„Digital First“ heißt oft: „Farbprobleme Second!“

PANTONE oder sRGB zu CMYK Optimierung

Immer öfter erreichen uns in letzter Zeit Farbmanagement-Consulting-Anfragen, bei denen „Digital First“-Designs an ihre Grenzen geraten: Nämlich immer dann, wenn nach einigen Monaten oder Jahren der erste Messeauftritt, der erste Jahresbericht oder der erste Katalog im klassischen Onlinedruck ansteht. Und genau in diesem Moment fällt allen Beteiligten auf, daß sie gar nicht wissen, wie sich ihre „Digital First“-Farbstrategie im Druck darstellen soll. Doch zeigen wir das Problem einmal von vorne:

Digital First = Erste Priorität für digitale Online-Medien. Aber was, wenn der Druck kommt?

Auch bei großen Weltkonzernen bis kleinen Unternehmen gilt heute bei Designs oder Redesigns oft: Wir entwickeln alles zuerst für Digital. Agenturen entwerfen daher für das neue Corporate Design RGB-Farbwelten, oft mit knackigen, gesättigten Bildschirmfarben und kräftigen Pastelltönen. Und wenn für verschiedene Produkte oder Kommunikationslinien Farben verwendet werden, dann entsteht eine komplette Unternehmensfarbwelt mit vielen Corporate-Design-Farben in RGB, werden präsentiert und abgenommen, das Online-Präsentationsportfolio wird auf den Weg gebracht und die Firma digital in neuem Corporate-Design-Licht präsentiert.

Das ganze funktioniert ja erst einmal gut, und jeder schaut das an seinem Monitor an und ist zufrieden. Aber dann nach einem Jahr steht die erste Messe, der erste gedruckte Jahresbericht ins Haus. Alles klar denken Agentur und Kunde, wir nehmen mal unsere „Digital-First“-Farben zur Hand und drucken die im Offset in unseren Jahresbericht und im Digitaldruck auf unsere Messewand und auf Plakate. Doch spätestens, wenn der erste Designentwurf aus dem Laserdrucker vorliegt und die Druckerei die ersten Seiten des Kataloges angedruckt hat, ist farbliches Katerfrühstück angesagt.

  • „Ach Mist, das sieht ja ganz anders aus als auf online an meinem Monitor.“
  • „Das Blau ist jetzt irgendwie zu lila, oder? Oder ist das Lila jetzt blau?
  • „In der Präsentation auf dem Großbildfernseher sah das irgendwie anders und besser aus, oder?“
  • „Das knackige Ultramarin ist auf dem Naturpapier ziemlich verwaschen und blass…“
  • „Idee: Wir drucken mit PANTONE Farben, dann wird es bunter. Aber: Mit welchen denn?
  • „Bei Heiner hat der PANTONE Fächer super zum Bildschirm gepasst, aber bei Ingrid gar nicht.“
  • Und wie, drei PANTONE-Farben und CMYK im Druck kostet viel mehr?“

Spätestens jetzt wird allen Beteiligten klar, daß es jetzt schwierig wird und ein gutes Stück Arbeit vor ihnen liegt. Anhand eines konkreten Beispiels aus der vergangenen Zeit nehmen wir einmal an: Für über 10 sRGB-Farbtöne müssen schnell Entsprechungen für Sonderfarben und CMYK für Bilderdruck und Naturpapier gefunden werden. Hier tauchen wichtige Fragestellungen auf:

  • Wer hat das Farbdesign denn aufgrund welcher Ansicht vor einem Jahr entschieden?
  • Haben die die Farben am Monitor gesehen? Am Beamer? Am iPad? Am Großbild-TV? Waren die Dinger kalibriert?
  • Soll mit PANTONE oder mit CMYK oder beidem gedruckt werden? Coated? Uncoated?
  • „Die Druckerei war so freundlich und hat uns für alle Farbtöne eine PANTONE Farbe ausgesucht.“
  • Eine PANTONE Farbe? Für Coated und Uncoated? Von was sind die denn ausgegangen? Und wie haben sie die am besten passende PANTONE Farbe denn bestimmt? Durch Auge? Messung? Berechnung?

Proof.de macht „Digital First“-Farbwelten druckbar.

Wir konnten schon vielen Kunden bei der Entscheidungsfindung und der Umsetzung von „Digital First“-sRGB Online-Farbwelten in druckbare Farben unterstützen. Das heißt nicht, daß wir für alle Online-Farben optimale Umsetzungen in CMYK oder PANTONE Sonderfarben finden konnten. Aber das heißt, daß wir für alle Farben gute Umsetzungswerte bestimmen konnten, und bei starken Abweichungen erklären konnten, warum diese aufgetreten sind, und anhand welcher Kriterien wir uns für die beste der schlechten Umsetzungen entschieden haben. Wie weit war die Original-Farbe „Out of Gamut“? Richten wir uns besser nach der größtmöglichen Buntheit, oder nach der bestmöglichen Helligkeitsentsprechung, die dann vielleicht eben weniger bunt ist? Können wir für Bilderdruck und Naturpapier die gleiche PANTONE Sonderfarbe verwenden, oder verwenden wir unterschiedliche Farben für Coated und Uncoated?

Wir setzen bei solchen Farbberatungs-Aufträgen nicht auf Hokuspokus, sondern auf Messung, Bestimmung und Berechnung von Farbabständen.

Oftmals wird es einfacher, über Farben zu sprechen, wenn man über Messungen spricht, und nicht über Gefühle. Mit einer Farbmatrix lässt es sich oftmals zeigen, wie ein mehr oder weniger an Cyan und Magenta bei einem Farbmix aussehen würde. Mit einem Muster oder einem Fächer als Referenz lassen sich so Farben einfacher abmustern und besser nachvollziehen, wo die Limitationen einer CMYK Umsetzung und eines Farbraumes liegen.

PANTONE zu CMYK Optimierung von Proof.de: Farbmatrix zur Abmusterung von bereits existierenden Drucken und Farbvorlagen wie PANTONE Fächern oder lackierten Referenzen.

Am Ende bestimmen wir dann mit dem Kunden für seinen Anwendungszweck gemeinsam die beste Farbumsetzung: Wird im Layout auf ein buntes sRGB Farbfeld in weißer Schrift geschrieben, dann ist es vermutlich hilfreicher, auf einen gesättigteren, und dafür etwas dunkleren Farbwert zu setzen, der den Kontrast und die Lesbarkeit der weißen Schrift zum bunten Hintergrund erhöht. Wird dagegen in Schwarz auf die Fläche geschrieben, dann ist es oft hilfreich, die Helligkeit nahe am sRGB oder PANTONE Original zu halten, und dafür auf ein „Mehr“ an Buntheit zu verzichten. Definieren wir unterschiedliche PANTONE Farben für Coated und Uncoated, oder verwenden wir aus Gründen der Einheitlichkeit und einfachen Kommunikation nur eine Farbe? Und verwenden wir aus denselben Überlegungen die gleichen CMYK Werte für Bilderdruck und Naturpapier, oder unterschiedliche?

