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Preiswerter Proof Versand, jetzt auch weltweit.

Die Proof GmbH hat jetzt noch attraktivere Versandkonditionen für den nationalen und internationalen Versand. Zudem können Proofs jetzt auch weltweit per Express und Normalversand versendet werden.

Deutschlandweit wurden die Versandkosten für Pakete ab Proof Format DIN A3 auf nur noch 9,- € gesenkt.

Im internationalen Versand wurden die Kosten teilweise um fast 50% gesenkt. Des weiteren umfasst auf Kundenwunsch das Versandgebiet jetzt nicht mehr nur Europa: Proofs können jetzt schnell und komfortabel weltweit versendet werden. Dabei werden die Versandkosten im Shop direkt berechnet, damit einer schnellen und direkten Proof Bestellung nichts im Wege steht. Der Expressversand in die EU ist jetzt bereits ab 35,- € möglich, die Schweiz und die USA sind ab nur 45,- € per Express erreichbar. Selbst nach Afghanistan oder Nigeria kostet der Versand von DIN A0 Proofs nur noch 75,- €, jeweils zzgl. MwSt. Im Internationalen Express beträgt die Lieferzeit dabei nur zwischen ein und vier Werktage.

Die genauen Preise und pro Land können Sie hier einsehen:

Länder und Versandkosten für Proofs auf shop.proof.de

Bitte beachten Sie: Teilweise sind für den Expressversand und den Standardversand die Länder in unterschiedlichen Tarifzonen. So ist der Standardversand in die USA durch DHL so „teuer“, daß sich z.B. der Expressversand mit nur 10 Euro Aufpreis die attraktivere Option für zeitkritische Güter wie Proofs ist.

Fogra 51 und Fogra 52: Kein Start in Sicht.

Fogra 51 und Fogra 52, optische Aufheller und die neuen Standards für den Offsetdruck und das Proofing sind derzeit in aller Munde. Im Proofbereich sind bis heute nur Ankündigungen, aber keine wirklichen Lösungen in Sicht. Bereits 2013 wurde die Neuordnung der ISO 12647-2 für den Offsetdruck verabschiedet, aber auch hier wird laut ECI frühestens in 2015 mit den „Empfehlung zur Umsetzung der neuen ISO 12647-2 sowie der Bereitstellung entsprechender Handreichungen und Arbeitsmittel gerechnet“. Der aktuelle Stand zu Fogra 51 und Fogra 52 stellt sich aus unserer Sicht so dar:

Farbprofile:

  • Fogra 51 und Fogra 52 haben im Mai 2014 die Betaphase bei der Fogra beendet und wurden an die ECI weitergegeben. Die dort im Projekt „Fred15“ zusammengestellten Informationen und Downloads sind aber von März 2014, über die ECI Mailingliste ist seitdem auch nichts greifbares zu den neuen Normen mehr gelaufen. Es ist also derzeit kein Termin für die Veröffentlichung der finalen Profile, Handreichungen und Arbeitsmittel erkennbar. Fogra, ECI, UGRA und bvdm arbeiten weiter gemeinsam an den neuen Standards.

Proof Papiere:

ONE Technologies: Das bereits im Mai angekündigte Proofpapier für Fogra 51 ist bis heute nicht erhältlich.
ONE Technologies: Das bereits im Mai angekündigte Proofpapier für Fogra 51 ist bis heute nicht erhältlich.
  • ONE Technologies kündigte bereits im Mai 2014 das zertifizierte Proofpapier „ONE Proof 51 Paper SATIN“ an … das leider auch im November noch nirgends erhältlich ist.
  • GMG kündigte im Oktober das Proofpapier „GMG ProofPaper semimatte 250 OBA“ an, das ebenfalls bis heute nirgendwo erhältlich ist.
  • Auch EFI arbeitet an neuen Proofsubstraten, aber Namensgebung, Preise und Erscheinungstermine sind keine bekannt.

