PDF 2.0 und PDF/X-6 – die neuen PDF Standards

PDF 2.0 Standard: Der neue Standard für PDF Dateien

PDF 2.0 Standard: Der neue Standard für PDF DateienSeit 20 Jahren bereits gibt es für die Druckindustrie PDF/X-Standards, die sich in der großer Beliebtheit erfreuen. Mit der Vorstellung von PDF 2.0 im Jahr 2017 wurde jetzt ein weiterer Meilenstein in den PDF Standards vorgestellt, der von zahlreichen PDF Experten über Jahre hinweg entwickelt worden war. Und erst kürzlich veröffentlichte die ISO eine neue Revision von PDF 2.0. Bald wird auch der neue Druckstandard PDF/X-6 Form annehmen, der im Detail einige Neuerungen im Vergleich zu dem 2002 veröffentlichten PDF/X-3 und dem 2008 verabschiedeten PDF/X-4 enthält. Die alten PDF-Standards werden ihre Gültigkeit behalten, die neuen aber sicher sukzessive in die Softwares und Prozesse der Druckbranche Einzug finden.

Neu in PDF 2.0:

  • PDF/A-4 nach ISO 19905-4:2020 – PDFs zur Archivierung
    • Die Erstellung von PDF/X-4 Daten für die Langzeitarchivierung wird schlanker, da einige Vorgaben entfallen. Digitale Signaturen werden erleichtert, Formularfelder werden jetzt unterstützt.
  • PDF/X-6 nach ISO 15930-9:2020 – PDFs für den professionellen Druck
    • Wichtigste Neuerung ist der seitenbasierte Output Intent: Eine Broschüre, deren Umschlag auf Bilderdruck und der Innenteil auf Naturpapier gedruckt wird, kann jetzt als eine PDF-Datei mit zwei Ausgabebedingungen exportiert werden: PSOCoatedV3 und PSOUncoatedV3, je nach Seiten gemischt. Bislang konnte nur eine Datei ein Ausgabeprofil enthalten. Neu ist auch die Tiefenkompensation und die Einbettung von spektralen Daten für Schmuckfarben nach CxF-4. Das ermöglicht, Sonderfarben mit einer spektralen Definition zu übergeben, und nicht nur einen LAB- oder CMYK-Wert in die PDF zu schreiben. Neu ist ebenfalls die Unterstützung von Multicolor-Profilen, also ICC Profilen mit mehr als vier Farbkanälen. Der neue PDF/X-6 Standard ist in vielen Bereichen sehr ähnlich zu PDF/X-4.
  • PDF/VT-3 nach ISO 16612-3:2020 – PDF Austauschformat für den Transaktionsdruck
    • Der Begriff des Transaktionsdruckes wird vielen Mediengestaltern nicht geläufig sein. In ihm ist der Druck und die Verarbeitung von Daten für beispielsweise die Erstellung und den Druck von Rechnungen oder Kontoauszügen abgebildet. Als Transaktionsdruck werden dabei alle Prozesse bezeichnet, also vom Export der Daten aus einem SAP System etc. heraus über den Druck, die Verarbeitung und den Versand per Post oder Email bis zum Rücklauf des erfolgten Versandes wieder ins SAP hinein. Der neue VT-3 PDF Standard konkretisiert die Parameter für diesen variablen, transaktionalen Druck.
  • PDF/R-1 nach ISO 23504-1:2020 für den Scan in PDF Daten
    • Ein ganz neuer Standard ist der R-1 PDF Standard, der „Raster“ Standard. Von den Twain-Leuten entwickelt ist er nur für die Erstellung von Rasterbilddokumenten, also Scans von Seiten oder Bildern relevant.

Für uns im Druckbereich sind die wichtigsten Neuerungen mit der Einführung des PDF 2.0 Standards natürlich die PDF/X Neuerungen mit dem Sprung von PDF/X-4 auf PDF/X-6, das auf der Basis von PDF 2.0 entwickelt wird.