Sie benötigen eine sRGB in CMYK Umsetzung? Sprechen Sie uns an.

Wenn Sie Bedarf an einer Umsetzung von RGB-Farben aus „Digital First“-Coproprate Designs nach CMYK haben, dann sprechen Sie uns jederzeit gerne an. Wir beraten und helfen Ihnen transparent und kompetent und unterstützen Sie darin, um die bestmögliche Lösung für Sie und mit Ihnen zu erzielen.

Proof GmbH 2021 erneut Fogra zertifiziert mit Fogra „Spot cert“

Titel Prüfbericht Fogra Zertifikat Proof GmbH 2021 Fogra Contract Proof Creation 34558

Fogra Zertifikat Proof GmbH 2021 Fogra Contract Proof Creation 34558

Auch in diesem Jahr haben wir wieder Proofs für die Fogra-Zertifizierung eingereicht. Wir weisen damit nach, dass wir nicht nur durch interne Qualitätskontrollen und Checks hervorragende Proofqualität liefern, sondern die Qualität unserer Proofs auch von externer Stelle bestätigt wird. Wir haben daher im siebten Jahr in Folge Prüfdrucke zertifizieren lassen.

Bereits seit 2019 haben wir uns mit als die ersten auch für die Darstellung von Sonderfarben („Spot-cert“) zertifizieren lassen und auch 2020 haben wir die Spot-cert zusätzlich durchlaufen. Und insgesamt wurden wir bereits zum neunten Mal in Folge durch die Fogra erfolgreich zertifiziert. Da fragen einen schon manchmal die Kunden:

„Ihr lasst Euch jedes Jahr Fogra zertifizieren. Wird das nicht irgendwann überflüssig? Ihr wisst doch, daß Ihr es könnt …“

Ja, das stimmt manchmal schon. Jede Zertifizierung bedeutet Aufwand und Kosten, die Drucke müssen erstellt, Bögen ausgefüllt, alles nach München gesendet und Rechnungen überwiesen werden. Und das nur, damit wir quasi die selbe hohe Qualität wie in den letzten Jahren bestätigt bekommen. Aber das stimmt eben auch wieder nicht.

Proofen heißt nur vordergründig „Dienst nach Vorschrift wie immer“. Im echten Leben ist bei uns kein Jahr wie das andere. Proofsoftware beispielsweise wird eben nicht im Massenmarkt verkauft, daher birgt jedes Update Schwierigkeiten: Wichtige Funktionen versagen ihren Dienst, Protokolle werden falsch ausgegeben, Optimierungen optimieren nicht, sondern verschlechtern die Ergebnisse…: Was wir nicht schon alles erleben mussten! Gerade hier ist es wichtig, mit einer Zertifizierung durch die Fogra Sicherheit zu haben, daß auch mit der neuesten Software-Revision noch alle relevanten Prozesse sauber laufen.

Das gleiche gilt auch für die Hardware, die in Sachen Zickigkeit der Software Konkurrenz machen kann: Mal haben wir einen Generationenwechsel der Proofdrucker, der immer auch einen Wechsel der Farben und Farbpigmente mit sich bringt, mal wird der Treiber oder die Firmware erneuert, mal wurden fehlerhafte Druckköpfe getauscht …: Auch hier verbergen sich viele mögliche Fehlerquellen, die uns auf Trab halten. Und auch hier bringen uns die Zertifizierungen Sicherheit für die tägliche Produktion – unser Alltagsgeschäft. Und auch das ist bei proof.de oft nicht alltäglich:

Nachweisbar präzise …

Unser sogenanntes „Alltagsgeschäft“ ist oft von Sonderfällen, Ausnahmen und speziellen Anforderungen geprägt. Zugegeben: Wir arbeiten gerne Fogra39-Proofs in ISOCoatedV2 ab, bei denen alle Daten in CMYK geliefert werden. So etwas läuft bei uns einfach richtig rund. Aber neben diesen „Standards“ bearbeiten wir für unsere Kunden ja noch wesentlich mehr: Wir produzieren hochpräzise Farbmuster, proofen individuelle Proofprofile für den Metalldekordruck, verarbeiten dicke, hochglänzende Papiere für Proofs und extrem dünne, matte Papiere für Kunstprojekte, bringen PANTONE-Farben auf Roll-Ups, Fineart-Drucke in AdobeRGB auf Baumwoll-Leinwand, ECI-RGB-V2 auf Hahnemühle Papiere, drucken XYZ Farbtargets für Multispektralkameras und …:

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PANTONE „Find a Color“ ohne Anmeldung nicht mehr verfügbar

Neue Startseite von PANTONE Find a Colour: Jetzt nur noch mit PANTONE Connect: Ohne Anmeldung kann man nicht einmal mehr die RGB und CMYK Werte von PANTONE Farben auf der PANTONE Website aufrufen.

Das ging ja schnell: Nur wenige Tage nach Adobes Ankündigung, die PANTONE Farben aus ihren neuesten Revisionen der Adobe Produktreihe zu entfernen, hat PANTONE reagiert und das beliebte Tool „PANTONE Find a Color“ aus dem Internet entfernt. Stattdessen findet sich jetzt dort der Login zu PANTONE Connect, einem Tool, das die bisherige Funktionalität teils gratis, und teils gegen einen Abonnementpreis mit Erweiterungen zur Verfügung stellt.

Neue Startseite von PANTONE Find a Color: Jetzt nur noch mit PANTONE Connect: Ohne Anmeldung kann man nicht einmal mehr die RGB und CMYK Werte von PANTONE Farben auf der PANTONE Website aufrufen.

Wer die gewohnte Funktionalität wieder sucht, muss sich wenigstens registrieren, viele Zusatzfeatures sind aber nur gegen einen saftigen Aufpreis erhältlich. Der Rabatt im ersten Jahr klingt ja noch halbwegs preiswert, aber bei der Zahlung des vollen Preises gibt es die PANTONE Farben nur noch gegen 6,99 €/ Monat bzw. fast 84 Euro pro Jahr. Das ist ein stolzer Preis dafür, daß PANTONE ja ein ureigenes Interesse daran haben sollte, daß ihre Farben im Internet auch von Menschen genutzt werden sollten, die keinen PANTONE Fächer in den Händen halten.

Preistabelle von PANTONE Connect: Wer alle Funktionen braucht, muss tief in die Tasche greifen.

PANTONE Color Manager eingestellt

Der beliebte PANTONE Color Manager wurde ebenfalls eingestellt. Diese Software war ja für jeden verfügbar, der einen PANTONE Fächer gekauft hatte. Auf dessen Rückseite war ein individueller Code aufgedruckt, mit dem man den PANTONE Manager herunterladen und zum Laufen bringen konnte. Einmal installiert, konnte man hier auf alle aktuellen Fächer, Farben und wichtigsten Farbdefinitionen in RGB und CMYK zurückgreifen und alle PANTONE Farben als LAB, CMYK und mehr als ASE und ACO für Photoshop, Illustrator und InDesign exportieren. Wenn Sie nun die Website des Color Manager aufrufen heißt es dort: Produkt eingestellt.