Messtechnik:

  • Epson kündigte im August an, ab 1. September 2014 alle Epson Spectroproofer Messgeräte nur noch mit dem neuen Messkopf ILS 30 zu liefern. Doch leider ist der neue Spectroproofer bislang nicht als Zubehör käuflich, also auch noch nicht lieferbar.
  • Während alle bisherigen Quellen berichteten, daß mit dem neuen Spectroproofer zwar Fogra 51 und 52, also M1 und M2 vermessen werden kann, aber kein ISOCoatedV2 bzw. M0 mehr, spricht EFI davon, mit Fiery XF 6.1 und dem Spectroproofer ILS 30 alle Messmodi, also Fogra 51 und 52 und ISOCoatedV2 gleichzeitig unterstützen zu können … leider ist weder Fiery XF 6.1. bisher erhältlich noch der Spectroproofer … aber laut EFI testen sie derzeit alle 3 Messmodi … M0, M1 und M2 mit dem neuen Spectroproofer … das klingt vielversprechend. (mehr …)

Neue Proof Software im Einsatz: Fiery XF 6.0 Proofing

Mit Fiery XF 6.0 Proofing haben wir seit wenigen Tagen das aktuellste Proof-Software Upgrade aus dem Hause EFI im Einsatz. Der Umstieg verlief für uns relativ reibungslos und war innerhalb weniger Stunden erledigt. Die neue Proof-Software bringt für Proof.de Kunden einige Vorteile:

  • noch schnellere und präzisere Farbergebnisse
  • Implementierung der Messmodi M0, M1 (D50) und M2 (ohne UV-Anteil) für Messungen nach ISO 13655
  • Bessere Verlaufsdarstellung durch Fiery Dynamic Smoothing
  • Aktualisierte Proof Standards: GRACoL und SWOP 2013
  • Neuer IDEAlliance ISO 12647-7 Medienkeil 2013 verfügbar
  • Bis zu vier parallele Instanzen der Adobe PDF Print Engine möglich

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Ist ein Proof auf spezielles Papier wie Auflagenpapier möglich?

„Wir drucken auf ein Berberich Allegro 135gr/qm. Können Sie uns einen Proof auf diesem Papier anfertigen? Können Sie auf unser Auflagenpapier proofen?“

In unseren Telefonsupport taucht häufig die Frage nach einem Proof auf Auflagenpapier auf. Leider müssen wir die Frage stets negativ beantworten. Die Gründe dafür möchte ich im folgenden Artikel kurz erläutern.

Der Proof auf Auflagenpapier ist bis heute technisch nicht möglich.

Alle derzeit bei der Fogra zertifizierten Proofsysteme basieren auf einem Tintenstrahldrucker als Prüfdrucker, meist aus dem Hause Epson, Canon oder HP. Diese Drucker zeichnen sich durch einen großen Farbraum, gute Auflösung und eine hervorragende Homogenität und Farbstabilität aus – alles Eigenschaften, die für ein Proofdrucksystem unbedingt nötig sind. Die von der überwiegenden Zahl der Proofdrucker eingesetzten Epson Systeme basieren auf 11-farbigen Pigmenttinten, die einen deutlich größeren Farbraum als z.B. ISOCoatedV2 abbilden können. Die Voraussetzung dafür ist aber die Verwendung von speziellen, für den Tintenstrahldruck optimierten Papieren, bei denen die Pigmente und Tinten optimal zur Geltung kommen. Hierfür sind spezielle Beschichtungen nötig, die auf eine optimale Wiedergabe, schnelle Trocknung, gute Abriebfestigkeit und hohe UV-Stabilität des Druckes optimiert sind. Auf einem Bilderdruckpapier ohne diese Beschichtungen würde die Tinte verlaufen, kaum trocknen und wäre nicht wischfest. Auch der Farbraum wäre nicht zu erzielen. Ein Proof wäre daher aus dieser Sicht nicht möglich. (mehr …)

Die Proof GmbH hat im Jahr 2013 über den Paketversand mit DHL GoGreen 263 kg CO2 eingespart.

Vor kurzem haben wir das CO2 Zertifikat der DHL für den Paketversand mit DHL GoGreen erhalten. Im Jahr 2013 konnten durch den CO2 neutralen Versand der Proof Pakete über 263 kg CO2 eingespart werden. Dafür möchten wir uns bei allen unseren Kunden herzlich bedanken. dhl_gogreen_zertifikat_2013_proof_gmbh

Doch nicht nur im Versandbereich ist die Proof GmbH wo möglich ökologisch orientiert:

  • Wir verwenden als Standard Büropapier ausschließlich de-inktes Recyclingpapier von Xerox mit dem Blauen Engel.
  • Wir beziehen ausschließlich CO2 neutralen Strom unserer regionalen Tübinger Stadtwerke
  • Die Postauflieferung aller Nicht-Express-Sendungen erfolgt fast ausschließlich per Fahrrad oder zu Fuß.
  • Wir trennen nachts unseren Proof-Server, alle Arbeitsplatz-Rechner, Drucker und Telefone vom Stromnetz, um keinen unnötigen Strom zu verbrauchen. Alle Arbeitsplätze können über Schalter vollständig vom Stromnetz getrennt werden.
  • Wir setzen energieeffiziente Datenspeicher von Synology mit energiesparenden Festplatten von WD ein, die nachts in den Ruhemodus versetzt werden.
  • Unsere Telefonanlage arbeitet energieeffizient ohne drehende Teile.
  • Unser Kommunikationsserver der Firma Intra2net, die Intranator Appliance Pro hat eine maximale Stromaufnahme von 35 Watt.