  • Seitenbezogene Ausgabebedingungen: Die besten Beispiele für Anwendungen in diesen Bereichen sind sicher Broschüren mit Umschlag: Wenn bislang beispielsweise der Umschlag 4/4-fbg auf glänzendem Bilderdruck gedruckt wurde, und der Innenteil auf Naturpapier, dann konnte das nur über zwei PDFs realisiert werden, eine für den Umschlag, eine für den Innenteil. Nun kann eine Broschüren-PDF beide Ausgabebedingungen tragen, selbst ein bunter Umschlag und ein schwarzweißer Innenteil können so in eine PDF kombiniert werden.
    Aber in der Anwendung würden wir das für Satzarbeiten sicher jederzeit gerne nutzen. Für uns im Proofing hat das vermutlich wenig praktische Auswirkungen, da ja Bilderdruck und Naturpapier auch auf unterschiedlichen Proofpapieren gedruckt würden, wir müssten hier also die eine Datei auf zwei Proofjobs aufteilen. Natürlich könnten wir auch den bequemen Weg gehen, und das Naturpapier ebenfalls auf einem Proofpapier für Bilderdruck proofen, aber von der Wirkung her wäre das für den Betrachter bei der Abmusterung wenig komfortabel. Die Abmusterung eines Naturpapier-Innenteiles von einem Naturpapier-Proof auf das Auflagenpapier ist eben wesentlich schlüssiger und visuell besser. In laserdruckbasierten Umgebungen könnten aber beispielsweise auch Profilen einzelne Papierfächer und Verarbeitungsmethoden eines Druckers zugewiesen werden, so daß diese Features hier besser in der täglichen Arbeit genutzt werden könnten. Bislang konnte das über ein Jobticket gelöst werden, das zur PDF Datei dazu erstellt und verarbeitet wurde, aber jetzt ginge das direkt in einem Dokument.
  • Spektraldaten nach CxF-4: Sonderfarben können jetzt spektral definiert werden. Hierzu wird das neue CxF-4 Format verwendet, das ebenfalls zu einem ISO Standard geworden ist. Das wird sicher in zwei Szenarien wichtig: Zum einen können Spektraldaten für eine genauere Farbdefinition von Sonderfarben beitragen als reine LAB, RGB oder CMYK Werte diese Farbe beschreiben könnten. Insbesondere auf modernen sieben- und nochmehrfarbigen Drucksystemen mit ihren immensen Farbumfängen kann ja nahezu die gesamte PANTONE Farbpalette wiedergegeben werden. Insbesondere hier würde sich die Verwendung von spektralen Sonderfarbdefinitionen sicher bewähren.
    Für uns ist das momentan kein wirkliches Thema im Proof, da wir vermutlich in Kundendaten wenig spektrale Daten sehen werden. In unseren Spezialapplikationen wie dem HLC Farbatlas oder der Herstellung von Kalibrationstargets für Kunden könnten wir uns aber durchaus die häufigere Verwendunng spektraler Daten vorstellen. In der neuen Generation von ICC Profilen können ja ebenfalls mehrfarbige ICC Profile verwendet werden, auch die Farbreihenfolge in den Druckwerken und das Überdruckenverhalten kann ja jetzt besser definiert werden. Auch hier sind wir gespannt, wie die aktuellen Entwicklungen bei uns Einzug halten werden.

Proof.de erneut PDF/X-ready zertifiziert für den Proof von PDF/X-4 Daten

PDF X-ready Zertifikat für den Proofdruck von PDF-X/4-Daten. Die Proof GmbH ist bereits seit vielen Jahren für den Proof von PDF/X-4 Daten zertifiziert

Proof GmbH PDFX-ready PDF/X-4 Proof Output Zertifizierung 2018Gerade eben hat die Proof GmbH zum dritten Mal in Folge die Zertifizierung der renommierten PDFX-ready Initiative aus der Schweiz für den Proof von PDF/X-4 Daten bestanden.

Warum diese Zertifizierung? Ganz einfach: Wir beweisen mit der Zertifizierung, dass wir mit unseren Proof-Workflows in der Lage sind, eine aktuelle, gültige PDF/X-4-Datei korrekt zu proofen. Dazu werden drei Sätze von jeweils vier personalisierten Testseiten geprooft, und zur Beurteilung an die PDFX-ready gesendet. Die Seiten basieren auf der PDF Output Suite der Ghent Workgroup und überprüfen zahlreiche Verhalten von PDF/X-4 Daten.

