Gradation

Die Gradation beschreibt allgemein: Tonwertabstufungen. Wiedergabe von Tonwertabstufungen einer Bildvorlage in ein anderes Produkt z.B. als Kopiervorlage und im Druck.

Reproduktionstechnik: Wiedergabefähigkeit eines Fotomaterials für Tonwertabstufungen einer Bildvorlage unter bestimmten Verarbeitungsbedingungen (Belichtung, Entwicklung, Chemikalien). Die Bezeichnung bezieht sich auf den Kontrast eines entwickelten Fotomaterials. Der Wert der Gradation ist aus der Steilheit des geradlinigen Teils der charakteristischen Kurve, Gamma genannt, abzulesen.

Man unterscheidet bei Fotomaterialien Gradationsstufen zwischen weich und ultrasteil. Eine ultrasteile (sehr harte) Gradation bildet nur zwei Tonwerte ab, z.B. schwarz und weiß. Je weicher die Gradation ist, desto mehr unterschiedliche Helligkeitswerte liegen zwischen schwarz und weiß.

Graubalance

Die Graubalance ist das Verhältnis der Basisfarben (Prozessfarben) CMY (Cyan, Magenta, Gelb) im Vierfarbdruck, durch das ein optisch neutrales Grau erreicht wird.

Bei der Separation von RGB-Bilddaten werden diese in den CMYK-Farbraum übertragen. Dabei muss die Graubalance angepasst werden, sodass unbunte RGB-Werte auch im Druck unbunt sind (Graubalancekorrektur).

Grundlinienraster

Durch das Grundlinienraster kann im Layout garantiert werden, dass Schriftzeilen in einem Dokument auf der gleichen Höhe sind.

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