Aber vielleicht ist ja genau auch das der neue Ansatz von PANTONE: Wir sind so groß, wir können uns alles leisten. Eben wie bei Adobe: Ohne Abo geht einfach gar nichts mehr. Aber während Adobe wirklich im grafischen Sektor Maßstäbe gesetzt hat, ist PANTONE in den letzten Jahren durch seine oft kurzfristigen Aktionen nicht unbedingt als der unumsstößliche „Biggest Global Player in Sachen Farbe“ aufgefallen.

Mal sehen, wie sich die nächsten Monate darstellen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß PANTONE doch zurückrudern muss. Wenn ein lizenzfreies Farbsystem wie das freieFarbe CIELAB HLC Farbsystem einmal Fuß fassen sollte, dann brechen für die lizenzgetriebenen Systeme schwere Zeiten an. Wenn sich mehr Unternehmen solchen duelloffenen, transparenten und dennoch präzisen und vorhersagbaren Lösungen öffnen, dann ist PANTONE schnell auf einem schwierigen Gleis. Denn in Sachen Farbe fällt es sicher schwer, einmal verlorene Marktanteile wieder zurückzugewinnen. Was ebenfalls auffällt:

PANTONE Connect sehr schlecht bewertet

Wenn man bei den Erweiterungen von Adobe nach PANTONE Connect sucht, dann treibt einem die Lektüre der Bewertungen die Tränen in die Augen. Bei dem Tool Ekomi, das wir von der Proof GmbH für die Bewertungserfassung nutzen, gibt es die beste Bewertungsnote nur bis 4,8 von 5 Sternen. Und unterhalb von 4 von 5 Sternen wird alles als Desaster gewertet. Und PANTONE Connect: 1,9 von 5 Sternen. Das bedeutet umgangssprachlich: Absolut miserabel.

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Adobe Software ohne PANTONE Farben

CIELAB HLC Colour Atlas XL Farbkreis

Die Ankündigung war so nicht erwartet worden: Ab März 2022 werden die neuen Adobe Software Produkte keine mitgelieferten PANTONE Farbbibliotheken mehr enthalten. Adobe erklärte: „Im März 2022 werden die Pantone-Farbbibliotheken, die in Adobe Photoshop, Illustrator, InDesign, Adobe Color und Adobe Capture vorinstalliert sind, aus zukünftigen Software-Updates entfernt.“

https://helpx.adobe.com/creative-cloud/adobe-color.html

Dass Adobe und PANTONE sich in den letzten Jahren zunehmend entfremdet haben, war schon länger zu spüren.

Die Einbindung aktueller PANTONE Bibliotheken wurde schleppend oder in letzter Zeit schon nicht mehr automatisch vollzogen, wer aktuelle Bibliotheken haben wollte, musste diese über den PANTONE Color Manager exportieren und in Adobe Software importieren … ein mühseliges und fehlerbehaftetes System. Vermutlich werden es aber die Lizenzkosten gewesen sein, die Adobe zu dem finalen Schritt bewogen haben. Der mit großem Abstand führende Softwarehersteller war es vermutlich einfach leid, sich von PANTONE lizenzrechtlich gegängelt zu sehen und ging den Schritt konsequent zu Ende: Keine PANTONE Paletten mehr für Adobe Produkte.

Ob es die Anwender kümmern wird? Wer Designs in PANTONE Farben im Computer hat, hat die Farben nach wie vor alle in seiner Software vorhanden, jedes in InDesign platzierte AI oder EPS aus Illustrator hat die dort angelegten PANTONE Sonderfarben direkt wieder in InDesign importiert vorhanden. Und eine weitere Farbe ist auch händisch schnell neu angelegt – nun gut, vielleicht nicht mit den aktuellsten LAB-Werten von PANTONE, aber eine CMYK Entsprechung aus dem Bauch heraus tut es ja auch, um die Farbe zumindest halbwegs am Bildschirm sehen zu können. Ich denke also nicht, daß bei uns die Telefonleitungen heißlaufen werden, da unsere Kunden ihre PANTONE Farben nicht mehr finden können.

Aber nichts desto trotz: Es ist ein Paradigmenwechsel, den Adobe hier vollführt:

PANTONE hat sich eben doch über die Jahre hinweg nicht so verbessern können, wie es sich die Branche erhofft hatte. Holger Everding von freieFarbe hat das in seinem Blogeintrag passend zusammengefasst. Er schreibt:

„Die mangelnde Qualität des Systems dürfte den meisten Lesern dieser Zeilen bekannt sein:

  • unübersichtliche Vielfalt an Farbfächern und darin enthaltener Farbtöne
  • hiermit verbundene lückenhafte Softwareintegration
  • mangelnde Genauigkeit und hohe Metamerie der Farbfächer und Farbtöne, bedingt durch diverse Hersteller mit verschiedenen Papieren und Pigmenten
  • sehr restriktive Lizenzpolitik, keine frei zugängliche Quelle für Farbwerte“

Aber schadet das Zerwürfnis nun eher PANTONE oder eher Adobe?

Ich bin da gespalten. Vermutlich werden sich beide Partner zügig berappeln: PANTONE wird sicher den nachvollziehbaren Weg gehen, die lizenzrechtlich restriktive Politik der letzten Jahre verändern und abzumildern: Sie müssen mehr Standard-Features kostenlos für alle Anwender anbieten. Insbesondere kleine Unternehmen und Designer wollen und können keine monatlichen Abokosten für die nicht abgespeckte Version von Adobe Connect bezahlen. Schließlich ist Pantone nur ein Leitfaden, es gibt viele andere Möglichkeiten, Farben zu bestimmen. Und Adobe? Adobe wird sicher die Gelegenheit nutzen, die Fühler nach praxisnahen Alternativen von PANTONE auszustrecken und diese freiwillig in Adobe zu implementieren, um sich hier auch vom Lizenzdruck von PANTONE freizuschwimmen. Denn Konkurrenz belebt ja bekanntermaßen das Geschäft. Und wenn erst einmal freie Farbsysteme wie das freieFarbe CIELAB HLC System in Adobe integriert würde, dann würde PANTONE sicher schnell verstehen, daß sie eben kein „Monopol“ auf Sonderfarben hätten, im Gegenteil:

Wenn Adobe frei verfügbare, präzise und transparente Farbsysteme in ihre Softwares integrieren würden, müsste PANTONE endlich einmal die überfälligen Schritte gehen, sich besser und konsequenter aufzustellen, um jemals wieder den Weg zurück in Adobe Software zu finden. Passiert das nicht, zählt PANTONE im Zweifel schnell zu den Dinosaurier-Farbsystemen, die einen Einschlag nicht überlebt haben. Denn bessere, offenere und transparentere Systeme stehen ja nicht nur in den Startlöchern: Es gibt sie bereits heute.