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Neue Verpackungen bei Proof.de

Proof.de hat neue Verpackungen für Proofs bis DIN A4+ und ab Format DIN A3 eingeführt.

Die neuen DIN A4+ Verpackungen sind aus hochwertigem Chromosulfarkarton mit 450gr/qm gefertigt und mit einer Aufreißlasche versehen. Sie können auf der Vorderseite entweder beim Postversand mit einem Adressetikett und Briefmarke oder für Expresssendungen mit einem DHL Expressaufkleber versehen werden. Für den Auslandsversand nutzen wir den Versand per Weltbrief Großbrief mit Einschreiben, der jetzt direkt als Internetmarke aufgedruckt wird.

Die neuen Proof Verpackungen von Proof.de: Ab sofort sind Ihre Proofs noch besser geschützt.

Die neuen Versandhülsen sind etwas schlanker als bisher und ebenfalls mit einer bequemen Aufreißlasche versehen. Durch die neuen Adressaufkleber sind sie gut als Sendung von Proof.de zu erkennen. Für die verschiedenen Proof Formate zwischen DIN A3 und DIN A0+ sind sie in verschiedenen Längen verfügbar und werden je nach Proofgröße passend eingesetzt. Sie werden mit DHL Versandetiketten für den Normalversand und Expressversand verwendet.

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Reproduktion von Anaglyphen Bildern und Strichzeichnungen

Bereits vor einigen Wochen erreichte uns ein ungewöhnliches Anliegen: Der Musiker und angehende Kunststudent Tobias Weh aus Osnabrück experimentierte mit Linienzeichnungen auf Anaglyphen-Basis und erzielte damit am Monitor sehr gute Ergebnisse. Er schuf überlagernde Strichzeichnungen, die dann durch das linke Auge betrachtet ein anderes Bild lieferten als durch das rechte Auge betrachtet. Die Frage war, ob das mit dem hohen Farbumfang eines Proofsystems besser zu reproduzieren war als mit dem einfachen heimischen Tintenstrahldrucker.

Da solche Fragestellungen auf den ersten Blick natürlich sehr interessant sind waren wir rasch bereit, Herrn Weh bei seiner Arbeit zu unterstützen. Um uns an die Materie heranzutasten vermassen wir mit einem i1 Pro 2 und BabelColor Color Translator & Analyzer die durch die marktüblichen Anaglyphenbrillen durchgelassenen Spektren für die beiden Folien.

Anaglyphenbrille - Durchgelassenes Spektrum der beiden FolienEigentlich ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Durch die Wahl zweier Farben als Druckfarben in den Spektralbereichen von 450 bis 500 Nanometern für Blau und 650 bis 700 Nanometern für Rot müsste sich eigentlich ein recht gutes Ergebnis erzielen lassen.  (mehr …)

Proof GmbH: Fogra zertifiziert für ISOCoatedV2 (Fogra 39) und PSOUncoated (Fogra 47)

Proof GmbH Fogracert Contract Proof Creation 28651Die Proof GmbH hat erneut die Fogra Zertifizierung für die Herstellung von Kontrakt Proofs – Contract Proof Creation – durchlaufen und erfolgreich abgeschlossen.

Die Zertifizierungs-Proofs haben wir sowohl auf EPSON 7900 und EPSON 9900 Proofdruckern mit Spectroproofer Messgeräten erzeugt. Auch unsere beiden Proofpapiere wurden in die Zertifizierung einbezogen. Damit ist die Proof GmbH für die am häufigsten geprooften Proof-Standards nativ zertifiziert.

Fogra Zertifikat 2014 der Proof GmbH TübingenDie Anforderungen für die Fogra Zertifizierung gehen weit über das reine Ausmessen des Medienkeiles hinaus. So werden die Proofs nach folgenden Kriterien analysiert:

  • Einhaltung der Toleranzen des Fogra Medienkeils CMYK 3
  • Feststellung der Farbgenauigkeit [Testtafel ISO 12642-2], des Farbumfangs und der Graubalance
  • Glanzmessung gemäß ISO 8254-1 [TAPPI]
  • Tonwertübertragung / Verläufe
  • Registerhaltigkeit und Auflösung
  • Statusinformationen
  • Kolorimetrische Tonwertübertragung
  • Homogenität 

Parallel zu den Messungen wurden Kontrollmessungen mit einem zweiten X-Rite Messgerät durchgeführt, um Messfehler auszuschließen.