Typische gesteste Verhalten des Proofsystems sind:

  • CMYK Überdrucken
  • Font Substitution
  • Verarbeitung von Schattenwürfen
  • OpenType Schriftenunterstützung
  • Verarbeitung von Transparenzen
  • Bild-, Text- und Vektormasken und Softmasken
  • JPEG 2000 Kompression
  • 16Bit Verarbeitung
  • Korrekte Verarbeitung von Spotfarben
  • ICC basiertes CMYK und RGB Überdruckenverhalten

Derzeit sind wir das einzige deutsche Unternehmen, das durch die PDFX-ready für den Proof Output von PDF/X-4 Daten zertifiziert wurde.

Die Originalen Daten der Ghent Workgroup sind kostenlos hier erhältlich: http://www.gwg.org/workflow-tools/

Weitere Informationen zu unserer PDFX-ready Zertifizierung finden Sie hier

 

 

Fogra Colormanagement Symposium am 28.2. und 1.3. in München

Fogra Colormanagement Symposium 2018

Ende Februar 2018 findet nach zwei Jahren wieder ein zweitägiges Farbmanagement Symposium der Fogra in München statt.

Fogra Colormanagement Symposium 2018Schwerpunkte dabei werden Themen wie Farbkommunikation im Skalen- und Multicolordruck („CMYK++“) mit Jan-Peter Homann von homann colormanagement, CxF/X-4, Proofing mit einem Vortrag von Dr. Jürgen Seitz von GMG, Hochgeschwindigkeits-Inkjet-Druck, Farbmanagement-Lösungen aus der Praxis und vieles mehr sein.

Charmant in diesem Jahr: Das Symposium fällt mit der Tagung zu „25 Jahre ICC“ zusammen, die ICC wird  auch einen Special Event organisieren.

Bis zum 31. Dezember ist ein Frühbucherpreis verfügbar. 

Proof.de: Ab sofort Proofs nach den aktuellsten Toleranzkriterien der ISO 12647-7:2016

proof.de: Spotcolor mediawedge / Sonderfarben Medienkeil mit Auswertung nach ISO/DIS 12647-7:2016

Die Proofnorm ISO 12647-7 wurde im November 2016 überarbeitet und die Testkriterien für die FograCert-Proofherstellung angepasst. Wir haben diese veränderten Kriterien jetzt in unser Proofsystem übernommen und arbeiten ab sofort nach den strengeren Toleranzen der neuesten ISO 12647-7:2016. Insbesondere in Sachen Farbgenauigkeit, Papierweiß und höhere Anforderungen an Proofpapiere werden die Verbesserungen der neuen Norm deutlich.

Warum sich für unsere Proof Kunden kaum etwas ändert

Die gute Nachricht ist: Sie werden nicht merken, dass unsere Proofs jetzt präzise nach neuester Norm hergestellt werden. Warum? Ganz einfach: Weil unsere Ansprüche an unser Proofsystem, an unsere FIERY Proofsoftware, unsere EFI Proofpapiere und die X-Rite Messtechniken bereits so hoch sind, dass alle Komponenten unserer Proofs – und natürlich auch unsere Proofs selbst – den neuen Kriterien der revidierten Norm von November 2016 bereits seit Jahren genügen.

Die wichtigsten Neuerungen der neuen Proof Norm in Kürze

1. Farbverbindlichkeit

Mit der neuen Norm wird die klassische Formel für den Farbabstand Delta-E von der althergebrachten Definition aus dem Jahr 1976 (CIELAB 1976) auf die aktualisierte Version aus dem Jahr 2000 (CIEDE2000) gebracht. Da sich die Werte nicht direkt umrechnen lassen, werden damit auch neue Toleranzen für das Prüfprotokoll eingeführt, die ab sofort gelten. Diese neuen Toleranzen und neue Kriterien sind auch der einzige Unterschied, den Sie bei genauer Betrachtung auf unserem Proof erkennen werden.

proof.de Medienkeil Mediawedge ISO 12647-7 vs. ISO/DIS 12647-7:2016

Warum diese Umstellung: Die Fogra zeigte anhand der Messungen der von 116 Contract Proof-Zertifizierungen aus 2016 sowohl nach den alten als auch den neuen Toleranzen, dass mit der alten ΔEab-Formel ein systematischer Fehler in der Bewertung von satten Farben zugrunde liegt. Diese Farben haben bisher einen im Verhältnis zu großen ΔE- Wert aufgewiesen, der nicht mit der visuellen Beurteilung übereinstimmte. Die neuen Delta-E Werte sind dagegen deutlich „gleichabständiger“, also mit der menschlichen Beurteilung des Farbabstandes deutlich näher, was die Fogra ebenfalls in Tests nachgewiesen hat.