PANTONE führt Metallics und Premium Metallics Fächer zusammen

Pantone Farbfächer Metallics Solid Coated. Das Bild stammt von PANTONE.com

Pantone Metallics Solid Coated Fächer
Bild: PANTONE.com

PANTONE hat seine beiden Metallics Fächer „PANTONE Metallics Coated“ und „PANTONE Premium Metallics Coated“ zu einem Fächer zusammengefasst und ergänzt. Zum einen kommt eine neue metallischen Basisfarbe, die „PANTONE Rose Gold 10412 C“ dazu, die das bisherige „Premium“ Basis-Silber „PANTONE Silver 10077 C“ ergänzt und um 54 neue Metallics Farbtöne ergänzt. Zum anderen werden die beiden bisherigen Fächer jetzt nach Metallics Basisfarben getrennt, der Fächer in zwei Bereiche aufgeteilt: In einen Metallics Bereich für „Verpackungen“ und in einen für die klassische „Werbegrafik“.

Die 354 hochglänzenden, haltbaren metallische Verpackungsfarben beruhen auf den zwei Premium Metallics Basisfarben PANTONE Silver 10077 C und PANTONE Rose Gold 10412 C und bilden den vorderen Teil des Fächers. Fächerseiten mit den 54 neuen Farben sind jetzt mit einem schwarzen Quadrat an der oberen Paginierung markiert, um die neuen Farben schneller erkennen zu können, eine gute Idee, wie ich finde. Die 301 metallischen Spotfarben für Werbegrafik basieren auf den sieben klassischen, „alten“ PANTONE Gold- und Silbertönen mit PANTONE 871 C bis PANTONE 877 C und bilden den hinteren Teil des Fächers.

Werbegrafik PANTONE Metallics (bislang als „Metallics“ bezeichnet)

Metallische Farben für Nicht-Verpackungsprojekte Marketing- und Verkaufsmaterialien, Verlagswesen und Literatur. Die Farben basieren auf den sieben klassischen PANTONE Gold- und Silbertönen 871 bis 877 C.

Verpackungsdruck PANTONE Metallics (bislang als „Premium Metallics“ bezeichnet)

Verpackungsmetallicfarben für den Verpackungsdruch. Diese ehemals „Premium Metallics“ Farben werden mit den Grundfarben Pantone Silber 10077 und Pantone Roségold 10412 erstellt. Diese speziellen Druckfarben sind mit Pigmenten hergestellt, die sich besser mit wasserbasierten und UV-Lacken verarbeiten lassen. Durch den Lack werden die Farben versiegelt, dies schützt die Farben und bietet damit den Schutz, der im Verpackungsbereich oftmals erforderlich ist. Laut PANTONE bieten die neuen Farben:

  • Bessere Druckergebnisse
  • Größere Brillanz
  • Höherer Glanz
  • Mehr Haltbarkeit
  • Langfristig weniger Leafing und Anlaufen der Farben

Die zur Herstellung dieser Farben verwendeten Druckfarben (wenn ich es recht in Erinnerung habe von Sun Chemical) sind laut PANTONE etwas teurer, aber sind eben auch für eine breite Palette von Dispersions- und UV-Lacken geeignet.

PANTONE und EFI? Fehlanzeige.

Nachdem wir in den letzten Tagen die neuen PANTONE Farben über ein schwieriges Update von Fiery XF in unser Proofsystem implementieren konnten fiel uns auf, dass die neuen Metallics Farben nach wie vor fehlten.

Aktuell werden die PANTONE Metallics Farben für den Verpackungsdruck noch nicht von Fiery XF unterstützt, eine Unterstützung ist derzeit auch nicht geplant, so die Auskunft des Fiery Supports. Für uns eine unverständliche Entscheidung. Zugegeben, metallische Farben sind im Proof ohnehin nicht darstellbar, da ja nur die Farbe, aber nicht der metallische Glanz wiedergegeben werden kann. Für uns als Dienstleister bedeutet diese Entscheidung von EFI aber, daß wir – wenn Kunden Proofs mit Premium Metallics Farben bestellen – diese manuell mit LAB Werten im Job anlegen müssen, da unsere Proofsoftware nicht alle aktuellen PANTONE Farben erkennen, sondern als unbekannte Sonderfarbe markieren und den Proof verweigern wird.

Nachdem die aktuellen PANTONE V4 Farbpaletten ja nur mit erheblichen Aufwand durch die Anwender in die Adobe Produktpaletten integriert werden können ist mir nicht ganz klar, ob das Fehlen der Farben in Fiery auf eine profitgetrieben-ignorante PANTONE Lizenzpolitik oder auf eine geizig-ignorante EFI Produktpolitik zurückzuführen ist. Fakt ist aber:

Wir von proof.de werden den Service bieten und auch diese Farben für den Proof anbieten. Das sind wir unseren Kunden schuldig.

PANTONE und HKS Farbabweichungen für den Proof aktualisiert

PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern
PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern
PANTONE und HKS Farbabweichungen im Proof. Alle PANTONE Farbsysteme und HKS und HKS 3000+ für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller und PSOCoatedV3 mit optischen Aufhellern haben wir in den vergangenen Monaten aktualisiert. https://shop.proof.de/info/Pantone-und-HKS-Proof.html

Aktuelle Proofsysteme können Sonderfarben wie HKS oder Pantone sehr gut wiedergeben. Mit der Fiery XF 6.5.2 Proofsoftware und dem Epson SureColor-P9000V Spectro Proofdrucker haben wir ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E00 die verschiedenen PANTONE- und HKS-Farben geprooft werden können. Auf shop.proof.de stehen die Tabellen nun nach Fächern geordnet für alle wichtigen PANTONE und HKS Farbsysteme zur Verfügung.

Unterschieden wird dabei zwischen den Proofpapieren, die wir verwenden, da die Oberflächenbeschaffenheit und das Papierweiß auch Einfluss auf die Darstellbarkeit der Farben haben. Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis möglich. Es zeigt sich aber, dass fast alle Sonderfarben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden können. Je kleiner der ∆E00-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der Sonderfarb-Referenz zur geprooften Farbe. Höhere ∆E Werte zeigen, welche Farben im Proof schlechter wiedergegeben werden können.
Als grober Anhaltspunkt gilt: Ab ∆E00 > 1 ist ein Farbunterschied mit dem menschlichen Auge sichtbar, darunter kann er nur gemessen, aber nicht gesehen werden.

PANTONE Solid Coated Farbabweichungen im Proof für ISOCoatedV2 ohne optische Aufheller

 

Neue Proofsoftware Fiery XF 6.4 im Einsatz

EFI FIERY XF6.4

In den letzten Tagen haben wir im Zuge der Umstellung auf die neuen Proofkriterien für den aktualisierten ISO Standard ISO/DIS 12647-7:2016 auch unsere Proofsoftware aktualisiert.