Das Fazit der Fogra: „Die Prüfdrucke der Firma Proof GmbH sind in den folgenden Kombinationen farbverbindlich:

1. Fogra 39 / ISOCoatedV2
Ansteuerungssoftware Fiery XF 5.2.2
Bedruckstoff: EFI Gravure Proof Paper 4245
EPSON Stylus Pro 7900
Fogra 39

2. Fogra 47 / PSOUncoated
Ansteuerungssoftware: Fiery XF 5.2.2
EFI Proof Paper 9120 XF matt
Epson Stylus Pro 9900
Fogra 47

Das Fogra Zertifikat und den vollständigen 11-seitigen Prüfbericht der Fogra können Sie hier herunterladen:

Fogra Zertifikat 2014 der Proof GmbH Tübingen
Fogra Zertifikat 2014 der Proof GmbH Tübingen
Fogra Prüfbericht der Proof GmbH Tübingen 2014
Vollständiger 11-seitiger Fogra Prüfbericht der Proof GmbH Tübingen 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PaC.Space Proofs im Shop: Neues Proof Profil für den Verpackungstiefdruck

Mit PaC.Space gibt es zum ersten Mal einen einheitlichen Farbstandard und Proofstandard für den Verpackungstiefdruck auf gestrichenen Substraten und Folien. Proofs im Farbraum PaC.Space können jetzt bequem auf shop.proof.de bestellt werden.

Im Verpackungstiefdruck existierten bislang keine Farbstandards, da er wesentlich komplexer ist als z.B. der Magazintiefdruck und im Verpackungsdruck wesentlich größere Farbräume erzielt werden können. So wurde bislang oft im Farbraum ISOCoatedV2 gearbeitet, der aber wesentlich weniger Farben umfasst als PaC.Space. Oder es wurden Hausstandards der Verpackungsdrucker verwendet, die aber vor dem Druckprozess immer noch einmal auf den finalen Druck hin überarbeitet werden mussten.

Mit PaC.Space gibt es nun einen für viele Verpackungstiefdrucke geeigneten Farbraum, mit dem bereits sehr früh im Designprozess ein Proof erstellt werden kann, das dem späteren Produktionsergebnis sehr nahe kommt. Die Bearbeitung der Daten kann und soll direkt in PaC.Space erfolgen, was Kosten und Zeiten zu reduzieren hilft.

Die Idee eines einheitlichen Farbraumes ist das Ergebnis eines Projekts der Arbeitsgruppe Pro Tiefdruck der European Rotogravure Association (ERA) unter der Führung von GMG und des europaweit größten Zylinderhauses Janoschka. Bei Proof.de werden PaC.Space Proofs nach folgenden Bedingungen erstellt: (mehr …)

Abschlussprüfung Mediengestalter: Farbverbindliche Proofs sind Pflicht

Seit 2010 wird für die Abschlussprüfung Mediengestalter Digital und Print, Fachrichtung Gestaltung und Technik, Print in der Aufgabenstellung der ZFA (Zentraler Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien) ein Proof gefordert. Als einheitliches Kontrollmittel liegt ein UGRA/Fogra Medienkeil 2.0 den Prüflingen auf der Aufgaben-CD bei und kann im Proof neben die Prüfungsaufgabe gestellt werden.

Bislang hatte die ZFA lediglich einen Proof oder einen farbrichtigen Ausdruck gefordert. Konkret schrieb sie, der Prüfling müsse „sich vor der Ausgabe seiner Prüfungsarbeit von der korrekten gerätespezifischen Kalibrierung des Ausgabegerätes überzeugen. Dies kann z.B. durch Ausmessen mit Hilfe eines Densitometers und der anschließenden Profilanpassung erfolgen.“

In der Praxis war dies einem Prüfling jedoch kaum möglich. Daher hat die ZFA jetzt die Anforderung vereinheitlicht und schreibt jetzt farbverbindliche Proofs mit Medienkeilen vor: „In der praktischen Abschlussprüfung sollen farbverbindliche Digitalproofs zur Beurteilung der Prüfungsaufgaben abgegeben werden. Falls Ihrem Proofsystem kein Ugra/Fogra-Medienkeil zur Verfügung steht, ist der aus der CD-ROM befindliche Ugra/Fogra_Medienkeil V2.0 (MEDIENKEIL_ZFA.PDF) zu verwenden.“