Die Abweichungen bei Grauachse und Buntton werden jetzt ebenfalls genauer bestimmt,  die Auswertung des Bunttonabstands ΔH durch die Metrik ΔCh ersetzt. Auch das können Sie auf den Prüfprotokoll sehen. Die Fogra schreibt: „Da ΔH hauptsächlich vom Bunttonwinkel abhängt, lieferte die Auswertung von neutralgrauen oder bunttontechnisch ähnlichen Farben mit teilweise sehr großen Helligkeits- und Sättigungsunterschieden keine aussagekräftigen Ergebnisse. Das Maß ΔCh beschreibt nun den tatsächlichen Abstand eines Farbpaars in der CIEa*b*-Ebene und eignet sich damit nicht mehr nur für die Bewertung des Buntheitsunterschieds von sehr satten Farben.“

2. Beständigkeit der Proofpapiere

Die Alterungstests für Proofpapiere wurden mit der Einführung der neuen Norm eindeutiger geregelt. So durchlaufen alle zertifizierten Proofpapiere folgende Tests:

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Beta Tester für PDFX-ready Online Tools gesucht

PDFX-ready Online Tools

Im Oktober sollen die neuen Online-Tools der PDFX-ready online gehen. Um bis dahin Erfahrungen mit den Tools zu sammeln, sucht PDFX-ready noch Beta-Tester, die sich mit den Funktionen und Möglichkeiten der Tools zum Preflight von PDF-Daten vertraut machen und ihre Erfahrungen an die Entwicklergruppe zurückspielen.
Mit den neuen PDFX-ready Online Tools können Anwender online kostenlos PDF Prüfungen und Konvertierungen auf einem Server in der Cloud durchzuführen. Beim PDF Preflight werden PDF-Dateien mit den Preflight-Profilen von PDFX-ready geprüft und ein ausführlicher Report erzeugt. Mit dem Color Preflight können die ursprünglichen CMYK-Farbräume der Bilder in einer PDF-Datei ermittelt werden. Mit dem ISO<->PSO Converter werden PDF-Dateien von FOGRA39 (ISO Coated V2) zu FOGRA51 (PSO Coated V3) oder umgekehrt konvertiert. Die Freigabe der PDFX-ready Online Tools ist für Oktober 2016 geplant.

PDFX-ready Online ToolsWer sich als Beta-Tester registrieren möchte, kann das unter folgendem Link tun.

Weitere Informationen zu den Online-Tools finden Sie auch in der Präsentation von Stephan Jaeggi dazu von den Swiss Publishing Days.

 

Proof GmbH ist erneut PDFX-ready Output Proof PDF/X-4 Zertifiziert

PDFX- Zertifizierungslogo der Proof GmbH für die Zertifizierung für den Proof Output von PDF-X/4 Daten

PDFX-ready Zertifikat Proof Output 2016 der Proof GmbH Tübingen
Zwei Jahre nach ihrer ersten Zertifizierung durch die PDFX-ready hat die Proof GmbH im Juni erfolgreich die Re-Zertifizierung der Schweizer PDFX-ready Initiative für den Proof Output von PDF/X-4 Daten absolviert.

Damit ist die Proof GmbH das derzeit einzige deutsche Unternehmen, das für den Proof von PDF/X-4 Dateien zertifiziert ist.

Mit dieser Re-Zertifizierung haben wir erneut nachgewiesen, daß wir PDF/X-4 Daten nach aktuellen Spezifikationen auf unserem Proofsystem ausgeben können.

Die Zertifizierung wurde im Auftrag von PDFX-ready durch Ugra und Fogra durchgeführt und ist bis März 2016 gültig.

Das PDFX-ready Zertifikat der Proof GmbH als PDF-Datei können Sie hier laden.

 

PDFX-ready: Leitfaden 2015 und neue Preflight-Profile für CMYK- und CMYK+RGB online

PDFX-ready Leitfaden 2015 Download

PDFX-ready Leitfaden 2015 DownloadDie Schweizer PDFX-ready Initiative, der auch die Proof GmbH angehört, hat aktuell die neueste Version des PDFX-ready Leitfadens auf www.pdfx-ready.ch veröffentlicht. Der Leitfaden kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden und bietet jede Menge Erklärungen und Infos zu PDF und PDF/X.