EFI FIERY XF6.4Damit proofen wir jetzt mit der neusten FIERY XF Version 6.4 aus dem Hause EFI. Für unsere Kunden ist das Update außer auf dem Medienkeil  vermutlich kum sichtbar.

Im Detail hat sich als wichtigste Basisfunktionen verändert: Im Hintergrund werkelt mit dem Update auch wieder eine aktualiserte Version der Adobe PDF Print Engine, die 4.3., die jetzt bis 127 Sonderfarben zusammen verarbeiten kann. Zugegeben: Das klingt ziemlich akademisch, aber insbesondere für Sonderfarb-Tests für Swatchbooks oder Zusammenstellungen für Forschungsinstitute, Universitäten und Medienhochschulen sind wir schon öfter über die 27-Sonderfarben-Einschränkungen in ADOBE-Daten gestolpert …

https://forums.adobe.com/thread/1339905

Zugegeben: Im klassischen Druck werden sicher kaum mehr als einige wenige Sonderfarben gedruckt werden. Wenn es aber um die Analyse von druckbaren Farbräumen im Vergleich zu PANTONE Fächern geht, oder im Large-Format-Druck Farben über ein RIP mit einem Drucker mit höchstem Farbgamut wie unser EPSON Surecolor P-9000V wiedergegeben werden: Die Beschränkung nervt häufiger, als man das gemeinhin denkt. Von daher sind wir schon mal über die neue 127 Sonderfarb-Freiheit dankbar. Wobei man als ADOBE-Anwender eben schon gleich nicht mehr als 27 Farben speichern bzw. exportieren kann … Und der Rat des Adobe Community Professionals, „Select all > Choose Edit > Edit Colors > Convert to CMYK > Save“ ist ja gut gemeint, aber hilft eben bei manchen Anforderungen nicht weiter.

Proof.de Farbverbindliches Roll-up 1 auch mit PANTONE und HKS FarbenWir produzieren ja seit neuestem auch Roll-Ups mit allen unseren verfügbaren PANTONE und HKS-Farben. Wir hätten kein Problem da mehrere Tausend PANTONE-Farbtöne aus verschiedensten Fächern auf ein Roll-Up zu drucken. Aber ADOBE hat. Von daher: Wir drucken gerne PANTONE Farben auf Roll-Ups, aber bitte: Jetzt gehen 127 statt bisher 27, aber keine Farbe mehr… 🙂

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Proof.de: Ab sofort Proofs nach den aktuellsten Toleranzkriterien der ISO 12647-7:2016

proof.de: Spotcolor mediawedge / Sonderfarben Medienkeil mit Auswertung nach ISO/DIS 12647-7:2016

Die Proofnorm ISO 12647-7 wurde im November 2016 überarbeitet und die Testkriterien für die FograCert-Proofherstellung angepasst. Wir haben diese veränderten Kriterien jetzt in unser Proofsystem übernommen und arbeiten ab sofort nach den strengeren Toleranzen der neuesten ISO 12647-7:2016. Insbesondere in Sachen Farbgenauigkeit, Papierweiß und höhere Anforderungen an Proofpapiere werden die Verbesserungen der neuen Norm deutlich.

Warum sich für unsere Proof Kunden kaum etwas ändert

Die gute Nachricht ist: Sie werden nicht merken, dass unsere Proofs jetzt präzise nach neuester Norm hergestellt werden. Warum? Ganz einfach: Weil unsere Ansprüche an unser Proofsystem, an unsere FIERY Proofsoftware, unsere EFI Proofpapiere und die X-Rite Messtechniken bereits so hoch sind, dass alle Komponenten unserer Proofs – und natürlich auch unsere Proofs selbst – den neuen Kriterien der revidierten Norm von November 2016 bereits seit Jahren genügen.

Die wichtigsten Neuerungen der neuen Proof Norm in Kürze

1. Farbverbindlichkeit

Mit der neuen Norm wird die klassische Formel für den Farbabstand Delta-E von der althergebrachten Definition aus dem Jahr 1976 (CIELAB 1976) auf die aktualisierte Version aus dem Jahr 2000 (CIEDE2000) gebracht. Da sich die Werte nicht direkt umrechnen lassen, werden damit auch neue Toleranzen für das Prüfprotokoll eingeführt, die ab sofort gelten. Diese neuen Toleranzen und neue Kriterien sind auch der einzige Unterschied, den Sie bei genauer Betrachtung auf unserem Proof erkennen werden.

proof.de Medienkeil Mediawedge ISO 12647-7 vs. ISO/DIS 12647-7:2016

Warum diese Umstellung: Die Fogra zeigte anhand der Messungen der von 116 Contract Proof-Zertifizierungen aus 2016 sowohl nach den alten als auch den neuen Toleranzen, dass mit der alten ΔEab-Formel ein systematischer Fehler in der Bewertung von satten Farben zugrunde liegt. Diese Farben haben bisher einen im Verhältnis zu großen ΔE- Wert aufgewiesen, der nicht mit der visuellen Beurteilung übereinstimmte. Die neuen Delta-E Werte sind dagegen deutlich „gleichabständiger“, also mit der menschlichen Beurteilung des Farbabstandes deutlich näher, was die Fogra ebenfalls in Tests nachgewiesen hat.

Die Abweichungen bei Grauachse und Buntton werden jetzt ebenfalls genauer bestimmt,  die Auswertung des Bunttonabstands ΔH durch die Metrik ΔCh ersetzt. Auch das können Sie auf den Prüfprotokoll sehen. Die Fogra schreibt: „Da ΔH hauptsächlich vom Bunttonwinkel abhängt, lieferte die Auswertung von neutralgrauen oder bunttontechnisch ähnlichen Farben mit teilweise sehr großen Helligkeits- und Sättigungsunterschieden keine aussagekräftigen Ergebnisse. Das Maß ΔCh beschreibt nun den tatsächlichen Abstand eines Farbpaars in der CIEa*b*-Ebene und eignet sich damit nicht mehr nur für die Bewertung des Buntheitsunterschieds von sehr satten Farben.“

2. Beständigkeit der Proofpapiere

Die Alterungstests für Proofpapiere wurden mit der Einführung der neuen Norm eindeutiger geregelt. So durchlaufen alle zertifizierten Proofpapiere folgende Tests:

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Farbabweichungen von PANTONE EXTENDED GAMUT Coated im Proof in Delta-E (∆E)

Vergleich zwischen PANTONE U-Farben im Fächer und der Simulation im Farbproof

Aktuelle Proofsysteme können Sonderfarben wie HKS oder Pantone sehr gut wiedergeben. Mit der Fiery XF 6.3 Proofsoftware und dem Epson SC-P9000V Proofdrucker haben wir ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E die PANTONE Extended Gamut Coated Farben geprooft werden können.

Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis möglich. Es zeigt sich aber, daß fast alle PANTONE Farben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden kann.