Die Kosten für diese Proofs müssen vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden, da die Proofs Teil der Abschlussprüfung sind. In der Abschlussprüfung Mediengestalter 2014 müssen die Prüflinge mindestens 2 A3+ Proofs und 3 A4 Proofs erstellen lassen; bei Proof.de fallen hierbei Kosten von 62 Euro netto für die Proofs mit Versand an. Da teilweise die Fristen so eng sind, daß die Proofs per Express versendet werden müssen, können sich hier noch Zuschläge von 15 Euro für Express vor 12 Uhr oder 35 Euro für Express vor 9 Uhr hinzu. Die Kosten für den Ausbildungsbetrieb sind also nicht gering.

Neues Proof Profil im Shop: Japan Color 2011 Coated

Wir haben ein neues Proof Profil hinzugefügt und damit die Liste unserer Proof Profile erweitert: Japan Color 2011 Coated, der neue Standard der Japan Printing Machinery Association (JPMA). Der neue Standard wird mit dem JapanColor2011 Medienkeil geprooft und vermessen.

ICC Profil: JapanColor2011Coated.icc
Medienkeil: Japan Color Control Strip
Prüfdatensatz: JapanColor.it8

Die Proofs nach Japan Color 2011 Coated werden auf dem EFI 4245 Gravure Proof Paper hergestellt. Im Gegensatz zu Proofs mit UGRA/Fogra Medienkeil CMYK V3.0 werden im Prüfprotokoll nur die Mittelwerte und Maximumwerte aller Felder in dE (Delta-E), das Papierweiß in dE und die Mittelwerte der grauen Felder in dH (Delta-H) geprüft.

Sie können Ihre Japan Color 2011 Coated Proofs hier bestellen.

Japan Color 2011 Coated Proof Medienkeil (oben) und Prüfprotokoll (unten).
Japan Color 2011 Coated Proof – Oben: Capan Color Control Strip. Mitte: UGRA/Fogra Medienkeil 3. Unten: Prüfprotokoll für Japan Color 2011 Coated (CapanColor2011Coated.icc).

 

Farbabweichungen von Pantone Metallics und Pantone Premium Metallics Farben im Proof in Delta-E (∆E)

Aktuelle Proofsysteme können Sonderfarben wie HKS oder Pantone sehr gut wiedergeben. Mit der Fiery XF 5.2 Proofsoftware und den Epson 7900/9900 Proofdruckern haben wir ausgewertet, mit welcher Farbabweichung in Delta-E die PANTONE Metallics Coated und die PANTONE Premium Metallics Coated Farben getr werden können.

Die Farbabweichungen wurden anhand des gemessenen Farbraumes des Proofsystems von shop.proof.de von der Proofsoftware berechnet. Abweichungen sind daher in der Praxis gut möglich. Es zeigt sich aber, daß fast alle PANTONE Farben recht gut im großen Farbraum des Proofgerätes simuliert werden kann.

Je kleiner der ∆E-Wert, desto geringer ist der Farbabstand von der PANTONE Referenz zur geprooften PANTONE Farbe. Höhere ∆E Werte zeigen, welche PANTONE-Farben im Proof schlechter wiedergegeben werden können.

Bitte beachten Sie: Da die Proofgeräte über keine Farben mit Metallpigmenten verfügen, kann der metallische Glanz im Proof nicht wiedergegeben werden. Lediglich durch die Satinoberfläche unseres Proofpapieres wird ein leicht glänzender Effekt produziert, der teilweise dem metallischen Glanz der echten PANTONE Farben nahekommt. Auch wenn die Farbe gut wiedergegeben wird, ist der Metallic-Effekt im Proof nicht vorhanden. Der Proof kann daher stets nur als Anhaltspunkt, nicht aber als verbindliche Simulation des Druckergebnisses verwendet werden.

PANTONE Metallics
Coated
Delta-E Farbabweichung
Proof
PANTONE
Premium Metallics Coated
Delta E
Farbabweichung
Proof
PANTONE 871 C 0,71 ∆E PANTONE 10101 C 1,49 ∆E
PANTONE 872 C 0,72 ∆E PANTONE 10102 C 1,77 ∆E
PANTONE 873 C 1,03 ∆E PANTONE 10103 C 1,00 ∆E
PANTONE 874 C 1,26 ∆E PANTONE 10104 C 1,42 ∆E
PANTONE 875 C 0,97 ∆E PANTONE 10105 C 1,42 ∆E
PANTONE 876 C 0,86 ∆E PANTONE Silver C 1,65 ∆E
PANTONE 877 C 1,37 ∆E PANTONE 10106 C 1,09 ∆E
PANTONE 8001 C 1,52 ∆E PANTONE 10107 C 0,97 ∆E (mehr …)