Im aktuellen Leitfaden wurden neben Anpassungen für QuarkXPress 2015 und Adobe Acrobat DC wurde der RGB-Workflow wieder aufgenommen.

Unter anderem bietet der Leitfacen folgende Themen:

  • Farbgrundeinstellungen für Programme und Dokumente – heutzutage haben nicht nur Bilder angehängte ICC Profile, sondern auch Grafiken und Layoutdokumente
  • Vorbereiten von Bildern für zwei Aufbereitungs-Arten – early und intermediate binding
  • Aufbereitung von Grafiken
  • Aufbau von Layouts
  • Datenprüfung in Layoutprogrammen
  • Optimierte Verwendung von Transparenzfunktionen
  • PDF/X Erzeugung aus InDesign und XPress
  • Erstellung von medienneutralen PDFs
  • PDF Datenprüfung mit den Prüfprofilen von PDFX-ready
  • Warum überhaupt der PDFX-ready-Workflow V2
  • Das Prüfregelwerk zum PDFX-ready-Workflow V2
  • Umgang mit der Ausgabebedingung
  • Farbkonvertierung von PDF Dateien
  • Verarbeiten von PDF/X-4 Dateien

Was den RGB-Workflow betrifft, wurde ja bereits 2011 bei der ersten Veröffentlichung des PDFX-ready Workflows V2, der auf PDF/X-4 basiert, der RGB-Workflow als Alternative zum traditionellen CMYK-Workflow (genannt «Classic») angeboten.

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Proof GmbH ist PDFX-ready Creator zertifiziert für die Erstellung von PDF/X-4 und PDF/X-1a Dateien

PDF X-ready Zertifikat für den Proofdruck von PDF-X/4-Daten. Die Proof GmbH ist bereits seit vielen Jahren für den Proof von PDF/X-4 Daten zertifiziert
Proof GmbH PDFX-ready Creator Zertifizierung für PDF/X-4 und PDF/X-1a Datenerstellung
Proof GmbH PDFX-ready Creator Zertifizierung für PDF/X-4 und PDF/X-1a Datenerstellung

Die Proof GmbH hat im Mai die zweite Zertifizierung der Schweizer PDFX-ready Initiative bestanden, dieses Mal für die Erstellung von PDF/X-4 und PDF/X-1a Daten.

Mit dieser Zertifizierung haben wir erfolgreich nachgewiesen, daß wir in der Lage sind, einwandfreie PDFX-ready Daten zu erstellen..

Die Zertifizierung wurde im Auftrag von PDFX-ready durch Ugra und Fogra durchgeführt und ist bis Mai 2016 gültig.

Das PDFX-ready Creator Zertifikat der Proof GmbH als PDF-Datei können Sie hier laden.

 

Proof GmbH ist PDFX-ready Output Proof PDF/X-4 Zertifiziert

PDF X-ready Zertifikat für den Proofdruck von PDF-X/4-Daten. Die Proof GmbH ist bereits seit vielen Jahren für den Proof von PDF/X-4 Daten zertifiziert

PDFX-ready Output Proof Zertifikat der Proof GmbH für PDF/X-4Die Proof GmbH hat im März erfolgreich die Zertifizierung der Schweizer PDFX-ready Initiative für den Proof Output von PDF/X-4 Daten durchlaufen.

Damit ist die Proof GmbH das derzeit einzige deutsche Unternehmen, das für den Proof von PDF/X-4 Dateien zertifiziert ist.

Mit dieser Zertifizierung haben wir erfolgreich nachgewiesen, daß wir PDF/X-4 Daten nach den Spezifikationen von PDFX-ready empfangen und auf unserem Proofsystem ausgeben können.

Die Zertifizierung wurde im Auftrag von PDFX-ready durch Ugra und Fogra durchgeführt und ist bis März 2016 gültig.

Das PDFX-ready Zertifikat der Proof GmbH als PDF-Datei können Sie hier laden.

 

 

PDF X/4 Daten – wer rechnet? InDesign oder das RIP?