Je kleiner der ∆E-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der PANTONE Referenz zur geprooften PANTONE Farbe. Höhere ∆E Werte zeigen, welche PANTONE-Farben im Proof schlechter wiedergegeben werden können.

PANTONE
EXTENDED GAMUT Coated

Delta-E Farbabweichung
Proof

PANTONE
EXTENDED GAMUT Coated

Delta E
Farbabweichung
Proof
PANTONE 100 XGC 0.24 ∆E PANTONE 355 XGC 0.84 ∆E
PANTONE 101 XGC 0.24 ∆E PANTONE 356 XGC 0.00 ∆E
PANTONE 102 XGC 0.49 ∆E PANTONE 357 XGC 0.64 ∆E
PANTONE 103 XGC 0.64 ∆E PANTONE 358 XGC 0.27 ∆E
PANTONE 104 XGC 0.93 ∆E PANTONE 359 XGC 0.27 ∆E
PANTONE 105 XGC 0.77 ∆E PANTONE 360 XGC 0.59 ∆E
PANTONE 106 XGC 0.24 ∆E PANTONE 361 XGC 0.65 ∆E
PANTONE 107 XGC 0.50 ∆E PANTONE 362 XGC 0.35 ∆E
PANTONE 108 XGC 0.25 ∆E PANTONE 363 XGC 0.38 ∆E
PANTONE 109 XGC 0.26 ∆E PANTONE 364 XGC 0.88 ∆E
PANTONE 110 XGC 0.57 ∆E PANTONE 365 XGC 0.26 ∆E
PANTONE 111 XGC 0.98 ∆E PANTONE 366 XGC 0.27 ∆E
PANTONE 112 XGC 0.36 ∆E PANTONE 367 XGC 0.55 ∆E
PANTONE 113 XGC 0.25 ∆E PANTONE 368 XGC 0.61 ∆E
PANTONE 114 XGC 0.50 ∆E PANTONE 369 XGC 1.04 ∆E
PANTONE 115 XGC 0.50 ∆E PANTONE 370 XGC 0.00 ∆E

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PANTONE erweitert um 112 neue Farbtöne in der Plus Serie

PANTONE Formula Guide Supplement

PANTONE hat es schon wieder getan: Nach den Veränderungen der Jahre 2010 bis 2014 erweitert PANTONE jetzt seine Solid Coated und Solid Uncoated Palette um 112 neue Farben. Für Anwender der aktuellen Solid Plus Serie bietet PANTONE für 30 Euro einen Fächer mit den neuen Farben in Coated und Uncoated als Erweiterung an. Und natürlich bietet PANTONE auch aktualisierte Solid Coated und Solid Uncoated und Bridget Fächer … und natürlich alle dazugehörigen Bibliotheken ebenfalls in einer aktualisierten Version.

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Der Grund für die 112 neuen Farben ist nicht ganz klar. PANTONE schreibt wässrig, „112 von der Industrie gewünschte und inspirierende Sonderfarben als Ergänzung zu unserer bisherigen Kollektion“ und „Die 112 neuen Sonderfarben sind marktrelevant, wobei der Schwerpunkt auf speziellen, gewünschten Farbbereichen liegt, die den Designern die modernsten und inspirierendsten Farbvarianten für kreative Design-Anwendung, Ausdruck, Kommunikation und Spezifikation bieten.“

Sind wir ehrlich: Positiv formuliert klingt das nicht nach einem überzeugenden farbmetrischen Konzept. So wundert es nicht, daß es auf der amerikanischen Seite einen windelweichen Imagefilm mit Designern gibt, die diese Farben unbedingt hätten haben wollen. Aufgrund mangelnder Relevanz wurde dieser Film vermutlich erst gar nicht auf Deutsch angeboten …

Aber egal: Die neuen Farben sind da, und Designer, Grafiker und Druckereien sind angehalten, sich damit auseinanderzusetzen. Im PANTONE Color Manager sind die Bibliotheken bereits aktualisiert, auch online sind die Farben bei PANTONE verfügbar.

Derzeit haben wir die Farben noch nicht über FIERY im System in LAB verfügbar, können aber aufgrund der veröffentlichten Farbwerte die Farben in sRGB- oder CMYK-Varianten proofen. Einen ersten Auftrag haben wir bereits absolviert – gänzlich irrelevant scheinen die Farbtöne also für die Industrie doch nicht zu sein.

Die 10 besten Farb-Webseiten für Designer zur Inspiration

Adobe Color CC

Designer müssen sich permanent zu neuen Farbkreationen inspirieren lassen können. Oft werden dafür Bilder als Ausgangspunkt für eine neue Farbkomposition gewählt. Oder es gibt eine Leitfarbe, zu der weitere Farben für eine harmonische Farbpalette gefunden werden müssen.

Im Netz gibt es einige Websites, die sich hervorragend für solche Farbrecherchen und Farbinspirationen für Grafiker und Designer eignen. Die besten davon haben wir hier in einer Übersicht zusammengefasst.

1.: Adobe Color CC, früher Adobe Kuler:

Adobe Color CC ist das soziale Farbnetzwerk von Adobe. Designer können hier Farben testen, bewerten und verschiedene Farbschemata und Farbzusammenstellungen entwickeln. Diese können anschließend direkt für die Verwendung in den Adobe Produkten wie der Adobe Creative Suite heruntergeladen werden. https://color.adobe.com

adobe_color_cc

2.: COLOURlovers.com

Auf Colourlovers können User Farbpaletten erstellen, bewerten, sich in Blogs austauschen. Darüber hinaus stehen zahlreiche Artikel zu Farbe, Formen und vielem mehr zur Verfügung. https://www.colourlovers.com

colourlovers

3.: colorcombos.com

Bei Colorcombos können Benutzer mit unterschiedlichen Farben und Farbkombinationen

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Kann man Pantone Farben proofen?

Vergleich zwischen PANTONE U-Farben im Fächer und der Simulation im Farbproof

Pantone Farben können heute sehr gut simuliert werden. Damit Sie bereits vorab sehen können, wie gut Ihre Pantone-Farbe wiedergegeben werden kann, haben wir Tabellen aller Pantone-Druckfarben veröffenticht, in denen die Farbabweichungen der Pantone-Farben bereits vor dem Druck ermittelt werden können.

Farbabweichungen von Pantone-Farben in Delta-E

Farbabweichungen von Pantone-Metallic-Farben in Delta-E

Wir haben nun noch einige Bilder fotografiert, die visuell zeigen, wie gut die Proofs zu den aktuellen Pantone-Fächern passen.

vergleich_PANTONE-C_farben_zum_proof

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PANTONE Color Manager Fehler: „Zugriff auf … ist abgelaufen“

Bei vielen Anwendern des Pantone Color Manager tritt ein wiederkehrender Fehler auf, dass der „Zugriff auf PANTONE Fächer …. abgelaufen“ sei. Der Fehler ist weder durch Updates, Aktivierung und Deaktivierung oder Neuinstallation zu beheben und kann einen wirklich viel Zeit und Nerven kosten. Daher hier eine kurze Anleitung, wie man den Fehler unter Mac und Windows meist schnell beheben kann:

MAC Anwender:

1. Gehen Sie zu Macintosh HD/Benutzer/(benutzername)/ Library* /Application Support/PANTONE/PantoneColorManager
2. Löschen Sie hier den ‚PantoneLIVE‘ Ordner
3. Starten Sie den PANTONE Color Manager neu und führend Sie die ein Update der Fächer durch.
4. Das Problem sollte behoben sein.