Proof GmbH ist PDFX-ready Creator zertifiziert für die Erstellung von PDF/X-4 und PDF/X-1a Dateien

Proof GmbH PDFX-ready Creator Zertifizierung für PDF/X-4 und PDF/X-1a Datenerstellung
Proof GmbH PDFX-ready Creator Zertifizierung für PDF/X-4 und PDF/X-1a Datenerstellung

Die Proof GmbH hat im Mai die zweite Zertifizierung der Schweizer PDFX-ready Initiative bestanden, dieses Mal für die Erstellung von PDF/X-4 und PDF/X-1a Daten.

Mit dieser Zertifizierung haben wir erfolgreich nachgewiesen, daß wir in der Lage sind, einwandfreie PDFX-ready Daten zu erstellen..

Die Zertifizierung wurde im Auftrag von PDFX-ready durch Ugra und Fogra durchgeführt und ist bis Mai 2016 gültig.

Das PDFX-ready Creator Zertifikat der Proof GmbH als PDF-Datei können Sie hier laden.

 

PANTONE Premium Metallics oder PANTONE Matching System Metallics?

Derzeit existieren bei PANTONE parallel zwei Metallics Farbfächer:

  • PANTONE Metallics Coated: Beinhaltet die klassischen bereits seit Ende der 1980er Jahre erhältlichen Metallic-Farbtöne.
    • Wichtigste Basisfarben: PANTONE 877, 876, 875 …
    • Typische Farbnamen: PANTONE 8020, 8040, 8060 etc.
  • PANTONE Premium Metallics Coated: Der neue, seit 2012 existierende Metallics Fächer, der neue, feinere Metallics-Farbtöne zeigt.
    • Wichtigste Basisfarbe: PANTONE Silver 10077 C
    • Typische Farbnamen: PANTONE 10142, 10158, 10214 etc.

Der Hauptunterschiede zwischen den beiden Fächern liegen in der Zusammensetzung ihrer jeweiligen Basisfarben: Zum einen ist da das unterschiedliche Pantone Silber: PANTONE 877 bzw. PANTONE Silver 10077 C. Zum anderen wird im PANTONE Metallics Coated das Silber durch weitere Gold Basisfarben ergänzt, während im PANTONE Premium Metallics Coated das neu definierte Silber die einzige metallische Basisfarbe ist und durch PANTONE Goe Basisfarben abgetönt wird.

Pantone 877 und Pantone Silver 10077 C im Vergleich: Bild 2 (mehr …)

Die Namen der 84 neuen PANTONE Farben von 2014

Folgende 84 PANTONE Farben wurden im Februar 2014 zum PANTONE Matching System ergänzt und sind in den aktuellen Pantone Plus enthalten

PANTONE 2337 | PANTONE 2338 | PANTONE 2339 | PANTONE 2340
PANTONE 2341 | PANTONE 2342 | PANTONE 2343 | PANTONE 2344
PANTONE 2345 | PANTONE 2346 | PANTONE 2347 | PANTONE 2348
PANTONE 2349 | PANTONE 2350 | PANTONE 2351 | PANTONE 2352
PANTONE 2353 | PANTONE 2354 | PANTONE 2355 | PANTONE 2356
PANTONE 2357 | PANTONE 2358 | PANTONE 2359 | PANTONE 2360
PANTONE 2361 | PANTONE 2362 | PANTONE 2363 | PANTONE 2364
PANTONE 2366 | PANTONE 2367 | PANTONE 2368 | PANTONE 2369
PANTONE 2370 | PANTONE 2371 | PANTONE 2372 | PANTONE 2373
PANTONE 2374 | PANTONE 2376 | PANTONE 2377 | PANTONE 2378
PANTONE 2379 | PANTONE 2380 | PANTONE 2381 | PANTONE 2382
PANTONE 2383 | PANTONE 2384 | PANTONE 2386 | PANTONE 2387
PANTONE 2388 | PANTONE 2389 | PANTONE 2390 | PANTONE 2391
PANTONE 2392 | PANTONE 2393 | PANTONE 2394 | PANTONE 2396
PANTONE 2397 | PANTONE 2398 | PANTONE 2399 | PANTONE 2400
PANTONE 2401 | PANTONE 2402 | PANTONE 2403 | PANTONE 2404
PANTONE 2406 | PANTONE 2407 | PANTONE 2408 | PANTONE 2409
PANTONE 2410 | PANTONE 2411 | PANTONE 2412 | PANTONE 2413
PANTONE 2414 | PANTONE 2416 | PANTONE 2417 | PANTONE 2418
PANTONE 2419 | PANTONE 2420 | PANTONE 2421 | PANTONE 2422
PANTONE 2423 | PANTONE 2424 | PANTONE 2426 | PANTONE 2427