PDF X-ready Zertifikat für den Proofdruck von PDF-X/4-Daten. Die Proof GmbH ist bereits seit vielen Jahren für den Proof von PDF/X-4 Daten zertifiziert

Vor kurzem haben wir eine PDF-Datei eines Schweizer Kunden erhalten, die wir nach ISOCoatedV2 proofen sollten. Das Format war als PDFX-4 angelegt, wir konnten die Datei öffnen, preflighten und auch in Acrobat anzeigen lassen. Beim Proof in Fiery XF 5.2 wurde die Datei allerdings erst nach einer RIP-Zeit von über 3 Stunden ausgegeben.

Adobe PDF X4 Bildschirm Ausgabe in Acrobat Professional

Den Bildschirmaufbau haben wir auf einem modernen Macbook Pro mit vier Prozessorkernen und der aktuellsten Acrobat Pro Version aufgenommen, um Ihnen die enormen Anforderungen an die Hardware und damit die Rechenleistung zu verdeutlichen.

Daß die RIP-Zeit recht lange sein würde war bei dem Bildschirmaufbau klar, aber drei Stunden bei nur einem Nutzen war doch relativ ungewöhnlich, zumal in unserem RIP zwei Instanzen der Adobe PDF Print Engine zeitgleich arbeiten. Wo genau der Fehler in der extrem hohen RIP-Zeit liegt, ist bislang nicht nachvollziehbar. Sowohl EFI als Hersteller des Fiery RIPS als auch Adobe als Hersteller der PDF Print Engine (APPE) haben die Daten erhalten, auf einem Harlequin RIP sei die Datei wohl innerhalb weniger Minuten gerippt worden. Ein ehler in der Adobe PDF Print Engine wäre also auch ein Grund für die lange Verarbeitungszeit.

Das Problem ist typisch. Aus den Erstellungsprogrammen wie InDesign und Illustrator heraus wird das Flachrechnen von Dateielementen mit X/4 an das RIP in der Druckerei bzw. beim Proofdruckersteller weitergegeben.

Der vorliegende Fall wurde auf einem Quadcore System mit SSDs mit zwei Instanzen der Adobe PDF Print Engine berechnet und drei Stunden 47 Minuten korrekt ausgegeben. Da das finale Produktcover aber voraussichtlich nicht in Europa, sondern in Asien produziert wird, wurde aus Rücksicht auf die dortigen Druckereitechnologien entschieden, die komplexe Grafik mit Transparenzen, Schlagschatten etc. in Photoshop kleinzurechnen und dann als transparente PSD Date wieder einzusetzen. Die daraufhin erzeugte PDF X/3 Datei wurde Innerhalb weniger Sekunden gerippt und geprooft werden. Das Farbergebnis war mit der X4-Datei identisch.

Das Beispiel zeigt: PDF X4 ist nicht nur ein verändertes Datenformat. Es verlagert auch die Rechenleistung und Softwareanforderung vom Datenersteller zum Datenverarbeiter oder zur Druckerei. Gerade aber bei komplexen Grafiken kann das zu unvorhersehbaren Effekten führen. Zwar existieren ja zwischenzeitlich PDF X/4-fähige Lösungen wie z.B. Fiery XF 5.2, aber eine RIP-Zeit von über drei Stunden ist natürlich nicht praxistauglich.

PDF/X4 – Die Zukunft im Bereich PDF/X

PDF X-ready Zertifikat für den Proofdruck von PDF-X/4-Daten. Die Proof GmbH ist bereits seit vielen Jahren für den Proof von PDF/X-4 Daten zertifiziert

Bereits seit einigen Jahren steht mit dem PDF/X4 Standard eine neue PDF-Spezifikation für den PDF-Export zur Verfügung. Doch was für Vorteile bringt PDF/X4 eigentlich?

Anwender aus dem Print Bereich kennen die ISO PDF-X-Standards schon seit vielen Jahren. Steht der Name PDF für das „Portable Document Format“, also das tragbare und somit übertragbare Dokument, wird mit PDF „X“ eine dem „eXchange“, also dem Austausch von PDF-Dateien spezialisierte Version  beigestellt. Konkret bedeutet das: Zahlreiche der Funktionen, die eine PDF Datei potenziell darstellen kann (Formularfelder, Berechnungen, 3D-Elemente, Filme etc.) aber die im Druck nicht beherrschbar sind, sind in PDF/X verboten, um einen sicheren Datenaustausch zu gewährleisten.

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