Under Mac OS X 10.9 – Mavericks – ist der Library Order versteckt. Sie müssen in den Darstellungsoptionen einstellen, dass auch versteckte Ordner angezeigt werden sollen.

WINDOWS Anwender:

1. Gehen Sie zu C:\Benutzer|(benutzername)\AppData**\Roaming\PANTONE\Pant oneColorManager.
2. Löschen Sie dort den ‚PantoneLIVE‘ Ordner.
3. Starten Sie den PANTONE Color Manager neu und führend Sie die ein Update der Fächer durch.
4. Das Problem sollte behoben sein.

AppData ist ein versteckter Ordner; Sie müssen Ihre Ordneroptionen anpassen, um versteckte Dateien und Ordner anzeigen zu können.

Farbabweichungen von Pantone Metallics und Pantone Premium Metallics Farben im Proof in Delta-E (∆E)

Aktuelle Proofsysteme können Sonderfarben wie HKS oder Pantone sehr gut wiedergeben. Mit der Fiery XF 5.2 Proofsoftware und den Epson 7900/9900 Proofdruckern haben wir ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E die PANTONE Metallics Coated und die PANTONE Premium Metallics Coated Farben getr werden können.

Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von shop.proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis gut möglich. Es zeigt sich aber, daß fast alle PANTONE Farben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden kann.

Je kleiner der ∆E-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der PANTONE Referenz zur geprooften PANTONE Farbe. Höhere ∆E Werte zeigen, welche PANTONE-Farben im Proof schlechter wiedergegeben werden können.

Bitte beachten Sie: Da die Proofgeräte über keine Farben mit Metallpigmenten verfügen, kann der metallische Glanz im Proof nicht wiedergegeben werden. Lediglich durch die Satinoberfläche unseres Proofpapieres wird ein leicht glänzender Effekt produziert, der teilweise dem metallischen Glanz der echten PANTONE Farben nahekommt. Auch wenn die Farbe gut wiedergegeben wird, ist der Metallic-Effekt im Proof nicht vorhanden. Der Proof kann daher stets nur als Anhaltspunkt, nicht aber als verbindliche Simulation des Druckergebnisses verwendet werden.

PANTONE Metallics
Coated
Delta-E Farbabweichung
Proof
PANTONE
Premium Metallics Coated
Delta E
Farbabweichung
Proof
PANTONE 871 C 0,71 ∆E PANTONE 10101 C 1,49 ∆E
PANTONE 872 C 0,72 ∆E PANTONE 10102 C 1,77 ∆E
PANTONE 873 C 1,03 ∆E PANTONE 10103 C 1,00 ∆E
PANTONE 874 C 1,26 ∆E PANTONE 10104 C 1,42 ∆E
PANTONE 875 C 0,97 ∆E PANTONE 10105 C 1,42 ∆E
PANTONE 876 C 0,86 ∆E PANTONE Silver C 1,65 ∆E
PANTONE 877 C 1,37 ∆E PANTONE 10106 C 1,09 ∆E
PANTONE 8001 C 1,52 ∆E PANTONE 10107 C 0,97 ∆E

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PANTONE Premium Metallics oder PANTONE Matching System Metallics?

Pantone 877 und Pantone Silver 10077 C im Vergleich: Bild 2

Derzeit existieren bei PANTONE parallel zwei Metallics Farbfächer:

  • PANTONE Metallics Coated: Beinhaltet die klassischen bereits seit Ende der 1980er Jahre erhältlichen Metallic-Farbtöne.
    • Wichtigste Basisfarben: PANTONE 877, 876, 875 …
    • Typische Farbnamen: PANTONE 8020, 8040, 8060 etc.
  • PANTONE Premium Metallics Coated: Der neue, seit 2012 existierende Metallics Fächer, der neue, feinere Metallics-Farbtöne zeigt.
    • Wichtigste Basisfarbe: PANTONE Silver 10077 C
    • Typische Farbnamen: PANTONE 10142, 10158, 10214 etc.

Der Hauptunterschiede zwischen den beiden Fächern liegen in der Zusammensetzung ihrer jeweiligen Basisfarben: Zum einen ist da das unterschiedliche Pantone Silber: PANTONE 877 bzw. PANTONE Silver 10077 C. Zum anderen wird im PANTONE Metallics Coated das Silber durch weitere Gold Basisfarben ergänzt, während im PANTONE Premium Metallics Coated das neu definierte Silber die einzige metallische Basisfarbe ist und durch PANTONE Goe Basisfarben abgetönt wird.

Pantone 877 und Pantone Silver 10077 C im Vergleich: Bild 2

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Die Namen der 84 neuen PANTONE Farben von 2014

Folgende 84 PANTONE Farben wurden im Februar 2014 zum PANTONE Matching System ergänzt und sind in den aktuellen Pantone Plus enthalten

PANTONE 2337 | PANTONE 2338 | PANTONE 2339 | PANTONE 2340
PANTONE 2341 | PANTONE 2342 | PANTONE 2343 | PANTONE 2344
PANTONE 2345 | PANTONE 2346 | PANTONE 2347 | PANTONE 2348
PANTONE 2349 | PANTONE 2350 | PANTONE 2351 | PANTONE 2352
PANTONE 2353 | PANTONE 2354 | PANTONE 2355 | PANTONE 2356
PANTONE 2357 | PANTONE 2358 | PANTONE 2359 | PANTONE 2360
PANTONE 2361 | PANTONE 2362 | PANTONE 2363 | PANTONE 2364
PANTONE 2366 | PANTONE 2367 | PANTONE 2368 | PANTONE 2369
PANTONE 2370 | PANTONE 2371 | PANTONE 2372 | PANTONE 2373
PANTONE 2374 | PANTONE 2376 | PANTONE 2377 | PANTONE 2378
PANTONE 2379 | PANTONE 2380 | PANTONE 2381 | PANTONE 2382
PANTONE 2383 | PANTONE 2384 | PANTONE 2386 | PANTONE 2387
PANTONE 2388 | PANTONE 2389 | PANTONE 2390 | PANTONE 2391
PANTONE 2392 | PANTONE 2393 | PANTONE 2394 | PANTONE 2396
PANTONE 2397 | PANTONE 2398 | PANTONE 2399 | PANTONE 2400
PANTONE 2401 | PANTONE 2402 | PANTONE 2403 | PANTONE 2404
PANTONE 2406 | PANTONE 2407 | PANTONE 2408 | PANTONE 2409
PANTONE 2410 | PANTONE 2411 | PANTONE 2412 | PANTONE 2413
PANTONE 2414 | PANTONE 2416 | PANTONE 2417 | PANTONE 2418
PANTONE 2419 | PANTONE 2420 | PANTONE 2421 | PANTONE 2422
PANTONE 2423 | PANTONE 2424 | PANTONE 2426 | PANTONE 2427

