Als UV LED Druck werden Druckverfahren im Digitaldruck, im Offsetdruck und im Flexodruck bezeichnet, bei denen die Druckfarben über starke LED UV Strahler direkt nach dem Auftrag gehärtet werden. Die Drucke werden so stabil, kratzfest und dringen nicht in das Papier oder Drucksubstrat ein. Dadurch können die Drucke direkt weiterverarbeitet werden.
Während früher Quecksilberdampflampen zur Erzeugung des starken UV Lichts verwendet wurde, sind heute überwiegend LED UV Systeme im Einsatz, weswegen die Verfahren auch oft als LED UV Druck bezeichnet werden.
Der größte Vorteil ist nicht nur die schnelle Weiterverarbeitbarkeit, sondern insbesondere die in Sekundenbruchteilen erfolgende Trocknung. Dadurch können zum einen auch Substrate bedruckt werden, die nicht saugend sind (z.B. Aufkleber oder Blechdosen), zum anderen können beispielsweise auf saugenden Naturpapieren eine höhere Buntheit erzeugt werden, da die Farbe nicht in das Papier eingesogen wird, sondern quasi direkt auf der Oberfläche des Papieres ausgehärtet wird.
Dies geschieht, indem in den Druckfarben eingebrachte Fotoinitiatoren, also lichtempfindliche Substanzen über eine Polymerisation aushärten.
Alle namhaften Druckfarbenhersteller bieten UV härtende Druckfarben an. Da im UV LED Druck die LEDs monochromatisches Licht aussenden, müssen hier die Farben genau auf die LED Technik abgestimmt werden, da sonst diese nicht vollständig aushärten.
Auch dieses Jahr haben wir erneut Proofs für die Fogra-Zertifizierung erstellt und nach München-Aschheim zur Prüfung geschickt. Mit diesen Prüfdrucken, die wir nach drei verschiedenen Proofstandards und auf drei verschiedenen Papieren drucken, weisen wir nach, dass wir nicht nur durch interne Qualitätskontrollen und Checks hervorragende Proofqualität liefern, sondern die Qualität unserer Proofs auch durch externe Fachleute gemessen und bestätigt wird. Wir haben daher nun zum 12. Mal Prüfdrucke durch die Fogra zertifizieren lassen. Seit 2019 sind wir zugleich für die Darstellung von Sonderfarben “Spot-cert” zertifiziert. Wozu Fogra Zertifizierung? Die regelmäßigeweiterlesen
In diesem Jahr findet die Jahrestagung der Deutschen farbwissenschaftlichen Gesellschaft im Oktober in Dresden in der Sammlung Farbenlehre an der TU Dresden statt. Als Deutsche farbwissenschaftliche Gesellschaft betrachten wir das Thema Farbe unter verschiedenen Aspekten. Schwerpunkte unserer diesjährigen Tagung sind Farbe in Architektur und Kunst, Farbe in der Lichttechnik, Appearance – mehr als Farbe, Farbe bei HDR und Druck und Farbe interdisziplinär. Für das Tagungsprogramm konnten Vortragende aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gewonnen werden. Im Vorfeld der Tagung findet ein Workshop statt zu: (1) Gleichabständige Farbstufung an Bildschirmen; (2) Farbsystemeweiterlesen
Auch beinahe 9 Jahre nach der Vorstellung des Nachfolge-Farbraumes PSOCoatedV3 ist ISOCoatedV2 / FOGRA39 immer noch der verbreitetste Farbraum in Europa. Wir von der Proof GmbH zählen immer mal wieder überschlägig rund 200 Jobs für u.a. den Bundesverband Druck- und Medien, in der letzten Zählung kamen Proofs in ISOCoatedV2 auf rund 68% aller Proofjobs bei uns. Ein deutliches Zeichen für die weiter hohe Verbreitung des Farbraumes. ISOCoatedV2: Vom klassischen Farbraum zum Leuchtturm der Industrie Neben den Druck-Proofs für den Offsetdruck auf Bilderdruckpapier fallen aber auch zahlreiche Anwendungen mehr in denweiterlesen
In den neuen PANTONE Fächern 2023 haben sich mehrere Fehler eingeschlichen. Sowohl im PANTONE Solid Coated als auch im Solid Uncoated Fächer finden sich Farben, bei denen die neuen Rezepturen falsch sind. Im PANTONE Solid Coated Fächer 2023 sind die PANTONE 107 C und die PANTONE 108 C von identischen Farbrezepten betroffen, sowie die PANTONE 113 C und die PANTONE 114 C. Bei unterschiedlichen Farben kann das ja so nicht der Fall sein. Mehrere Fehler im PANTONE Solid Uncoated Fächer 2023 Im PANTONE Solid Uncoated Fächer 2023 wird es nochweiterlesen