Folgende sechs PANTONE Farben entfallen im Vergleich zum PANTONE 50th Anniversary Fächer von 2012:

PANTONE Medium Yellow | PANTONE Bright Orange | PANTONE STRONG Red
PANTONE Medium Blue | PANTONE Bright Green | PANTONE Neutral Black

PANTONE GOE abgekündigt

Mit dem Erscheinen des aktuellen PANTONE MATCHING SYSTEMS (PMS) hat Pantone das 2007 mit viel Aufwand auf den Markt gebrachtes PANTONE GOE System abgekündigt.

Dass ein solcher Schritt erfolgen könnte, war schon seit längerem im Gespräch. Das mit viel Aufwand und großen Anzeigen eingeführt GOE System hatte sich weltweit am Markt nie durchgesetzt. Auch wir haben sicher weniger als fünf mal Pantone GOE Farben zum Proof erhalten. (mehr …)

Proof GmbH ist PDFX-ready Output Proof PDF/X-4 Zertifiziert

PDFX-ready Output Proof Zertifikat der Proof GmbH für PDF/X-4Die Proof GmbH hat im März erfolgreich die Zertifizierung der Schweizer PDFX-ready Initiative für den Proof Output von PDF/X-4 Daten durchlaufen.

Damit ist die Proof GmbH das derzeit einzige deutsche Unternehmen, das für den Proof von PDF/X-4 Dateien zertifiziert ist.

Mit dieser Zertifizierung haben wir erfolgreich nachgewiesen, daß wir PDF/X-4 Daten nach den Spezifikationen von PDFX-ready empfangen und auf unserem Proofsystem ausgeben können.

Die Zertifizierung wurde im Auftrag von PDFX-ready durch Ugra und Fogra durchgeführt und ist bis März 2016 gültig.

Das PDFX-ready Zertifikat der Proof GmbH als PDF-Datei können Sie hier laden.

 

 

Pantone Farbchaos 2014: 84 neue Pantone Plus Farben verärgern die Pantone Anwender

Pantone hat seiner Pantone Plus Farbpalette im März 2014 weitere 84 Farben hinzugefügt und damit die Gesamtsumme der Pantone Plus Farben auf 1755 Farbtöne erweitert, wie Pantone auf seiner Website schreibt.  Die Farben wurden – passend zur Pantone Farbe des Jahres: Radiant Orchid – im Rouge und Rosa Spektrum erweitert, basieren aber auf den bisherigen Basisfarben.

Zwei weitere Veränderungen im Vergleich zum bisherigen 50th Anniversary Fächer sind sichtbar:

  • Die Deckblätter wurden neu gestaltet
  • Die Reihenfolge der Farbanordnung wurde jetzt durchgehend nach chromatischen Kriterien verändert und entspricht nun der korrekten Reihenfolge.  Damit wurden die Farben aus 2010 und 2012 nun logisch in die neuen Fächer integriert.

Für die CMYK Fächer, die Premium Metallics und die Pastells & Neons Farbfächer wurden nur die Deckblätter aktualisiert. Grafiker und Druckereien sollten also bald ihre Solid Coated und Solid Uncoated Fächer auf den Fächerjahrgang 2014 upgraden.

Genervte Kunden durch die Pantone Produktpolitik

Seit 2010 herrscht Chaos im Pantone Plus Farbportfolio, was durch die neue Fächergeneration nicht verbessert wird. So existieren derzeit parallel drei Pantone Plus Fächer, die alle unterschiedliche viele Farben beinhalten, obwohl das nirgends durch Pantone transparent kommuniziert wird. Gleiches gilt für die Pantone Produktpartner wie Adobe: Kaum ein Grafiker weis, welche Pantone Plus Farben in seiner Adobe Version enthalten sind, da weder Pantone noch Adobe ihre Fächer- und Farbgenerationen unterschiedlich kennzeichnen.  Pantones Aussage: „Kompatibel mit den digitalen Workflows der heutigen Zeit – Farben können in führenden Design-Anwendungen problemlos aktualisiert werden“ heißt übersetzt wohl eher: „Welche Pantone Farben Sie in Ihrer Anwendung sehen, ist je nach Aktualisierungsstand und Ihrem manuellen Eingriff purer Zufall.“ (mehr …)

PDF X/4 Daten – wer rechnet? InDesign oder das RIP?