Folgende sechs PANTONE Farben entfallen im Vergleich zum PANTONE 50th Anniversary Fächer von 2012:

PANTONE Medium Yellow | PANTONE Bright Orange | PANTONE STRONG Red
PANTONE Medium Blue | PANTONE Bright Green | PANTONE Neutral Black

PANTONE GOE abgekündigt

Mit dem Erscheinen des aktuellen PANTONE MATCHING SYSTEMS (PMS) hat Pantone das 2007 mit viel Aufwand auf den Markt gebrachtes PANTONE GOE System abgekündigt.

Dass ein solcher Schritt erfolgen könnte, war schon seit längerem im Gespräch. Das mit viel Aufwand und großen Anzeigen eingeführt GOE System hatte sich weltweit am Markt nie durchgesetzt. Auch wir haben sicher weniger als fünf mal Pantone GOE Farben zum Proof erhalten.

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Pantone Farbchaos 2014: 84 neue Pantone Plus Farben verärgern die Pantone Anwender

Screenshot Pantone Website 13.03.2014

Pantone hat seiner Pantone Plus Farbpalette im März 2014 weitere 84 Farben hinzugefügt und damit die Gesamtsumme der Pantone Plus Farben auf 1755 Farbtöne erweitert, wie Pantone auf seiner Website schreibt.  Die Farben wurden – passend zur Pantone Farbe des Jahres: Radiant Orchid – im Rouge und Rosa Spektrum erweitert, basieren aber auf den bisherigen Basisfarben.

Zwei weitere Veränderungen im Vergleich zum bisherigen 50th Anniversary Fächer sind sichtbar:

  • Die Deckblätter wurden neu gestaltet
  • Die Reihenfolge der Farbanordnung wurde jetzt durchgehend nach chromatischen Kriterien verändert und entspricht nun der korrekten Reihenfolge.  Damit wurden die Farben aus 2010 und 2012 nun logisch in die neuen Fächer integriert.

Für die CMYK Fächer, die Premium Metallics und die Pastells & Neons Farbfächer wurden nur die Deckblätter aktualisiert. Grafiker und Druckereien sollten also bald ihre Solid Coated und Solid Uncoated Fächer auf den Fächerjahrgang 2014 upgraden.

Genervte Kunden durch die Pantone Produktpolitik

Seit 2010 herrscht Chaos im Pantone Plus Farbportfolio, was durch die neue Fächergeneration nicht verbessert wird. So existieren derzeit parallel drei Pantone Plus Fächer, die alle unterschiedliche viele Farben beinhalten, obwohl das nirgends durch Pantone transparent kommuniziert wird. Gleiches gilt für die Pantone Produktpartner wie Adobe: Kaum ein Grafiker weis, welche Pantone Plus Farben in seiner Adobe Version enthalten sind, da weder Pantone noch Adobe ihre Fächer- und Farbgenerationen unterschiedlich kennzeichnen.  Pantones Aussage: „Kompatibel mit den digitalen Workflows der heutigen Zeit – Farben können in führenden Design-Anwendungen problemlos aktualisiert werden“ heißt übersetzt wohl eher: „Welche Pantone Farben Sie in Ihrer Anwendung sehen, ist je nach Aktualisierungsstand und Ihrem manuellen Eingriff purer Zufall.“

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Farbabweichungen von Pantone Farben im Proof in Delta-E (∆E)

Moderne Proofsysteme können auch Sonderfarben wie Pantone oder HKS sehr gut wiedergeben. Wir haben mit der aktuellen Fiery XF 5.2 Proofsoftware und den Epson 7900/9900 Proofdruckern ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E Pantone Farben getroffen werden können.

Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von shop.proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis gut möglich. Es zeigt sich aber, daß ein Großteil der Pantonefarben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden kann.

Je kleiner der ∆E-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der Pantone Referenz zur geprooften Pantone Farbe. Werte über ∆E 5 oder sogar leere Felder wie bei einigen Pantone U Farben zeigen, welche Pantonefarben im Proof nur sehr schlecht wiedergegeben werden können.

Pantone Farbe
Solid Coated
Farbabweichung im Proof in
Delta-E (∆E)
  Pantone Farbe
Solid Uncoated
Farbabweichung im Proof in
Delta-E (∆E)
PANTONE 100 C 0.89 ∆E PANTONE 100 U 1.69 ∆E
PANTONE 101 C 0.60 ∆E PANTONE 101 U 1.62 ∆E
PANTONE 102 C 1.23 ∆E PANTONE 102 U 1.40 ∆E
PANTONE 103 C 0.72 ∆E PANTONE 103 U 0.49 ∆E
PANTONE 104 C 0.48 ∆E PANTONE 104 U 0.92 ∆E
PANTONE 105 C 0.80 ∆E PANTONE 105 U 1.07 ∆E

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Neue Proof Software eingeführt: Fiery XF 5.2

Neue Proof Software: Fiery XF 5.2 Proofing

Neue Proof Software: Fiery XF 5.2 ProofingDie Proof Software der Proof GmbH wurde in der letzten Woche auf das neue System Fiery XF 5.2 aktualisiert. Rein visuell sind die Proofs nicht wesentlich verändert, Proof Kunden profitieren aber von zahlreichen Neuerungen in Fiery XF 5.2:

  • Vollständige Unterstützung aller 1.677 Pantone Plus Farben
  • Verbesserte Wiedergabe von Sonderfarben
  • Präzise Vorhersage der Wiedergabegenauigkeit von Sonderfarben vor dem Proof
  • Druckreihenfolge von Sonderfarben wählbar: Bei einem Druck von Pantone und Schwarz kann gewählt werden, ob im ersten Farbwerk Schwarz und im zweiten Werk Pantone, oder im ersten Farbwerk Pantone und im zweiten Farbwerk die Farbe Schwarz läuft. Je nach Wahl fällt das geproofte Ergebnis unterschiedlich aus. Standardmäßig proofen wir die Farben so, daß Pantone oder HKS Farben nach den CMYK Farben in den Werken liegen.
  • Neueste Adobe PDF Print Engine APPE 2.6 mit optimiertem Überdrucken-Verhalten und besserer Umsetzung von Transparenzen, insbesondere auch bei Pantone und HKS
  • Schnelleres Berechnung im RIP durch parallele Verarbeitung mehrerer Instanzen der Adobe PDF Print Engine
  • Bessere, präzisere und schnellere Berechnung von PDF/X4 Daten

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