da zum einen nicht profilierte RGB Daten an die Produktionsfirma gesendet wurden, und zum anderen keine vom Datenersteller erzeugte Druck-PDF im korrekten Ausgabefarbraum ISOCoatedV2 300% mitgeliefert wurde. Weiterlesen