Vor kurzem haben wir eine PDF-Datei eines Schweizer Kunden erhalten, die wir nach ISOCoatedV2 proofen sollten. Das Format war als PDFX-4 angelegt, wir konnten die Datei öffnen, preflighten und auch in Acrobat anzeigen lassen. Beim Proof in Fiery XF 5.2 wurde die Datei allerdings erst nach einer RIP-Zeit von über 3 Stunden ausgegeben.

Adobe PDF X4 Bildschirm Ausgabe in Acrobat Professional

Den Bildschirmaufbau haben wir auf einem modernen Macbook Pro mit vier Prozessorkernen und der aktuellsten Acrobat Pro Version aufgenommen, um Ihnen die enormen Anforderungen an die Hardware und damit die Rechenleistung zu verdeutlichen.

Daß die RIP-Zeit recht lange sein würde war bei dem Bildschirmaufbau klar, aber drei Stunden bei nur einem Nutzen war doch relativ ungewöhnlich, zumal in unserem RIP zwei Instanzen der Adobe PDF Print Engine zeitgleich arbeiten. Wo genau der Fehler in der extrem hohen RIP-Zeit liegt, ist bislang nicht nachvollziehbar. Sowohl EFI als Hersteller des Fiery RIPS als auch Adobe als Hersteller der PDF Print Engine (APPE) haben die Daten erhalten, auf einem Harlequin RIP sei die Datei wohl innerhalb weniger Minuten gerippt worden. Ein ehler in der Adobe PDF Print Engine wäre also auch ein Grund für die lange Verarbeitungszeit.

Das Problem ist typisch. Aus den Erstellungsprogrammen wie InDesign und Illustrator heraus wird das Flachrechnen von Dateielementen mit X/4 an das RIP in der Druckerei bzw. beim Proofdruckersteller weitergegeben.

Der vorliegende Fall wurde auf einem Quadcore System mit SSDs mit zwei Instanzen der Adobe PDF Print Engine berechnet und drei Stunden 47 Minuten korrekt ausgegeben. Da das finale Produktcover aber voraussichtlich nicht in Europa, sondern in Asien produziert wird, wurde aus Rücksicht auf die dortigen Druckereitechnologien entschieden, die komplexe Grafik mit Transparenzen, Schlagschatten etc. in Photoshop kleinzurechnen und dann als transparente PSD Date wieder einzusetzen. Die daraufhin erzeugte PDF X/3 Datei wurde Innerhalb weniger Sekunden gerippt und geprooft werden. Das Farbergebnis war mit der X4-Datei identisch.

Das Beispiel zeigt: PDF X4 ist nicht nur ein verändertes Datenformat. Es verlagert auch die Rechenleistung und Softwareanforderung vom Datenersteller zum Datenverarbeiter oder zur Druckerei. Gerade aber bei komplexen Grafiken kann das zu unvorhersehbaren Effekten führen. Zwar existieren ja zwischenzeitlich PDF X/4-fähige Lösungen wie z.B. Fiery XF 5.2, aber eine RIP-Zeit von über drei Stunden ist natürlich nicht praxistauglich.

Zehn Punkte, die Sie beim Proof unbedingt beachten sollten.

Proofs erstellen zu lassen ist eigentlich ganz einfach. Erfahrungsgemäß stolpern zahlreiche Kunden aber über die immer gleichen Fehler. Wir haben Ihnen die wichtigsten zehn Punkte für einen erfolgreichen Proofjob zusammengestellt:

1.: Proofen Sie so spät wie möglich im Produktionsprozess
2.: Wählen Sie das richtige Proof Profil für Ihre Zwecke aus
3.: Wandeln Sie RGB oder LAB Bilder nach CMYK um
4.: Benennen Sie Pantone und HKS Farben korrekt
5.: Proofen Sie Ihre Daten im Verhältnis 1:1 und nicht kleinskaliert
6.: Proofen Sie stets mit UGRA/Fogra Medienkeil 3.0
7.: Achten Sie auf ein korrektes Job-Ticket
8.: Achten Sie bei Ihrem Dienstleister auf aktuelle Proof Software und Hardware
9.: Akzeptieren Sie nur echte „Kontrakt-Proofs“ nach ISO 12647-7
10.: Achten Sie auf gültige Zertifizierungen Ihres Proof-Dienstleisters

im Folgenden möchten wir Ihnen diese einzelnen Punkte etwas ausführlicher vorstellen.

(mehr …)

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